„Made in Germany“: Wichtiges Label für den Wirtschaftsstandort Deutschland

Hype um deutsche Produkte macht Firmen krisensicher
So manchem international agierenden Unternehmer bereitet die Unvorhersehbarkeit des globalen Handels sicher einiges an Kopfzerbrechen. Deutsche Hersteller allerdings können der Zukunft selbst bei Krisen vergleichsweise entspannt entgegensehen. Selbst die derzeitige, protektionistische Politik der Vereinigten Staaten ist eine Herausforderung, die deutsche Unternehmen gut meistern können. Und das, obwohl sich die Politik teilweise direkt gegen Deutschland richtet: So ist weithin bekannt, wie sehr sich Trump an der Dominanz von deutschen Marken im Automobilmarkt stört. Gerade durch das weltweite Vertrauen in „Made in Germany“ bleibt die Wirtschaft aber auch bei drohenden Handelskriegen stark: Zum Beispiel durch Expansion in andere Märkte. Allein in China sind bereits 5000 Unternehmen aus Deutschland aktiv – gesättigt ist der Markt dort noch lange nicht. In der Volksrepublik gilt „Made in Germany“ nicht nur als Qualitätsgarantie, sondern ist auch mit Prestige verbunden.
Nachhaltigkeit als Qualitätskriterium
Nachhaltigkeitsaspekte gewinnen mit jedem Jahr zunehmend an Bedeutung für Konsumentscheidungen. Gleichzeitig fällt es Verbrauchern immer schwerer, zwischen der Menge an Labeln und Kriterien zu navigieren. Ist eine Bio-Tomate aus Holland nachhaltiger als eine regionale, aber gespritzte? Darf man als Vegetarier einen Lederrucksack tragen, wenn der doch haltbarer ist als ein Plastikrucksack und außerdem biologisch abbaubar? Der Wille zum bewussten Konsum ist da – durchschnittliche Verbraucher wünschen sich dafür aber klare, einfach anwendbare Orientierungshilfen. Viele Konsumenten scheinen hierfür eine simple Lösung gefunden zu haben: Produkte Made in Germany. Die Vorteile aus ökologischer Sicht sind dabei recht offensichtlich: Kürzere Transportwege und strenge Vorgaben bezüglich Emissionen sowie Müll- und Abwasserentsorgung in Deutschland versprechen eine deutlich geringere Umweltbelastung. Hinzu kommen bessere Arbeitsbedingungen: Höhere Stundenlöhne, klare Überstundenregelungen und hohe Anforderungen bei der Arbeitssicherheit ermöglichen es Verbraucher deutsche Produkte ohne schlechtes Gewissen zu konsumieren.
Aussichten stehen gut
Kaum ein Label steht so für Qualität wie „Made in Germany“. Die Achtung von deutscher Gewissenhaftigkeit und Ingenieurskunst bleibt standhaft bestehen: Weder konnte der VW-Skandal das Vertrauen in die Marke Deutschland laut Umfragen nachhaltig beschädigen, noch ließ sich die deutsche Wirtschaft von der Finanzkrise zu Ende des letzten Jahrzehnts stoppen. Wie beliebt deutsche Produkte bei den Verbrauchern sind, das belegen die nach wie vor starken Exportzahlen. Auch die Aussichten für den Binnenmarkt stehen gut für deutsche Unternehmen. Darauf baut auch die Made in Germany GmbH. Das Portal hat sich als proaktive Initiative dem Qualitätsanspruch verschrieben, um den Wirtschaftsstandort Deutschland zu stärken. So werden deutsche Hersteller mit Käufern zusammengeführt und die Interessen von Parteien aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft vertreten. Es ist auch solcher Initiativen zu verdanken, dass das Label „Made in Germany“ weiterhin weltweit geschätzt wird wie kein anderes.
KarriereVersicherungsmakler arbeiten an einer sensiblen Schnittstelle zwischen Beratung, Risikoanalyse und wirtschaftlicher Verantwortung. Wer in diesen Beruf einsteigen will, braucht deshalb nicht nur Interesse an Versicherungen und Finanzen, sondern auch Fachwissen, rechtliche Sicherheit und ein belastbares Gespür für die Anliegen verschiedener Kunden. Der Weg in die Maklerschaft ist geregelt, zugleich aber vielseitig. Es gibt den klassischen Einstieg über eine Ausbildung, den Wechsel aus einem Versicherungsunternehmen und ebenso Chancen für Quereinsteiger mit der passenden Vorbereitung. Entscheidend ist dabei eine nüchterne Einordnung. Die Tätigkeit als Versicherungsmakler beginnt nicht mit einer einfachen Gewerbeanmeldung und auch nicht mit Vertriebsinteresse allein. Erforderlich sind fachliche Voraussetzungen, eine Erlaubniserteilung, eine Registrierung und ein tragfähiges Konzept für den späteren Berufsalltag. Wer diesen Weg sauber vorbereitet, kann sich in einer anspruchsvollen Versicherungsbranche eine langfristige Position aufbauen. Was macht ein Versicherungsmakler eigentlich?
BusinessDie Künstlersozialkasse ist für viele Selbstständige in Musik, Kunst, Medien und Publizistik ein zentraler Baustein der sozialen Absicherung. Ihr besonderer Stellenwert liegt darin, dass sie selbstständige Künstler und Publizisten in die gesetzliche Sozialversicherung einbindet, ohne dass diese den gesamten Beitrag allein tragen müssen. Gerade für Berufsgruppen mit schwankenden Honoraren, projektbezogener Arbeit und unregelmäßigem Arbeitseinkommen macht das einen erheblichen Unterschied. Zugleich ist das Thema rechtlich anspruchsvoll. Wer in den Kreis der Versicherten fällt, entscheidet sich nicht nach Bauchgefühl oder Berufsbezeichnung, sondern nach der tatsächlichen Tätigkeit, der wirtschaftlichen Ausrichtung und den Voraussetzungen des Künstlersozialversicherungsgesetzes. Deshalb lohnt ein genauer Blick auf Aufbau, Leistungen und Systematik der Künstlersozialversicherung. Was die Künstlersozialkasse eigentlich macht
KarriereWer Sozialpädagoge werden will, braucht in Deutschland in der Regel ein Studium. Der klassische Weg führt heute meist über Soziale Arbeit, Sozialpädagogik oder einen eng verwandten Studiengang an einer Hochschule. Dazu kommen Praxisphasen, häufig ein Anerkennungsjahr oder eine staatliche Anerkennung, je nachdem, wie die Hochschule den Studiengang aufgebaut hat und in welchem Bundesland der Berufseinstieg erfolgt. Eine einheitliche, bundesweit geregelte Sozialpädagogik-Ausbildung als klassischer Ausbildungsberuf ist dagegen nicht der typische Zugang. Damit beginnt die eigentliche Entscheidung aber erst. Denn die Frage, wie man Sozialpädagoge wird, lässt sich nicht allein mit dem Wort Studium beantworten. Wichtig ist auch, in welchem Bereich später gearbeitet werden soll, etwa mit Kindern und Jugendlichen, in der Familienhilfe, an Schulen, in der Jugendhilfe, in der Beratungsarbeit oder im Feld von Menschen mit Behinderung. Wer diese Unterschiede früh versteht, trifft die bessere Studienwahl und vermeidet Umwege. Wie wird man Sozialpädagoge in Deutschland?
