Finanzen·
business-on.de Redaktion
business-on.de Redaktion
·
5. Januar 2023

Vor- und Nachteile von Ihrem ETF Sparplan!

Viele Personen möchten ihr Geld nicht mehr nur noch auf der Bank liegen haben, sondern sinnvoll investieren. So vermehrt es sich und arbeitet für Sie. Doch es gibt mittlerweile so viele unterschiedliche Möglichkeiten der Geldanlage, dass es schwierig ist, den Überblick zu behalten. Eine Option ist ein sogenannter Exchange Traded Fund Sparplan. Welche Vor- und Nachteile ein ETF Sparplan mit sich bringt, zeigen wir Ihnen in diesem Beitrag!

Was ist ein ETF Sparplan?

Wie der Name schon verrät, ist ein ETF Sparplan ein Exchange Traded Fund Sparplan, auf Deutsch steht es für börsengehandelte Fonds. Er funktioniert ähnlich wie ein Banksparplan, dazu aber gleich mehr. ETFs unterscheiden sich minimal von gemanagten Fonds.

Ein Sparplan eignet sich sehr gut als preisgünstige Geldanlage auch für Anfänger in dem Gebiet, da börsengehandelte Indexfonds einfacher und günstiger sind als Aktien oder aktive Fonds. Sie dienen als anhaltende Vermögensgewinnung, da Sie über einen längeren Zeitraum investieren.

So funktioniert der Sparplan!

Wie bereits erwähnt, funktioniert ein ETF Sparplan ähnlich wie ein Banksparplan. Sie investieren monatlich eine bestimmte Geldsumme in einen ETF, den Sie sich vorher aussuchen. Ein ETF bildet den Börsenindex, wie zum Beispiel den DAX (Deutscher Aktienindex) ab. Sie wählen eine bestimmte Rate aus, die anschließend in die Indexfonds fließt. Die meisten Depotanbieter bieten Modelle an, die eine flexible Änderung der Zahlungen ermöglicht. Eine Pausierung der Kosten ist in manchen Fällen ebenfalls möglich.

Bei den meisten Banken besteht außerdem die Möglichkeit ab zehn Euro pro Monat zu investieren, bei anderen können Sie sogar nur einen Euro im Monat einzahlen.

Nachteile eines ETF Sparplans!

Um abzuwägen, ob ein Sparplan für Sie infrage kommt, ist es wichtig, die Pro- und Kontra-Argumente zu kennen. Daher haben wir Ihnen diese im Folgenden aufgeführt:

  1. Kursschwankungen: Der Markt unterliegt dauerhaften Schwankungen, deshalb kommt es teilweise dazu, dass die ETFs zwischenzeitlich an Wert verlieren und Sie zeitweise Verluste machen.
  2. Nur langfristige Investition: Dadurch, dass die Kurse schwanken und ein Wertverlust entstehen kann, lohnt es sich, langfristig in ETFs zu investieren. Nur so erzielen Sie erfolgreich Gewinne. Tipp: Investieren Sie mindestens zehn, wenn nicht sogar fünfzehn Jahre, um erfolgreich durchzustarten!
  3. Verwaltung: Sie sparen sich zwar die Verwaltungskosten, die bei gemanagten Fonds anfallen, müssen den Verwaltungspart jedoch selbst übernehmen. Planen Sie demnach einen gewissen Zeitaufwand mit ein.

Die Vorteile überwiegen!

Ein ETF Sparplan hat natürlich nicht nur Nachteile, sondern auch eine Menge Vorteile. Zu denen kommen wir jetzt:

  1. Kein Fondsmanager: Dadurch, dass ETFs nicht aktiv verwaltet werden, trifft auch kein Fondsmanager die Entscheidungen für Sie. Fehlentscheidungen von außen, die den Wert beeinflussen, bleiben Ihnen somit erspart. Die börsengehandelten Fonds entwickeln sich also ausschließlich so, wie sich der Aktienindex entwickelt.
  2. Langfristige Wertsteigerung: Wie frühere Wertentwicklungen zeigen, lohnt sich ein langfristiges Investment, da die entstehenden Verluste schnell wieder aufgeholt werden.
  3. Höhere Rendite: Ein weiterer Vorteil, der an den vorherigen Punkt anknüpft, sind die höheren Renditen, die ETFs im Gegensatz zu anderen Geldanlagen mitbringen.
  4. Hohe Flexibilität: Bei Exchange Traded Funds ist die Flexibilität relativ hoch, da Sie Änderungen bezüglich der Häufigkeit der Sparrate ganz leicht selbst vornehmen können.
  5. Anfängerfreundlich: ETFs eignen sich besonders gut für Einsteiger, da sie individuell an die finanzielle Situation angepasst werden. Sie haben selbst in der Hand, wie viel Sie investieren wollen!
  6. Verwaltungskosten: Wie bereits erwähnt, fallen die Verwaltungskosten weg, wodurch ETFs günstiger sind als aktive Fonds.
  7. Altersvorsorge: Aufgrund der Tatsache, dass ETFs, genau wie andere Geldanlagen, Kapital erschaffen, eignen sie sich sehr gut als Altersvorsorge.

Ein Sparplan lohnt sich!

Falls Sie mit dem Gedanken spielen eine Investition zu starten, ist ein ETF Sparplan eine gute Lösung. Gerade für unerfahrene Investoren eignet er sich sehr gut. Sie müssen jedoch bedenken, dass Sie mit einem Sparplan nur langfristig Erfolge erzielen und dass Sie auch immer ein gewisses Risiko eingehen. Wenn Sie bereit für eine langfristige Investition sind, ist der ETF Sparplan das Richtige für Sie!

