Der Einsatz von Werbeartikeln ist auch im Digitalzeitalter ungebrochen. In Deutschland setzen 47 % aller Unternehmen auf Werbegeschenke, die damit in der Verwendung vor Online-Werbung (31 %) rangieren. Im Jahre 2016 gaben Betriebe 3,45 Milliarden Euro für Accessoires wie Feuerzeuge, Hemden und Notizblöcke aus.
Doch auf welche Werbeartikel sollten Unternehmen setzen und wie sollten diese gestaltet sein, um mit Blick auf die Kosten-Nutzen-Rechnung den ROI-Wert zu optimieren? Nehmen wir uns der Frage an.
Prinzip der Nützlichkeit
Werbeartikel sollten nützlich sein und einen hohen Gebrauchswert aufweisen. Dies macht die Geschenke für Kunden attraktiv und sorgt dafür, dass die Abnehmer sie oft verwenden. Umso intensiver können sie damit als kostenlose Werbeträger in der Öffentlichkeit subtil auf das Unternehmen aufmerksam machen. Beliebt sind deshalb Werbeartikel wie Feuerzeuge, Flaschenöffner, Kugelschreiber, Kalender, Taschenrechner und zunehmend auch USB-Sticks.
Sehen Sie hier als inspirierendes Beispiel, was man mit Tassen als Werbegeschenke alles machen kann: igo-werbeartikel.ch/flaschen-glaeser-tassen/tassen/c25_5500
Prinzip der Qualität
Werbeartikel bieten Rückschlüsse auf das Unternehmen. Sind sie von hoher Qualität, koppelt dies positiv auf das Unternehmen zurück. Im Umkehrschluss können handwerklich dürftig gestaltete Werbeartikel einen negativen Werbeeffekt auf das Unternehmen zur Folge haben, dessen Banner und Logo sie zieren. In diesem Fall würde schlechte Qualität die Menschen dazu bringen, zu denken, das Unternehmen leiste womöglich in Organisation und Betrieb selbst minderwertige Arbeit.
Prinzip der Originalität
Gute Werbeartikel ragen aus dem Pulk der Masse hervor. Durch eine kunstvolle Gestaltung, das gewisse Etwas und Alleinstellungsmerkmale fungieren sie als Eyecatcher, der einen Wow-Effekt beim Betrachter auslöst. Auch die Wahl der Accessoires hat einen starken Einfluss auf die Originalität der Präsente. Natürlich sind Kugelschreiber, Notizblock und Feuerzeug nicht verkehrt. Doch da es das Besondere ist, das eher Aufmerksamkeit hervorruft, können gern auch ausgefallene Ideen wie eine Kugelkerze, ein Samurai-Küchenmesser und eine BMI-Scheibe eingestreut werden.
Prinzip der Kompatibilität
Kompatibilität bedeutet, dass etwas zueinander passt. Auch die Werbegeschenke sollten zum Unternehmen passen. Nur so können sie seine Werte und Philosophie transportieren. So würde es unglaubwürdig wirken, wenn eine Umweltorganisation Plastiktüten und ein Gesundheitsinstitut Gummibärchen verschenken würde. Sinnvolle Ideen sind hingegen Kalender von Uhrmachern, Stirnbänder vom Fitnessstudio, USB-Sticks vom Computerladen, Powerbanks vom Smartphonehersteller, Lesezeichen vom Buchladen und ein Jo-Jo von der Spielwarenhandlung.
Prinzip der Individualität
Im Gegensatz zu anderen Prinzipien ist der Wert der Individualität bei Werbeartikeln nicht universell. Wird eine Breitenwirkung angestrebt, sind individuelle Werbegeschenke kaum möglich. Sie sollen vielmehr bei Messen, an Verkaufsständen, bei Werbeaktionen und am Tag der offenen Türen in hoher Anzahl unter das Volk gebracht werden.
Doch bei vielen Gelegenheiten wie beim Erstkontakt mit Geschäftspartnern lassen sich Werbegeschenke individualisieren. Der Effekt der Wertschätzung durch das Geschenk wird noch einmal massiv gesteigert. Typische individuelle Werbeartikel sind Aufkleber, T-Shirts, Tassen und Teller mit persönlichen Motiven.
Was sagen die Kunden?
Werbeartikel sind als Untersuchungsgegenstand längst in das Visier der Wirtschaftswissenschaftler geraten und manche Institutionen wie YouGov haben die Leute direkt befragt. Dabei kam heraus, dass technische Werbeartikel in der Beliebtheit der Kunden weit oben rangierten, während andere Accessoires wiederum auf wenig Gegenliebe stießen. Darunter befanden sich überraschenderweise auch Dauerbrenner wie Kappen und Luftballons. Die Angaben der Umfrage drücken in Prozent aus, wie viele Kunden sich über das folgende Werbegeschenk freuen würden:
- USB-Sticks: 83 %
- Powerbanks: 76 %
- USB-Hubs: 73 %
- Softdrinks: 70 %
- Regenschirme: 70 %
- Kugelschreiber: 69 %
- Kappen und Mützen: 36 %
- Frisbees: 28 %
- Plastiktaschen: 26 %
- Luftballons: 21 %
- Titelbild: Photo by Cytonn Photography on Unsplash
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