Rock Tech Lithium: Ehemaliger Finanzmanager Stefan Krause verstärkt Vorstand

Mit dem ehemaligen BMW-Finanzvorstand Stefan Krause hat sich das kanadisch-deutsche Lithiumunternehmen Rock Tech Lithium nicht nur den globalen Autosachverstand gesichert: Stefan Krause war auch Finanzvorstand bei der Deutschen Bank. Krause bringt nicht nur viel Erfahrung mit internationalen Mobilitäts-Strategien und globaler Finanz-Expertise mit, betont Dirk Harbecke, Chairman bei Rock Tech: „Mit seiner außergewöhnlichen Erfahrung sowohl in der Automobil- als auch in der Finanzbranche ist er eine unschätzbare Bereicherung für Rock Tech. Er versteht sowohl die Denkweise und Motivation der großen Unternehmen, die für unser Geschäft wichtig sind, als auch die Chancen, die sich durch den enormen Wandel in Richtung Elektromobilität und Batterietechnologie ergeben. Sein Know-how aus der Finanzierung mehrerer Mobilitäts-Start-ups wird für uns von grossem Wert sein“. Denn die Geschwindigkeit des 1996 gegründeten Bergbauunternehmens, das in Kanada das für Autobatterien benötigte Lithium abbaut, ist mit Startup-Geschwindigkeit unterwegs. Und dass Krause Startup-Geschwindigkeit kann, hat er bei dem Elektroauto-Spezialisten Faraday Future und Canoo gezeigt.
Rock Tech Lithium: Abbau in Kanada und Veredelung in Ost-Deutschland
Das Ziel des deutsch-kanadischen Unternehmens hat der neue Vorstand Stefan Krause selbst zusammengefasst: „Rock Tech wird ein wichtiger Partner der europäischen Automobilindustrie werden, wenn es um die Versorgung mit Lithium geht“.
Das deutsch-kanadische Unternehmen will den erwarteten großen Bedarf an raffiniertem Lithium bedienen, der durch die strategische Neuausrichtung der industriellen Big Player in Deutschland und Europa entstehen wird. Rock Tech hat den großen Vorteil einer eigenen Lithium-Mine in Kanada, von dort soll der teure Rohstoff zur Weiterverarbeitung nach Europa – genauer gesagt nach Ostdeutschland – transportiert werden. Mit einem Patent für die Herstellung von Lithiumhydroxid soll dann ab 2023 der Betrieb mit einer jährlichen Kapazität von 24.000 Tonnen des Rohstoffs aufgenommen werden – genug für eine halbe Million Autobatterien. Vier potenzielle Standorte für die Lithium-Raffinerie sind bereits in der Auswahl, alle befinden sich in Sachsen-Anhalt oder Brandenburg.
Gegenwärtig wird viel des extrem leichten und hochreaktiven Metalls aus Salzkrusten in Chile und Argentiniens gewonnen. Dort wird das Lithium aus einer Tiefe von 300 Metern hochgesaugt und anschließend mit riesigen Mengen Grundwasser gereinigt. Dirk Harbecke, der Vorstandsvorsitzende von Rock Tech Lithium in Business Insider: “Wir haben in unserer Mine das Hundertfache an Lithium- Konzentrat im Boden. Deshalb fällt bei uns die massive chemische Aufbereitung weg, die bei der Lithium-Gewinnung in den lateinamerika-nischen Salzseen benötigt wird“. So soll die Produktion des Rohstoffs deutlich umweltfreundlicher gestaltet werden. Auch für die Zeiten, wenn die Lithium-Mine im kanadischen Ontario erschöpft ist, wird nachhaltig geplant: Die Gruben sollen aufgefüllt und anschließend wieder bepflanzt werden.
Glänzende Aussichten für Lithium-Produzenten
Laut Expertenprognosen dürfte sich der weltweite Lithium-Bedarf gegenüber 2017 bis zum Jahr 2028 fast verzehnfachen, dann könnten jährlich rund 1,6 Mio. Tonnen Lithium für Akkus notwendig sein. Der wesentliche Treiber der Nachfrage ist dabei die zunehmende Elektrifizierung des Verkehrs. Zwar hat die EU-Kommission noch kein offizielles Ende des Verbrennungsmotors verkündet, sie plant jedoch bis etwa 2030 sehr strikte CO2-Regulierungen für neu zugelassene Pkw. Mit klassischen Verbrennern fossiler Kraftstoffe werden diese Grenzwerte dann wohl nicht mehr zu erreichen sein.
