Nur digitalisierte Geschäftsmodelle werden überleben

„Auch wenn viele Unternehmen gerade ums Überleben kämpfen und sich das Bemühen vieler Firmenchefs sowie Beratungsgesellschaften eher um die zahlreichen Corona-Hilfen dreht, darf die Zukunft nicht vergessen werden. Denn wenn die Corona-Zeit eines gezeigt hat: nur digitale Geschäfte sind sichere Geschäfte. Die beste Krisenhilfe ist ein Geschäftsmodell, das immer funktioniert, trotz Lockdown, mit Abstand, sicheren Prozessen und hoher Kundenorientierung“, meint Aulerich. Fast jedes deutsche Unternehmen habe immenses Digitalisierungspotenzial und Transformationsbedarf. Viele hingen zurück, blieben weit hinter ihren Möglichkeiten und bekämen eben gerade jetzt die Quittung dafür. „Wenn Corona für etwas gut war, dann dafür, Innovationsrückstände aufzuzeigen und neue Technologien zu fördern. Die Unternehmen, die in zwei, drei Jahren noch aktiv am Marktgeschehen teilhaben werden, werden weitgehend ganz anders agieren als sie es vor der Krise getan haben. Oder es werden neue Unternehmen sein. Soviel steht fest.“
„Digitalisierte Geschäftsprozesse“, „digitale Markterschließung“ und „IT-Sicherheit“ sind die drei Hauptfelder des Förderprogramms „go digital“, das Unternehmen für eine digitale Innovationsoffensive nutzen können. Gefördert werden Beratung, Projektentwicklung und Projektbegleitung von zertifizierten Beratungsunternehmen, die tiefe Kenntnisse rund um digitale Geschäftsmodelle und digitale Prozesse haben. „Digitalisierung ist nichts für Technik-Nerds“, weiß Aulerich aus seiner langjährigen Praxis. Vielmehr müssten betriebswirtschaftliche und finanzielle Themen, Strategie und Marketing, menschliche Themen wie Vertrauen, Sicherheit, Führung und Mitarbeiterinteressen sowie technologisch-prozessuale Fragen Hand in Hand gehen und holistisch betrachtet werden. „Digitalisierung ist interdependent und interdisziplinär. Deswegen widmen wir uns diesem Thema gerade jetzt in der Krise und denken weit über den Tellerrand und kurzfristige Phasen hinaus“, verrät Aulerich. Digitale Geschäftsmodelle seien nur dann zukunftsträchtig, wenn sie die Menschen, die Unternehmer, Mitarbeiter und Kunden einbeziehen. Technik allein mache kein Business.
„go digital“ erlaube auch kleinen Unternehmen große Schritte in die Zukunft. Das mache das Programm so attraktiv. Auch der kleine Händler, Handwerker, Dienstleister und Gewerbetreibende habe die Chance, von der Digitalisierung zu profitieren. Er habe aber auch die Pflicht, jetzt die Transformation anzugehen, wenn er im Wettbewerb bestehen möchte.
Guide'sWenn Räume im Sommer zu warm werden, Waren definierte Lagerbedingungen brauchen oder Technik zuverlässig laufen muss, rückt eine neue Kühl- oder Klimaanlage auf die Investitionsliste. Vor der Geräteauswahl steht jedoch eine andere Aufgabe: Unternehmen müssen beschreiben, welche Bereiche unter welchen Bedingungen gekühlt werden sollen. Erst daraus lassen sich Anforderungen an Leistung, Regelung und späteren Betrieb ableiten. Erst den betrieblichen Bedarf beschreiben Ein Anforderungsprofil hält fest, welches Ergebnis die Anlage im jeweiligen Bereich erreichen soll. Dazu gehören gewünschte Temperatur- und Feuchtebereiche ebenso wie die Frage, wie stark die Bedingungen schwanken dürfen. In einem Büro kann es vor allem um angenehme Arbeitsbedingungen während der Nutzungszeit gehen. Bei empfindlichem Lagergut oder einem technischen Prozess können engere Vorgaben entscheidend sein. Solche Unterschiede sollten vor der Dimensionierung sichtbar werden, statt später durch nachträgliche Einstellungen ausgeglichen werden zu müssen.
BusinessEin Handelsregisterauszug für eine Auslandsniederlassung, ein Zeugnis für eine neue Fachkraft oder eine Vollmacht für einen Geschäftspartner: Sobald Dokumente Grenzen überschreiten, reicht die sprachliche Verständlichkeit allein nicht immer aus. Die empfangende Stelle kann eine beglaubigte Übersetzung verlangen; bei öffentlichen Urkunden kommen mitunter weitere Formalitäten hinzu. Unternehmen sparen Nacharbeit, wenn sie vor der Übersetzung klären, welche Unterlagen in welcher Form tatsächlich einzureichen sind. Wann eine beglaubigte Übersetzung im Geschäftsalltag relevant wird Für die interne Prüfung eines Vertrags oder die Abstimmung mit einem ausländischen Partner genügt häufig eine fachlich sorgfältige, aber nicht beglaubigte Übersetzung. Anders kann es aussehen, wenn ein Dokument bei einer Behörde, einem Gericht oder einer anderen Institution vorgelegt werden soll. Bei Gründungen und Niederlassungen betrifft das beispielsweise Registerauszüge oder Gesellschaftsunterlagen. Im Personalbereich können Abschlusszeugnisse und Qualifikationsnachweise relevant werden. Auch Vollmachten und Zertifikate können je nach Verfahren besondere Formanforderungen auslösen.
BusinessEin Firmenfahrzeug wird schnell über den Kaufpreis, die Leasingrate oder die Fahrzeugklasse diskutiert. Im Arbeitsalltag zählen jedoch andere Fragen: Welche Wege fährt es regelmäßig? Was muss hineinpassen? Wie gut lässt sich ein Werkstatttermin mit den betrieblichen Abläufen vereinbaren? Wer solche Anforderungen vor der Suche festhält, kann Fahrzeuge und Angebote gezielter vergleichen. Das gilt für den einzelnen Wagen eines Selbstständigen ebenso wie für mehrere Fahrzeuge eines kleinen Betriebs. Vom Arbeitsalltag zum Anforderungsprofil Am Anfang steht keine Modellliste, sondern ein Blick auf die tatsächlichen Fahrten. Ein Fahrzeug für Kundentermine muss andere Aufgaben erfüllen als eines, das morgens Werkzeug zur Baustelle bringt oder tagsüber zwischen mehreren Standorten pendelt. Hilfreich ist es, typische Arbeitstage zu beschreiben: Wie viele Personen fahren mit? Welche Gegenstände werden transportiert? Gibt es feste Routen oder wechseln Ziele und Einsatzorte häufig? Auch die Frage, ob das Fahrzeug überwiegend kurz unterwegs ist oder regelmäßig längere Strecken zurücklegt, gehört in dieses Profil.
