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4. Juni 2019

„Made in Germany“: Wichtiges Label für den Wirtschaftsstandort Deutschland

Hype um deutsche Produkte macht Firmen krisensicher

So manchem international agierenden Unternehmer bereitet die Unvorhersehbarkeit des globalen Handels sicher einiges an Kopfzerbrechen. Deutsche Hersteller allerdings können der Zukunft selbst bei Krisen vergleichsweise entspannt entgegensehen. Selbst die derzeitige, protektionistische Politik der Vereinigten Staaten ist eine Herausforderung, die deutsche Unternehmen gut meistern können. Und das, obwohl sich die Politik teilweise direkt gegen Deutschland richtet: So ist weithin bekannt, wie sehr sich Trump an der Dominanz von deutschen Marken im Automobilmarkt stört. Gerade durch das weltweite Vertrauen in „Made in Germany“ bleibt die Wirtschaft aber auch bei drohenden Handelskriegen stark: Zum Beispiel durch Expansion in andere Märkte. Allein in China sind bereits 5000 Unternehmen aus Deutschland aktiv – gesättigt ist der Markt dort noch lange nicht. In der Volksrepublik gilt „Made in Germany“ nicht nur als Qualitätsgarantie, sondern ist auch mit Prestige verbunden.

Nachhaltigkeit als Qualitätskriterium

Nachhaltigkeitsaspekte gewinnen mit jedem Jahr zunehmend an Bedeutung für Konsumentscheidungen. Gleichzeitig fällt es Verbrauchern immer schwerer, zwischen der Menge an Labeln und Kriterien zu navigieren. Ist eine Bio-Tomate aus Holland nachhaltiger als eine regionale, aber gespritzte? Darf man als Vegetarier einen Lederrucksack tragen, wenn der doch haltbarer ist als ein Plastikrucksack und außerdem biologisch abbaubar? Der Wille zum bewussten Konsum ist da – durchschnittliche Verbraucher wünschen sich dafür aber klare, einfach anwendbare Orientierungshilfen. Viele Konsumenten scheinen hierfür eine simple Lösung gefunden zu haben: Produkte Made in Germany. Die Vorteile aus ökologischer Sicht sind dabei recht offensichtlich: Kürzere Transportwege und strenge Vorgaben bezüglich Emissionen sowie Müll- und Abwasserentsorgung in Deutschland versprechen eine deutlich geringere Umweltbelastung. Hinzu kommen bessere Arbeitsbedingungen: Höhere Stundenlöhne, klare Überstundenregelungen und hohe Anforderungen bei der Arbeitssicherheit ermöglichen es Verbraucher deutsche Produkte ohne schlechtes Gewissen zu konsumieren.

Aussichten stehen gut

Kaum ein Label steht so für Qualität wie „Made in Germany“. Die Achtung von deutscher Gewissenhaftigkeit und Ingenieurskunst bleibt standhaft bestehen: Weder konnte der VW-Skandal das Vertrauen in die Marke Deutschland laut Umfragen nachhaltig beschädigen, noch ließ sich die deutsche Wirtschaft von der Finanzkrise zu Ende des letzten Jahrzehnts stoppen. Wie beliebt deutsche Produkte bei den Verbrauchern sind, das belegen die nach wie vor starken Exportzahlen. Auch die Aussichten für den Binnenmarkt stehen gut für deutsche Unternehmen. Darauf baut auch die Made in Germany GmbH. Das Portal hat sich als proaktive Initiative dem Qualitätsanspruch verschrieben, um den Wirtschaftsstandort Deutschland zu stärken. So werden deutsche Hersteller mit Käufern zusammengeführt und die Interessen von Parteien aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft vertreten. Es ist auch solcher Initiativen zu verdanken, dass das Label „Made in Germany“ weiterhin weltweit geschätzt wird wie kein anderes.

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