Die fünf größten Trading-Mythen im Faktencheck

Mythos 1: Alle Investoren sind Männer
Das ist leider nicht ganz falsch. Laut einer Umfrage des Bankenverbandes und Kantar gaben nur 18 % der befragten Frauen an, Aktien, Aktienfonds oder andere Wertpapiere zu besitzen. Bei den Männern waren es 27 %. Warum ist das so? Mangelndes Selbstvertrauen in Bezug auf den Vermögensaufbau spielt eine entscheidende Rolle. Genau das wollen Unternehmen wie das Frauen-Finanzportal FinMarie oder Initiativen wie die Finanzhelden von Comdirect ändern. Und es ist eine Veränderung, die endlich stattfinden muss: Im Juni 2020 waren weltweit nur etwa 11% der 14 Millionen registrierten Benutzer von eToro Frauen.
Mythos 2: Sparen ist besser als Investieren
Ja, Ersparnisse sind sicherer, aber in einem Niedrigzinsumfeld nur ein sehr relativer Vorteil. Denn die Zinsen für klassische Anlagen wie Sparbücher oder Tages- und Festgeldanlagen sind seit der Finanz- und Wirtschaftskrise rückläufig. Der Grund dafür ist die Niedrigzinspolitik der EZB. Deshalb sollten die Sparer auf einen Mix aus Anlagen und Ersparnissen setzen. Auch bieten viele Anbieter die Möglichkeit, ein Demo- oder virtuelles Konto zu eröffnen, was für Börsen-Neulinge eine gute Möglichkeit ist, sich in die Welt der Geldanlage ohne das Risiko echter Verluste einzuleben.
Mythos 3: Man kann nur investieren, wenn man viel Geld hat
Der Irrglaube, dass nur diejenigen, die große Geldsummen investieren können, von einer Investition in Aktien profitieren, ist schlicht und ergreifend nicht mehr zutreffend. Die Teilnahme am Aktienmarkt ist inzwischen viel umfassender und selbst mit kleinen Beträgen ist es möglich, zu investieren. Eine Reihe von Online-Investitionsplattformen bieten inzwischen Split-Aktien und 0% Provision an und tragen damit dazu bei, eine der Haupteintrittsbarrieren für viele Aktien-Einsteiger – die Kosten – zu senken.
Abgesehen davon empfiehlt sich die Entscheidung für passiv verwaltete Indexfonds – zum Beispiel in Form eines Sparplans – regelmäßig einen festen, wenn auch kleineren Betrag zu investieren. Auf diese Weise können Anleger mit einer langfristigen Anlagestrategie auch in kleinen, kontinuierlichen Schritten von einer positiven Entwicklung ihres Vermögens profitieren.
Mythos 4: Zu Tiefstständen kaufen, zu Höchstständen verkaufen
Das ist eine Strategie, die Sie in Betracht ziehen könnten, wenn Sie ein Börsenprofi sind. Im Allgemeinen ist es jedoch ratsamer, Unternehmensaktien nicht zu kaufen, wenn sie sich gerade auf einem 52-Wochen-Tief befinden in der bloßen Annahme, dass sie sich davon bald erholen werden. Recherchieren Sie lieber gründlich und bedenken Sie, dass der Aktienpreis nur ein Teil der Gleichung ist. Investieren bezieht sich nicht nur auf Geld, sondern auch auf Ihre Zeit. Deshalb sollten Sie sich auf Unternehmen konzentrieren, die eine vielversprechende Zukunft haben, wie Wachstumsunternehmen oder dividendenzahlende Aktien.
