Darlehen als schuldrechtlicher Vertrag mit regelmäßiger Tilgung
Das Darlehen wird in der Regel in einer einmaligen Summe ausgezahlt und man legt im Darlehens Vertrag eine regelmäßig zu zahlende Tilgungsfrist fest. Die häufigste Form des Darlehens ist die Gewährung eines Gelddarlehens.
Besonderheiten des Gelddarlehens
Bei einem Gelddarlehen muss der Darlehensnehmer im Normalfall Zinsen für den zur Nutzung überlassenen Geldbetrag zahlen. Auf der anderen Seite ist es auch möglich, ein zinsloses Darlehen zu bekommen. Die Zinshöhe ist abhängig von den Vertragsbedingungen für das Darlehen. Eine weitere Besonderheit des Gelddarlehens ist es, dass zusätzliche Entgeltzahlungen verlangt werden können. Dazu gehören Bearbeitungsgebühren, Bereitstellungszinsen. Zu den Verpflichtungen des Darlehensgebers zählt, den effektiven Jahreszins anzugeben, der auch als Effektivzins bezeichnet wird. Mit ihm kann die Gesamtbelastung als Prozentsatz angegeben werden.
Rückzahlung des Darlehens und verschiedene Formen
Die Vertragsform über das Darlehen endet entweder nach Ablauf der im Vertrag festgelegten Zeit oder aber mit einer Kündigung. Das liegt daran, dass es auch Darlehenmit einer unbestimmten Dauer gibt. In diesem Fall beträgt die Kündigungsfrist für den Darlehensgeber sowie den Darlehensgeber drei Monate. Darüber hinaus gibt es auch die Möglichkeit einer außerordentlichen Kündigung. Die Grundformen des Darlehens sind Festdarlehen, deren Tilgung endfällig ist. Als weitere Form unterscheidet man das Annuitätendarlehen, bei dem der Zinsanteil jährlich sinkt, während der Tilgungsanteil steigt. Eine weitere wichtige Form ist das Abzahlungs- oder Ratendarlehen.
Florian Weis
RatgeberWer eine Wohnung, ein Haus oder Geschäftsräume renovieren lässt, denkt meist zuerst an das sichtbare Ergebnis: glatte Wände, neue Oberflächen, eine durchdachte Raumaufteilung. Ob ein Vorhaben tatsächlich gelingt, entscheidet sich jedoch lange vor dem letzten Anstrich. Die Abstimmung der beteiligten Gewerke, ein nachvollziehbarer Ablauf und feste Ansprechpartner bestimmen maßgeblich, ob ein Projekt für Eigentümer planbar bleibt insbesondere dann, wenn Innenausbau, Trockenbau und Verputzarbeiten zusammenkommen. Dieses Porträt zeigt, wie ein regionaler Handwerksbetrieb diesen gebündelten Ansatz umsetzt, und benennt die Punkte, die Auftraggeber vor dem Projektstart klären sollten. Renovieren als Organisationsaufgabe Eine Renovierung ist selten eine einzelne Maßnahme. Wer etwa die Aufteilung einer Altbauwohnung verändern möchte, benötigt zunächst neue Wände im Trockenbau, anschließend Putz und Oberflächen, häufig ergänzt um weitere Arbeiten im Innenausbau. Jedes Gewerk baut auf dem vorherigen auf und jede Unklarheit an einer Schnittstelle wirkt sich auf das Gesamtergebnis aus.
BusinessLange Zeit wurde das Thema Barrierefreiheit in der Wirtschaft vor allem als gesetzliche Pflichtaufgabe betrachtet. Heute zeigt sich jedoch ein anderes Bild: Ein zugängliches Arbeitsumfeld zu schaffen, ist ein strategischer Vorteil und die Basis für eine zukunftsorientierte Unternehmenskultur. Wer Hürden im Arbeitsalltag abbaut, profitiert auf mehreren Ebenen. Durch den Wegfall von physischen und digitalen Barrieren eröffnet sich der Zugang zu einem wesentlich größeren Kreis an qualifizierten Fachkräften. Gleichzeitig steigt die Attraktivität als moderner Arbeitgeber auf dem Markt. Ein Unternehmen wirklich barrierefrei zu gestalten, gelingt allerdings nicht von heute auf morgen. Es erfordert eine durchdachte Planung und den Blick für praktische Details im Betriebsalltag.
BusinessEine negative Arbeitgeberbewertung kann die Wahrnehmung eines Unternehmens bei Bewerbern, Mitarbeitenden und der Öffentlichkeit beeinflussen. Unternehmen möchten auf solche Kritik häufig schnell reagieren, doch nicht jede kritische Äußerung ist rechtswidrig. Eine vorschnelle Reaktion kann die Situation sogar verschärfen. Entscheidend ist daher eine sachliche Prüfung des Inhalts und des konkreten Sachverhalts, bevor weitere Schritte eingeleitet werden. Dieser Beitrag zeigt, wann Unternehmen Bewertungen hinnehmen müssen, wann eine rechtliche Prüfung sinnvoll sein kann und welche Rolle der professionelle Umgang mit Kritik für die Arbeitgebermarke spielt. Warum Arbeitgeberbewertungen für die Marke relevant sind