Häufig gestellte Fragen

Was ist ein ETF Sparplan?

Er funktioniert ähnlich wie ein Banksparplan. Sie investieren eine gewisse Summe pro Monat in einen oder mehrere ETFs, die dann über die Jahre Gewinn für Sie abwerfen.

Ist ein ETF Sparplan sinnvoll?

Ein ETF Sparplan ist durchaus sinnvoll, wenn Ihnen höhere Renditen und Flexibilität wichtig sind. Zudem eignet er sich perfekt, um später die monatliche Rente aufzubessern.

Wie viel sollten Sie monatlich in ETFs investieren?

Es ist sinnvoll, bei circa 20 Euro pro Monat anzufangen und die Kosten dann stetig zu erhöhen. Wie viel Sie jedoch investieren, ist Ihnen überlassen.

Teilen:
Weitere Artikel
Betriebliche Kühlung planen: Diese Anforderungen sollten Unternehmen zuerst klären
Guide's
Betriebliche Kühlung planen: Diese Anforderungen sollten Unternehmen zuerst klären

Wenn Räume im Sommer zu warm werden, Waren definierte Lagerbedingungen brauchen oder Technik zuverlässig laufen muss, rückt eine neue Kühl- oder Klimaanlage auf die Investitionsliste. Vor der Geräteauswahl steht jedoch eine andere Aufgabe: Unternehmen müssen beschreiben, welche Bereiche unter welchen Bedingungen gekühlt werden sollen. Erst daraus lassen sich Anforderungen an Leistung, Regelung und späteren Betrieb ableiten. Erst den betrieblichen Bedarf beschreiben Ein Anforderungsprofil hält fest, welches Ergebnis die Anlage im jeweiligen Bereich erreichen soll. Dazu gehören gewünschte Temperatur- und Feuchtebereiche ebenso wie die Frage, wie stark die Bedingungen schwanken dürfen. In einem Büro kann es vor allem um angenehme Arbeitsbedingungen während der Nutzungszeit gehen. Bei empfindlichem Lagergut oder einem technischen Prozess können engere Vorgaben entscheidend sein. Solche Unterschiede sollten vor der Dimensionierung sichtbar werden, statt später durch nachträgliche Einstellungen ausgeglichen werden zu müssen.

6 Min. LesezeitLesen
Beglaubigte Übersetzungen im internationalen Geschäft: Was Unternehmen vorab klären sollten
Business
Beglaubigte Übersetzungen im internationalen Geschäft: Was Unternehmen vorab klären sollten

Ein Handelsregisterauszug für eine Auslandsniederlassung, ein Zeugnis für eine neue Fachkraft oder eine Vollmacht für einen Geschäftspartner: Sobald Dokumente Grenzen überschreiten, reicht die sprachliche Verständlichkeit allein nicht immer aus. Die empfangende Stelle kann eine beglaubigte Übersetzung verlangen; bei öffentlichen Urkunden kommen mitunter weitere Formalitäten hinzu. Unternehmen sparen Nacharbeit, wenn sie vor der Übersetzung klären, welche Unterlagen in welcher Form tatsächlich einzureichen sind. Wann eine beglaubigte Übersetzung im Geschäftsalltag relevant wird Für die interne Prüfung eines Vertrags oder die Abstimmung mit einem ausländischen Partner genügt häufig eine fachlich sorgfältige, aber nicht beglaubigte Übersetzung. Anders kann es aussehen, wenn ein Dokument bei einer Behörde, einem Gericht oder einer anderen Institution vorgelegt werden soll. Bei Gründungen und Niederlassungen betrifft das beispielsweise Registerauszüge oder Gesellschaftsunterlagen. Im Personalbereich können Abschlusszeugnisse und Qualifikationsnachweise relevant werden. Auch Vollmachten und Zertifikate können je nach Verfahren besondere Formanforderungen auslösen.

6 Min. LesezeitLesen
Firmenfahrzeuge nach dem Arbeitsalltag auswählen: Diese Fragen sollten Betriebe klären
Business
Firmenfahrzeuge nach dem Arbeitsalltag auswählen: Diese Fragen sollten Betriebe klären

Ein Firmenfahrzeug wird schnell über den Kaufpreis, die Leasingrate oder die Fahrzeugklasse diskutiert. Im Arbeitsalltag zählen jedoch andere Fragen: Welche Wege fährt es regelmäßig? Was muss hineinpassen? Wie gut lässt sich ein Werkstatttermin mit den betrieblichen Abläufen vereinbaren? Wer solche Anforderungen vor der Suche festhält, kann Fahrzeuge und Angebote gezielter vergleichen. Das gilt für den einzelnen Wagen eines Selbstständigen ebenso wie für mehrere Fahrzeuge eines kleinen Betriebs. Vom Arbeitsalltag zum Anforderungsprofil Am Anfang steht keine Modellliste, sondern ein Blick auf die tatsächlichen Fahrten. Ein Fahrzeug für Kundentermine muss andere Aufgaben erfüllen als eines, das morgens Werkzeug zur Baustelle bringt oder tagsüber zwischen mehreren Standorten pendelt. Hilfreich ist es, typische Arbeitstage zu beschreiben: Wie viele Personen fahren mit? Welche Gegenstände werden transportiert? Gibt es feste Routen oder wechseln Ziele und Einsatzorte häufig? Auch die Frage, ob das Fahrzeug überwiegend kurz unterwegs ist oder regelmäßig längere Strecken zurücklegt, gehört in dieses Profil.

6 Min. LesezeitLesen
Zur Startseite