Bei einem Viertel (24 Prozent) übernimmt ein externer Dienstleister sogar die gesamte Verantwortung für die IT-Sicherheit. Bei einem Fünftel (20 Prozent) sind sowohl die eigene IT-Abteilung als auch ein Dienstleister dafür verantwortlich. In 56 Prozent der Unternehmen kümmert sich ausschließlich die eigene IT-Abteilung um das Thema. „Sicherheitsdienstleister können mit ihrem speziellen Know-how einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Unternehmen leisten“, sagt Marc Fliehe, IT-Sicherheitsexperte des Bitkom. Die Services umfassen unter anderem Beratungsleistungen, die Implementierung spezieller Software sowie die Wartung von IT-Sicherheitssystemen. Auch bei der Bewertung und dem Test der eigenen Schutzmaßnahmen können Dienstleister einen wichtigen Beitrag leisten.
Ob Unternehmen mit externen Partnern zusammenarbeiten, hängt laut Umfrage kaum von ihrer Größe ab. 46 Prozent der kleineren Unternehmen mit 10 bis 99 Mitarbeitern, 49 Prozent der mittleren (100 bis 499 Mitarbeiter) und 42 Prozent der großen Unternehmen (500 und mehr Mitarbeiter) arbeiten beim Thema Sicherheit mit IT-Dienstleistern zusammen. Eine zunehmend wichtige Rolle spielen in der Wirtschaft IT-Sicherheitsanwendungen, die per Cloud Computing über das Internet bezogen werden. Nach den Ergebnissen des „Cloud-Monitors 2016“ von Bitkom und KPMG bezieht fast ein Drittel (29 Prozent) der Public-Cloud-Nutzer in Unternehmen Sicherheitsdienste aus dem Netz. „Gerade in kleineren und mittleren Unternehmen ist Security as a Service aus der Cloud eine Alternative zum Do-it-yourself-Ansatz“, sagt Fliehe. Das Vertrauen in die Sicherheit der Daten sei das wichtigste Kapital der Cloud-Provider. Entsprechend stark investieren die Anbieter in technische und organisatorische Sicherheitsmaßnahmen.
Hinweis zur Methodik: Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research durchgeführt hat. Dabei wurden 504 Industrieunternehmen ab 10 Mitarbeitern befragt. Die Interviews wurden mit Führungskräften durchgeführt, die für den Schutz ihres Unternehmens verantwortlich sind. Dazu zählen Geschäftsführer sowie Führungskräfte aus den Bereichen Unternehmenssicherheit, IT-Sicherheit oder Risikomanagement. Die Umfrage ist repräsentativ für das produzierende Gewerbe.
RatgeberWer in Burghausen eine Terrassenüberdachung plant, sollte früh einen erfahrenen Fachbetrieb einbinden denn Statik, Material, Beschattung und Steuerung müssen zusammen gedacht werden. Eine Terrasse ist heute weit mehr als ein Stück Pflasterfläche vor dem Haus: Sie ist erweiterter Wohnraum, Rückzugsort und im besten Fall ein ganzjährig nutzbarer Lieblingsplatz. Voraussetzung dafür ist eine durchdachte Überdachung, die Wetterschutz, Architektur und Technik in Einklang bringt. Im Gespräch mit einem regionalen Meisterbetrieb wird deutlich, worauf es bei Planung, Material und Montage ankommt. Warum die Wahl des richtigen Fachbetriebs am Anfang steht „Die meisten Kunden unterschätzen, wie viele Entscheidungen vor dem ersten Bohren getroffen werden müssen“, erklärt ein erfahrener Handwerksmeister aus der Region. Statik, Dachneigung, Entwässerung, Beschattung, Beleuchtung und perspektivisch auch seitliche Verglasungen sollten frühzeitig zusammengedacht werden. Wer hier auf einen Experten für Terrassenüberdachung in Burghausen setzt, profitiert von einer Planung aus einer Hand – inklusive begleitender Gewerke wie Maurer-, Verputz- und Elektroanschlussarbeiten. Genau dieser ganzheitliche Ansatz unterscheidet einen Meisterbetrieb von reinen Verkaufsplattformen.
VerbraucherEine Premium Osmoseanlage für Zuhause liefert sauberes, wohlschmeckendes Trinkwasser direkt aus der Leitung und ist damit für viele Haushalte ein interessantes Qualitätsthema. Wer regelmäßig Wasserflaschen schleppt oder sich an Kalkrändern in Wasserkocher und Kaffeemaschine stört, denkt früher oder später über eine solche Anlage nach. Doch worauf kommt es bei einer wirklich hochwertigen Lösung an, und wann lohnt sich die Investition? Wir haben mit einem erfahrenen Anwendungstechniker gesprochen, der täglich mit Wasseraufbereitung zu tun hat und seine Antworten in diesem Interview für Sie zusammengefasst. Klares Wasser direkt aus der Leitung: Osmoseanlagen werden auch im Privatbereich zunehmend nachgefragt.
ExpertentalkDie Wirtschaft befindet sich im stetigen Wandel. Gerade für klassische Handwerksbetriebe bedeutet das oft, sich den aktuellen Gegebenheiten anzupassen. Während Massenproduktion und globale Lieferketten viele Märkte dominieren, zeigt sich gleichzeitig ein klarer Gegentrend: Die gezielte Besetzung von Nischen bietet wertvolle Chancen für Spezialisten. Ein passendes Beispiel für diese Entwicklung ist die Seilerei Peter Weiß. Der Betrieb hat einen Weg gefunden, alte Handwerkstechniken mit den heutigen Anforderungen von Geschäftskunden aus Industrie und Gewerbe zu verbinden. Geschäftsführer Peter Weiß leitet das Unternehmen und kennt die alltäglichen Herausforderungen des Marktes genau. Im folgenden Gespräch erläutert er die strategische Ausrichtung seines Spezialbetriebs. Dabei steht im Mittelpunkt, wie sich ein klassisches Handwerk in einer zunehmend automatisierten Wirtschaftslandschaft langfristig behaupten kann und welche Rolle Faktoren wie gezielte Spezialisierung sowie Nachhaltigkeit dabei spielen.
