Mittelstand meets Startup 2021 – Neue Studie belegt Erfolg von Kooperationen

Für die Studie wurden 250 kleine und mittlere Unternehmen (KMU) zum Kooperationsverhalten mit Start-ups befragt. Im Fokus stehen dabei folgende Branchen: Chemie und Pharma, Informations- und Kommunikationstechnologie sowie Fahrzeug- und Maschinenbau. In Deutschland stehen etwa 70.000 Start-ups rund 400.000 kleinen und mittleren Unternehmen gegenüber.
Die wichtigsten Erkenntnisse und Schlüsselergebnisse der Studie 2021:
- Der Anteil an Unternehmen, die mit Start-ups kooperieren, liegt bei 36 Prozent. Dieser Wert bleibt für die betrachteten Branchen nach wie vor relativ stabil, wie der Vergleich mit den Ergebnissen aus den Studien der Jahre 2017 und 2018 zeigt.
- Gute persönliche und berufliche Netzwerke sowie Kontakte zum Führungspersonal eines Start-ups bzw. der Unternehmen sind die wichtigsten Voraussetzungen für erfolgreiche Kooperationen.
- „Innovationsentwicklung“ und „Erschließung neuer Technologien“ sind bei etwa sechs von zehn Kooperationen die beiden am häufigsten genannten Motive für die Zusammenarbeit mit Start-ups.
- Je kleiner das Unternehmen ist, desto höher ist der Stellenwert der Digitalisierungsstrategie.
Die Leiterin des Referats „Unternehmensgründung, Finanzierungs- und Förderberatung“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi), Dr. Anette Rückert, betonte während des Online-Events: „Die Ergebnisse und die Vorschläge der Studie des RKW Kompetenzzentrums „Mittelstand meets Startup“ sollten Anstoss für noch mehr mittelständische Unternehmen sein, Start-up-Kooperationen als selbstverständlichen Baustein in ihre Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten einzubauen. Durch eine Kooperation profitieren beide – das Start-up und das mittelständische Unternehmen.“
In Deutschland entstehen zunehmend Unterstützungsangebote, welche das Zusammenfinden und Kooperationen zwischen KMU und Start-ups erleichtern. Hierzu gehören unter anderem die Aktivitäten des RKW Kompetenzzentrums und die Digital Hub Initiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.
Die Studie kann unter http://rkw.link/mms kostenlos als PDF-Dokument heruntergeladen werden.
- Titelbild: Image by StartupStockPhotos from Pixabay
Guide'sWenn Räume im Sommer zu warm werden, Waren definierte Lagerbedingungen brauchen oder Technik zuverlässig laufen muss, rückt eine neue Kühl- oder Klimaanlage auf die Investitionsliste. Vor der Geräteauswahl steht jedoch eine andere Aufgabe: Unternehmen müssen beschreiben, welche Bereiche unter welchen Bedingungen gekühlt werden sollen. Erst daraus lassen sich Anforderungen an Leistung, Regelung und späteren Betrieb ableiten. Erst den betrieblichen Bedarf beschreiben Ein Anforderungsprofil hält fest, welches Ergebnis die Anlage im jeweiligen Bereich erreichen soll. Dazu gehören gewünschte Temperatur- und Feuchtebereiche ebenso wie die Frage, wie stark die Bedingungen schwanken dürfen. In einem Büro kann es vor allem um angenehme Arbeitsbedingungen während der Nutzungszeit gehen. Bei empfindlichem Lagergut oder einem technischen Prozess können engere Vorgaben entscheidend sein. Solche Unterschiede sollten vor der Dimensionierung sichtbar werden, statt später durch nachträgliche Einstellungen ausgeglichen werden zu müssen.
BusinessEin Handelsregisterauszug für eine Auslandsniederlassung, ein Zeugnis für eine neue Fachkraft oder eine Vollmacht für einen Geschäftspartner: Sobald Dokumente Grenzen überschreiten, reicht die sprachliche Verständlichkeit allein nicht immer aus. Die empfangende Stelle kann eine beglaubigte Übersetzung verlangen; bei öffentlichen Urkunden kommen mitunter weitere Formalitäten hinzu. Unternehmen sparen Nacharbeit, wenn sie vor der Übersetzung klären, welche Unterlagen in welcher Form tatsächlich einzureichen sind. Wann eine beglaubigte Übersetzung im Geschäftsalltag relevant wird Für die interne Prüfung eines Vertrags oder die Abstimmung mit einem ausländischen Partner genügt häufig eine fachlich sorgfältige, aber nicht beglaubigte Übersetzung. Anders kann es aussehen, wenn ein Dokument bei einer Behörde, einem Gericht oder einer anderen Institution vorgelegt werden soll. Bei Gründungen und Niederlassungen betrifft das beispielsweise Registerauszüge oder Gesellschaftsunterlagen. Im Personalbereich können Abschlusszeugnisse und Qualifikationsnachweise relevant werden. Auch Vollmachten und Zertifikate können je nach Verfahren besondere Formanforderungen auslösen.
BusinessEin Firmenfahrzeug wird schnell über den Kaufpreis, die Leasingrate oder die Fahrzeugklasse diskutiert. Im Arbeitsalltag zählen jedoch andere Fragen: Welche Wege fährt es regelmäßig? Was muss hineinpassen? Wie gut lässt sich ein Werkstatttermin mit den betrieblichen Abläufen vereinbaren? Wer solche Anforderungen vor der Suche festhält, kann Fahrzeuge und Angebote gezielter vergleichen. Das gilt für den einzelnen Wagen eines Selbstständigen ebenso wie für mehrere Fahrzeuge eines kleinen Betriebs. Vom Arbeitsalltag zum Anforderungsprofil Am Anfang steht keine Modellliste, sondern ein Blick auf die tatsächlichen Fahrten. Ein Fahrzeug für Kundentermine muss andere Aufgaben erfüllen als eines, das morgens Werkzeug zur Baustelle bringt oder tagsüber zwischen mehreren Standorten pendelt. Hilfreich ist es, typische Arbeitstage zu beschreiben: Wie viele Personen fahren mit? Welche Gegenstände werden transportiert? Gibt es feste Routen oder wechseln Ziele und Einsatzorte häufig? Auch die Frage, ob das Fahrzeug überwiegend kurz unterwegs ist oder regelmäßig längere Strecken zurücklegt, gehört in dieses Profil.
