Marketing·
business-on.de Redaktion
business-on.de Redaktion
·
25. Oktober 2021

Die digitale Revolution in der Werbeflächenvermarktung

Das Berliner Start-up unea launcht eine neue Software, um die Werbeflächenvermarktung im stationären Einzelhandel und im E-Commerce, aber auch in Sportstudios oder in der Gastronomie zu digitalisieren. Als technologische Grundlage dient uneas innovative Software-Lösung, die es den dort tätigen Unternehmen ermöglicht, ihre Werbeflächen online und offline selbst zu verwalten und anschließend an Werbekunden zu verkaufen. Ziel ist es, die Vermarktungsumsätze zu steigern und die Abstimmungsprozesse zwischen Werbeflächeninhabern und Werbekunden zu vereinfachen sowie effizienter zu gestalten.

„Wir wollen die Vermarktung von Werbeflächen neu denken und die Art und Weise revolutionieren, wie Unternehmen und ihre Werbepartner zusammenarbeiten”, sagt Richy Ugwu. Er ist CEO des Start-ups, das er gemeinsam mit der Unternehmensberaterin Hannah Oldorf gegründet hat. „Mit unea bieten wir unseren Kunden eine Komplettlösung für das Kampagnenmanagement und die Werbeflächenmonetarisierung – sozusagen ein Betriebssystem für die Vermarktung.“ Bisher gibt es in Deutschland noch kein digitales System für die selbstständige Vermarkung eigener Werbeflächen – außer bei klassischen Vermarktern. unea bietet daher Unternehmen mit eigener Inhouse-Vermarktung, erstmalig eine dafür geeignete Software-Lösung an. Dieser bisher sehr unstrukturierte Markt ist riesengroß. Das Marktpotenzial allein in Deutschland wird auf rund 22 Milliarden Euro geschätzt – weltweit auf über 238 Milliarden Euro.

Konkret arbeitet das Start-up so: unea verknüpft Daten seiner Kunden zu freien Werbeflächen mit bereits vorhandenen Mediadaten. Die Werbemöglichkeiten von Flächenanbietern werden auf dem unea-Marktplatz gebündelt. Jeder Flächeninhaber entscheidet selbst, welche Werbeflächen auf dem eigenen – und nur für ausgewählte Kunden einsehbaren- Marktplatz zur Verfügung stehen und welche allen interessierten Werbekunden auf der Plattform angeboten werden. Dabei bedienen sich die Berliner einer sogenannten SaaS-Software, die von Unternehmen über einen Webbrowser aufgerufen werden kann.

Potenzielle Werbepartner können im nächsten Schritt einsehen, welche freien Werbeflächen bei den jeweiligen unea-Kunden verfügbar sind. Diese Daten werden von den Unternehmen selbst verwaltet. Der Austausch mit den Werbekunden wird direkt abgewickelt. unea stellt lediglich die technische Plattform.

Das Berliner Start-up will sich – zunächst europaweit – als die zentrale Plattform von nicht-klassischen Werbeträgern im Einzelhandel, im eCommerce in der Gastronomie oder in Sportstudios etablieren. Ziel ist es, dass alle Player dieses Marktes von der neuen Software profitieren – sowohl die Anbieter von Werbeflächen als auch die Werbekunden.

Bildquellen:
    Teilen:
    Weitere Artikel
    Das unsichtbare Netz: Das Zusammenspiel von Körper und Psyche im Arbeitsalltag
    Arbeitsleben
    Das unsichtbare Netz: Das Zusammenspiel von Körper und Psyche im Arbeitsalltag

    Der Berufsalltag verlangt oft volle Aufmerksamkeit: E-Mails im Minutentakt, knappe Fristen und ständige Erreichbarkeit gehören für viele Berufstätige zum Standard. Belastung wird dabei meist als reine Kopfsache abgetan als eine mentale Hürde, die mit etwas Disziplin genommen werden soll. Doch der Organismus funktioniert nicht in getrennten Abteilungen. Physische Reaktionen und seelisches Wohlbefinden sind untrennbar miteinander verknüpft. Was als Druck im Kopf beginnt, zeigt sich oft unbemerkt im Nacken, im Magen oder im allgemeinen Energielevel. Wer Stress am Arbeitsplatz nachhaltig verstehen will, muss das Zusammenspiel von Körper und Psyche als Ganzes betrachten.

    4 Min. LesezeitLesen
    Schmuck und Antiquitäten verkaufen: Was bei der Einschätzung zählt
    Business
    Schmuck und Antiquitäten verkaufen: Was bei der Einschätzung zählt

    Schmuck aus einem Nachlass, alte Münzen, eine hochwertige Uhr oder Porzellan vom Dachboden: Für Laien ist häufig schwer einzuschätzen, welchen Wert solche Gegenstände haben und welche Merkmale beim Ankauf eine Rolle spielen. Die Kortum GmbH beschäftigt sich mit dem Ankauf und Handel von Gold, Silber, Schmuck und Antikwaren. Bei dem Juwelier in Dresden und Chemnitz für Gold-, Silber- und Antiquitäten gehören neben Edelmetallen unter anderem Münzen, Brillanten, hochwertige Uhren, Porzellan und verschiedene Antiquitäten zum Geschäft. Im Interview spricht Geschäftsführer Klaus Kortum darüber, welche Stücke für eine Begutachtung infrage kommen, worauf bei der Einschätzung geachtet wird und was Verkäufer vor einem Ankauf wissen sollten. business-on.de: Herr Kortum, mit welchen Gegenständen kommen Menschen typischerweise zu Ihnen?

    6 Min. LesezeitLesen
    Business-Mail für KMU: So wächst die digitale Kommunikation mit
    Business
    Business-Mail für KMU: So wächst die digitale Kommunikation mit

    Wenn aus einem Einzelunternehmen ein Team wird, steigen die Anforderungen an die digitale Kommunikation. Gemeinsame Postfächer, klare Zuständigkeiten und sichere Zugänge helfen dabei, Kundenanfragen zu koordinieren und Informationen zuverlässig verfügbar zu halten. Eine passende E-Mail-Infrastruktur unterstützt kleine und mittlere Unternehmen dabei, ihre Abläufe an neue Mitarbeiter und wachsende Aufgaben anzupassen. Am Anfang genügt häufig ein einzelnes E-Mail-Konto für Angebote, Rechnungen und Kundenkontakte. Mit jedem neuen Teammitglied wächst jedoch der Abstimmungsbedarf. Wer beantwortet eingehende Anfragen? Wie bleibt die Korrespondenz für Vertretungen zugänglich? Und wer verwaltet die Zugänge, wenn Beschäftigte das Unternehmen verlassen? Eine Business-E-Mail mit eigener Domain schafft eine einheitliche Grundlage. Damit sie im Alltag funktioniert, müssen Unternehmen auch die organisatorischen und technischen Rahmenbedingungen festlegen. Von der Einzelperson zur koordinierten Teamkommunikation

    4 Min. LesezeitLesen
    Zur Startseite