Mythos 5: Man braucht mathematisches Verständnis, um an der Börse erfolgreich zu sein
In der jüngsten Vergangenheit ist eine Reihe neuer Akteure in den Fintech-Sektor eingestiegen mit dem Ziel, die globalen Finanzmärkte für jedermann zugänglich und zu einem weniger elitären Thema zu machen. Denjenigen, die immer noch der Meinung sind, dass man ein Profi sein muss, um an der Börse erfolgreich zu sein, beweist folgende Anekdote das Gegenteil: 1720 investierte Isaac Newton in das damals heißeste Unternehmen auf dem Markt, die britische South Sea Company. Da der Aktienkurs zur Zeit von Newtons Investition bereits seinen Zenit erreicht hatte, verlor der Entdecker der Schwerkraft durch den anschließenden Einbruch des Aktienkurses – trotz seines unbestrittenen Genies – 20.000 GBP (nach heutiger Kaufkraft etwa 3 Mio. USD). Was nur zeigt, dass selbst die Klügsten unter uns an dem Hype um eine „heiße Aktie“ scheitern können. Deshalb ist es wichtig, zuvor genau zu recherchieren und zu verstehen, in welche Firmen man investiert.
Schlussfolgerung
Erfolg an der Börse lässt sich weder auf angeborenes Talent noch auf den IQ eines Genies reduzieren. Als Anfänger muss man weder Wirtschaftswissenschaften studieren noch darauf warten, dass der Kontostand ein bestimmtes Niveau erreicht. Wichtig ist, sich Zeit zum Recherchieren der Börsengeschäfte zu nehmen, um so klug investieren zu können. Die dafür notwendigen Dinge kann man lernen und die Materialien sind heute online frei verfügbar. Wie alles im Leben erfordert die Teilhabe an der Börse jedoch Übung, Geduld und Disziplin.
VerbraucherDer moderne Arbeitsalltag findet für viele Menschen fast nur noch im Sitzen statt. Stundenlanges Arbeiten am Bildschirm und eine starre Haltung prägen den Tag im Büro oder im Homeoffice. Diese mangelnde Bewegung bleibt selten ohne Folgen. Früher oder später reagiert der Körper mit Verspannungen oder Schmerzen. Für Unternehmen ist das eine ernste Herausforderung, denn kranke Mitarbeiter bedeuten immer auch wirtschaftliche Einbußen und Störungen im Betriebsablauf. Ein gut durchdachtes Gesundheitsmanagement im Betrieb ist deshalb kein Luxus, sondern eine sinnvolle Investition. Es hilft dabei, die Leistungsfähigkeit im Team langfristig zu erhalten und teure Ausfallzeiten spürbar zu senken.
ArbeitslebenDie Anforderungen an den modernen Arbeitsplatz haben sich gewandelt. Lange Zeit galt das Büro primär als funktionale Betriebsstätte ein Ort, an dem Schreibtische und Computer für die tägliche Aufgabenerledigung bereitstanden. Durch die Etablierung flexibler Arbeitsmodelle und des Homeoffice hat der physische Raum jedoch eine andere Bedeutung erhalten. Er ist heute mehr als eine reine Produktionsstätte. Das Büro entwickelt sich zu einem zentralen Begegnungsort, der Identifikation stiften und die Zusammenarbeit im Team fördern soll. In Zeiten des Fachkräftemangels stehen Unternehmen vor der Herausforderung, qualifizierte Mitarbeiter nicht nur zu gewinnen, sondern auch langfristig an sich zu binden. Hierbei spielt die physische Umgebung eine wichtige Rolle. Ein durchdacht gestaltetes Büro transportiert die Werte eines Betriebes und macht die eigene Kultur greifbar. Wer Arbeitswelten schafft, die Wohlbefinden und Wertschätzung vermitteln, legt ein solides Fundament für eine loyale Belegschaft. Qualität, die man spürt – Materialien als Ausdruck von Wertschätzung
HandelDie Welt der Dienstleistungen verändert sich spürbar. Lange Zeit ging es in der Wirtschaft vor allem um Schnelligkeit, standardisierte Prozesse und sinkende Kosten. Effizienz war für viele Betriebe das oberste Ziel. Doch dieser Fokus verschiebt sich. In einer Zeit, in der viele Angebote digitalisiert und dadurch austauschbar sind, suchen Menschen wieder nach persönlicher Nähe und maßgeschneiderten Lösungen. Reine Standardprogramme reichen oft nicht mehr aus. Gefragt sind Dienstleister, die aufmerksam zuhören und flexibel auf die persönlichen Bedürfnisse eingehen. Die emotionale Begleitung wird zu einem zentralen Faktor bei der Entscheidung für einen Anbieter.
