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21. August 2013

Duschen unter freiem Himmel

Mediterran oder puristisch

Die Gartendusche hat den Vorteil, dass man nicht mit nassen Füßen durch die Wohnräume laufen muss, wenn man stattdessen im Badezimmer geduscht hat. Während die Kinder bei Hitze oft erschöpft faulenzen, können sie nun mit Freunden unter der kühlen Gartendusche spielen.

Die Auswahl der Modelle ist heute außerordentlich groß: So gibt es Duschen, die man fest an der Hauswand montieren muss oder solche, die man flexibel an verschiedenen Orten aufstellen kann. Auch beim Design hat man die freie Auswahl; es gibt Modelle, die puristisch, andere wirken sehr edel, mediterran oder rustikal. Je nach Geschmack kann man hier passend zu den Gartenmöbeln auswählen.

Flexibler Einsatz von Gartenduschen

Grundsätzlich sollte man sich vor einem Kauf überlegen, ob man eine festinstallierte oder eine tragbare Dusche wünscht. Feste Gartenduschen können an der Hauswand installiert werden und sind mit der Wasserleitung verbunden. Vorteilhaft ist hier, dass aufgrund zur direkten Nähe zum Haus der Fußboden oft bereits gepflastert ist und kein matschiger Rasen durch häufiges Duschen entsteht. Eine Bodenplatte aus Holz kann hinzugefügt werden und sorgt für ein edles Erscheinungsbild. Da sich hier eine feste Station befindet, kann man kleine Ablageflächen für Handtücher oder Bürsten schaffen.

Flexible Duschen hingegen sind im Allgemeinen relativ günstig. Bei schlechtem Wetter stellt man sie in Garage oder Gartenhaus und holt sie bei Hitze heraus. Damit der Rasen nicht durch die übermäßige Befeuchtung leidet, sollte man den Standort regelmäßig wechseln.

Warmes Wasser ist möglich

Wer sich zwar gerne im Garten abduscht, Temperaturen à la Kneipp allerdings lieber vermeiden sollte, findet auf dem Markt Solarduschen. Diese Modelle sind mit einem Solarpanel ausgestattet, sodass durch die entstehende Energie das Wasser aufgeheizt wird. Ist der Tank aufgefüllt, kann man mehrere Male hintereinander eine warme Dusche genießen. Damit dies zuverlässig gelingt, sollte sie auf jeden Fall in der direkten Sonne stehen, sodass viel Sonnenlicht einstrahlen kann.
Hat man eine feste Dusche, ist warmes Wasser generell kein Problem. Da die Dusche mit der Wasserleitung verbunden ist, kann sie hierüber das erhitzte Wasser beziehen. Bringt man einen Mischhebel an, kann man zwischen den verschiedenen Temperaturen wählen.

Vorbereitung auf den Winter

Im Frühling vor der Gartensaison, gerne noch zusätzlich im Herbst, sollte man seiner Dusche etwas Pflege gönnen. Steht man auf einem Holzfußboden oder bestehen weitere Teile aus Holz, sollte man das Naturmaterial ölen, damit mit Wasser nicht eindringen kann. Das Holz kann durch die Feuchtigkeit sonst porös werden und aufquellen.

Ist die Gartensaison im Herbst zu Ende, sollte man darauf achten, dass die Rohre beziehungsweise Schläuche leer laufen können. Kommt es zu Frost, könnte sich vorhandenes Wasser unter Umständen ausdehnen und die Rohre platzen. Den Schlauch rollt man zusammen und lagert ihn in einem trockenen Raum.

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