Leichte Rückenschmerzen mit Hausmitteln lindern

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Rückenschmerzen sind leider ein weit verbreitetes Phänomen. Schätzungen zufolge leiden weltweit etwa 540 Millionen Menschen unter Schmerzen am Muskel-Skelett-System. In Deutschland verursachen Rückenschmerzen knapp 50 Millionen direkte und indirekte Kosten für das Gesundheitssystem, wie die Helmholtz-Gesellschaft angibt. Dabei sind Röntgen-, MRT- sowie CT-Untersuchungen bei Schmerzen am unteren Rücken gar nicht immer sinnvoll, ebenso wie Schonung und Schmerzmittel nicht immer die besten Empfehlungen sind. Ein Essay in der britischen Fachzeitschrift The Lancet (PDF) macht deutlich, dass Bewegung in vielen Fällen oft gesünder und effektiver ist als eine schulmedizinische Versorgung. Durch vorausschauendes und bewusstes Verhalten sowie eine Veränderung des eigenen Lebens- und Arbeitsstils können bereits viele Probleme vermieden werden. Auch bei Bildschirmarbeitsplätzen kann man durch richtiges und ergonomisches Sitzen Rückenschmerzen vorbeugen.
Schnelle Hilfe für den Alltag
Trotz Vorsichtsmaßnahmen lassen sich Rückenschmerzen bei Bürotätigkeiten nicht immer vermeiden. Es gibt ein paar wirkungsvolle Sofortmaßnahmen, die bei störenden Schmerzen im unteren Rücken schnell Linderung verschaffen. Zeigen sich außer den Schmerzen keine anderen Symptome, dann kann man versuchen, mit Wärme, Entspannung sowie leichter Bewegung für ein Abklingen der Beschwerden zu sorgen.
- Wärme: Wärme ist das Universal-Hausmittel schlechthin. Egal, ob bei Bauchschmerzen, Verspannungen oder Menstruationsbeschwerden: Mit Wärme entspannen sich die Muskeln und das eigene Wohlbefinden verbessert sich spürbar. Hat man Rückenschmerzen, dann können eine Wärmflasche, ein Kirschkernkissen oder aber ein Vollbad helfen. Um das Muskel-Skelett-System beim Baden nicht noch weiter zu belasten, sind Badewannenkissen ein nützliches Zubehör. Man kann sie einfach mit Saugnäpfen in der Wanne befestigen und sich entspannt zurücklehnen. Braucht man auch tagsüber langanhaltende Wärme, dann kann man sogenannte Wärmepflaster auf die schmerzende Muskelpartie kleben.
- Entspannung: Atemübungen und eine entlastende Liegeposition können dabei helfen, die Muskeln im Körper zu entspannen. Bei der sogenannten Stufenlagerung wird die Wirbelsäule entlastet und die Schmerzen klingen langsam ab. Dazu legt man sich mit dem Rücken auf den Boden und bettet die Unterschenkel im rechten Winkel auf einen Stuhl. Die Position entspannt die Muskeln und der Druck auf die Bandscheiben nimmt ab. Zeitgleich sollte man bewusst ein- und ausatmen und versuchen, an etwas anderes als die Schmerzen denken.
- (Leichte) Bewegung: Entgegen der gängigen Meinung sollte man sich trotz Rückenschmerzen bewegen. Die vorübergehende Einnahme eines rezeptfreien Schmerzmittels hilft dabei, denn Paracetamol, Ibuprofen oder Aspirin machen den Spaziergang weniger schmerzhaft. Allerdings sollte man es nicht übertreiben und zum Beispiel keine Dauerläufe unternehmen. Schon beim Gehen werden die Rückenmuskulatur leicht massiert, die Wirbelgelenke bewegt und die verspannten Muskeln gelockert. Deshalb sollte man sich – auch ohne bestehende Beschwerden – angewöhnen, nach der Arbeit und langem Sitzen einen Spaziergang zu machen, um das Muskel-Skelett-System verspannungsfrei zu halten.
VerbraucherDer moderne Arbeitsalltag findet für viele Menschen fast nur noch im Sitzen statt. Stundenlanges Arbeiten am Bildschirm und eine starre Haltung prägen den Tag im Büro oder im Homeoffice. Diese mangelnde Bewegung bleibt selten ohne Folgen. Früher oder später reagiert der Körper mit Verspannungen oder Schmerzen. Für Unternehmen ist das eine ernste Herausforderung, denn kranke Mitarbeiter bedeuten immer auch wirtschaftliche Einbußen und Störungen im Betriebsablauf. Ein gut durchdachtes Gesundheitsmanagement im Betrieb ist deshalb kein Luxus, sondern eine sinnvolle Investition. Es hilft dabei, die Leistungsfähigkeit im Team langfristig zu erhalten und teure Ausfallzeiten spürbar zu senken.
ArbeitslebenDie Anforderungen an den modernen Arbeitsplatz haben sich gewandelt. Lange Zeit galt das Büro primär als funktionale Betriebsstätte ein Ort, an dem Schreibtische und Computer für die tägliche Aufgabenerledigung bereitstanden. Durch die Etablierung flexibler Arbeitsmodelle und des Homeoffice hat der physische Raum jedoch eine andere Bedeutung erhalten. Er ist heute mehr als eine reine Produktionsstätte. Das Büro entwickelt sich zu einem zentralen Begegnungsort, der Identifikation stiften und die Zusammenarbeit im Team fördern soll. In Zeiten des Fachkräftemangels stehen Unternehmen vor der Herausforderung, qualifizierte Mitarbeiter nicht nur zu gewinnen, sondern auch langfristig an sich zu binden. Hierbei spielt die physische Umgebung eine wichtige Rolle. Ein durchdacht gestaltetes Büro transportiert die Werte eines Betriebes und macht die eigene Kultur greifbar. Wer Arbeitswelten schafft, die Wohlbefinden und Wertschätzung vermitteln, legt ein solides Fundament für eine loyale Belegschaft. Qualität, die man spürt – Materialien als Ausdruck von Wertschätzung
HandelDie Welt der Dienstleistungen verändert sich spürbar. Lange Zeit ging es in der Wirtschaft vor allem um Schnelligkeit, standardisierte Prozesse und sinkende Kosten. Effizienz war für viele Betriebe das oberste Ziel. Doch dieser Fokus verschiebt sich. In einer Zeit, in der viele Angebote digitalisiert und dadurch austauschbar sind, suchen Menschen wieder nach persönlicher Nähe und maßgeschneiderten Lösungen. Reine Standardprogramme reichen oft nicht mehr aus. Gefragt sind Dienstleister, die aufmerksam zuhören und flexibel auf die persönlichen Bedürfnisse eingehen. Die emotionale Begleitung wird zu einem zentralen Faktor bei der Entscheidung für einen Anbieter.