- Titelbild: https://www.rocktechlithium.com/
ExpertentalkOb Terrasse, Eingangsbereich oder Parkett im Büro: Oberflächen prägen den ersten Eindruck eines Hauses oder Unternehmens und werden im Alltag stärker beansprucht, als viele Eigentümer annehmen. Verschmutzungen, Bewuchs oder Kratzer lassen sich dabei nicht mit ein und derselben Methode behandeln was im schlechtesten Fall mehr schadet als nützt. Im Interview ordnet REFINUM, ein Betrieb für Oberflächenaufbereitung aus der Region München, ein, welche Fragen vor einer professionellen Aufbereitung geklärt werden sollten, worin sich Innen- und Außenflächen unterscheiden und wo die Grenzen pauschaler Reinigungsversprechen liegen. Material und Verschmutzung zusammen denken business-on.de: Warum lassen sich Naturstein, Terrazzo, fugenlose Flächen und Holz nicht mit derselben Methode reinigen?
ArbeitslebenDer klassische Bürojob bietet Sicherheit doch nicht jeder findet darin auf Dauer Erfüllung. Zwei Ingenieure aus Passau haben genau diese Erfahrung gemacht und Konsequenzen gezogen: Statt monotoner Abläufe am Schreibtisch wollten sie etwas mit eigenen Händen gestalten und ein eigenes Unternehmen aufbauen. Herausgekommen ist die PA Grundstein GmbH, ein Hausmeisterdienst aus Passau, der Wohnanlagen, Mehrfamilienhäuser und Gewerbeobjekte betreut. Im Gespräch erzählen die Geschäftsführer Anton Ponigl und Julian Tuma, warum sie ihre ursprüngliche Immobilienidee verwarfen, wie sie innerhalb von nur zwei Monaten gründeten und welche Rolle das technische Studium heute im Betrieb spielt. Wer selbst über eine Gründung nachdenkt, findet darin viele vertraute Fragen wieder von der Finanzierung bis zur Frage, ab wann ein Gewerbe angemeldet werden muss. business-on.de: Sie beide haben studiert und standen mitten im Berufsleben. Wie sah Ihre Ausgangslage aus – und was hat Sie schließlich in die Selbstständigkeit getrieben? Anton Ponigl und Julian Tuma: Uns verbindet eine langjährige Freundschaft und schon früh der gemeinsame Wunsch, ein eigenes Projekt zu realisieren. In unseren bisherigen Tätigkeiten waren wir allerdings zunehmend unzufrieden: Der Anteil kreativer, gestaltender Aufgaben war gering, die Arbeitsprozesse überwiegend monoton und wiederkehrend. Möglichkeiten, sich persönlich und fachlich wirklich zu verwirklichen, fehlten. Gleichzeitig hatten wir beide schon lange eine starke Affinität zu eigenen handwerklichen Projekten, etwa in der Schreinerei. Der Wunsch nach unternehmerischer Selbstständigkeit war also schon eine Weile da. Natürlich verlässt man eine feste Anstellung nicht nebenbei wir haben Chancen und Risiken lange abgewogen. Aber irgendwann war klar, dass wir den Schritt wagen wollen.
BusinessEine gebuchte Messefläche ist noch kein fertiges Konzept. Bevor Besucher einen Stand betreten, müssen Unternehmen entscheiden, wen sie erreichen wollen, welche Gespräche dort stattfinden sollen und was dafür räumlich und technisch nötig ist. Wer diese Fragen zuerst beantwortet, kann Gestaltung, Budget und Ablauf aufeinander abstimmen. Das erleichtert auch die Wahl zwischen einem Systemstand, einer individuellen Fertigung und einer Kombination aus beidem. Erst das Ziel klären, dann den Stand gestalten
