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business-on.de Redaktion
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6. Januar 2020

Geschäftskonto eröffnen: diese Punkte sind wichtig

Filiale oder Onlinebank – muss sich nicht ausschließen

Zunächst gilt es zu entscheiden, ob das Konto online oder in einer Filiale eröffnet wird. Beide Bereiche müssen sich aber nicht zwingend ausschließen, da viele Hausbanken auch online erreicht werden können. Trotzdem bringen die einzelnen Berufszweige Besonderheiten mit sich. Im Handel oder in der Gastronomie gibt es viele Bargeldtransaktionen. Ein Geschäftskonto nur bei einer Onlinebank ist hier eher unüblich. Ein Ansprechpartner in der Filiale wird gewünscht. Auch die Konditionen lassen sich mit einem Kundenbetreuer besser aushandeln. Geht es eher um bargeldlose Transaktionen, die bequem online gesteuert werden sollen, ist das Geschäftskonto bei einer Onlinebank interessant. Die Angebote sind meist günstiger, müssen aber zur jeweiligen Unternehmensform passen.

Kontoführungsgebühren prüfen – auf das Kleingedruckte achten

Private Girokonten können teilweise kostenfrei bei der Bank geführt werden. Für das Geschäftskonto hingegen werden satte Gebühren berechnet. Genau aus diesem Grund darf ein privates Konto meist nicht für geschäftliche Zwecke verwendet werden. Im schlimmsten Fall droht die Kündigung durch die Bank. Das heißt jedoch nicht, unnötig hohe Gebühren für die Kontoführung zahlen zu müssen. Viele Banken werben Existenzgründer und Unternehmen mit einem kostenfreien Geschäftskonto. Doch die Gebühren sind dann im Kleingedruckten versteckt. Manche Konten sind beispielsweise nur auf bestimmte Berufsgruppen zugelassen, wie Freiberufler. Außerdem können die Kosten für Buchungen oder Bargeldabhebungen höher sein. Wer eine geringe Grundgebühr zahlt, muss meist mit teuren Zusatzleistungen rechnen. Die Kontoführungsgebühren setzen sich also nicht nur aus der Grundgebühr zusammen, sondern müssen ganzheitlich betrachtet werden.

Ein Vergleich kann weiterhelfen und deckt sämtliche Rahmenbedingungen und Konditionen der Konten auf. Dabei ist ebenso zu berücksichtigen, ob eine EC-Karte ausgehändigt wird, wie die Buchungen erfolgen oder ob eine Kreditkarte beantragt werden kann. Derartige Punkte hat auch das Portal www.girokontovergleich.eu berücksichtigt und stellt einen Geschäftskonto-Vergleich vieler namhafter Banken an. Ziel ist es natürlich, das Konto möglichst günstig eröffnen und führen zu können. Zusammenfassend sollten also folgende Punkte geprüft werden:

  • Grundgebühren
  • Kosten für EC-Karte oder Kreditkarten
  • Gebühren für beleghafte und beleglose Buchungen
  • Möglichkeit auf Unterkonten
  • Bargeldeinzahlung und -auszahlung möglich
  • Negativzinsen bei enormen Guthaben

Kreditrahmen nutzen – für ein einfaches Darlehen

Selbstständige und Freiberufler kommen deutlich schwieriger an ein Darlehen, da sie kein festes Einkommen nachweisen können. Gerade in der Startphase fehlen die Umsätze noch, um ein gut laufendes Geschäft zu beweisen. Mit einem Geschäftskonto ist jedoch der Anspruch auf einen Kontokorrentkredit möglich. Diese Chance der Überziehung bringt eine kurzfristige Liquidität mit sich und hilft über schwierige Startphasen hinweg. Ein extra Kredit muss dabei nicht aufgenommen werden. Bei manchen Geschäftskonten müssen trotzdem mehrere Zahlungseingänge nachgewiesen werden, bevor sich ein solcher Kreditrahmen freischalten lässt.

Bankautomaten und Girokarte – nicht immer selbstverständlich

Bei einem privaten Girokonto gehört die EC-Karte zu den Konditionen. Unternehmen können sich nicht immer auf diesen Service verlassen. Hier stellt sich die Frage, in wie weit das Geld an Bankautomaten zugänglich ist und abgehoben werden kann. Funktioniert das auch im Ausland oder muss die Transaktion anderweitig erfolgen? Viele Onlinebanken geben eher eine Kreditkarte statt einer EC-Karte aus.

Fazit: Das perfekt Konto gibt es nicht auf Anhieb. Jeder Unternehmer sollte die Konditionen genau auf sein Vorhaben zuschneiden und einen Vergleich von verschiedenen Angeboten vornehmen. Schließlich muss ein einfacher Onlineshop andere Dinge beachten, als der Betreiber einer Gastronomie. Startguthaben oder Sachprämien können als kleiner Bonus nett sein, sollten aber nie die wichtigen Entscheidungen über ein Geschäftskonto in den Schatten stellen.

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