Finanzen·
business-on.de Redaktion
business-on.de Redaktion
·
11. Januar 2022

Aktienanalyse-Guide

Einführung: Was ist eine Aktienanalyse und wie wird sie durchgeführt?

Beim Aktienresearch geht es darum, die fundamentalen und technischen Elemente des Aktienmarktes zu verstehen. Es bedeutet auch, die Faktoren zu verstehen, die Veränderungen der Aktienkurse beeinflussen, wie etwa wirtschaftliche Bedingungen, Unternehmensführung, Vorschriften und aktuelle Ereignisse.

Das Ziel dieser Art von Analyse besteht darin, besser zu verstehen, welche Aktien den Anlegern mit größerer Wahrscheinlichkeit einen Gewinn bringen.

Zu den gängigsten Methoden gehören:

  • Benchmarking: Vergleich der Leistung eines Unternehmens mit der seiner Konkurrenten, um zu sehen, wie es abschneidet
  • Branchenanalyse: Verstehen, wie eine Branche oder ein Sektor durch Faktoren wie Produktionsraten oder Verkaufszahlen abschneidet
  • Makroökonomische Analyse: Verstehen, wie Faktoren wie Inflationsraten oder BIP-Wachstum Aktienkurse beeinflussen können

Was sind die Vorteile der Aktienanalyse?

Es ist erwähnenswert, dass Sie in der Aktienanalyse zwischen einigen Berufen wählen können: Finanzanalyst, Portfoliomanager und Anlageanalyst. Finanzanalysten untersuchen die Kursentwicklung von Aktien und treffen Vorhersagen über zukünftige Trends. Portfoliomanager investieren das Geld ihrer Kunden mit unterschiedlichen Strategien in verschiedene Aktien. Investmentanalysten bewerten Investitionsprojekte, bevor sie die Mittel ihres Unternehmens darin investieren.

Zu den Vorteilen der Aktienanalyse gehören das Verstehen des Aktientrends, das Beobachten von Marktveränderungen, sodass Sie Ihre Investitionen entsprechend planen und durch informierten Handel mehr Kapital verdienen können.

So analysieren Sie Aktien im Markt – Die 2 Techniken für eine erfolgreiche Aktienmarktanalyse

Finanzmärkte sind ein komplexes Thema. Der Markt wird von einer Vielzahl von Faktoren wie Inflation, Zinssätzen und der Menge der für den Handel verfügbaren Aktien bestimmt.

Es gibt jedoch einige grundlegende Konzepte, die Ihnen beim Einstieg helfen können. Dazu gehören die technische Analyse und die Fundamentalanalyse.

Technische Analyse: Die technische Analyse ist eine Strategie, die von Anlegern verwendet wird, um aktuelle Kurse mit historischen Daten zu vergleichen, um aktuelle Trends und zukünftige Auswirkungen zu verstehen. Die beiden gebräuchlichsten Methoden für die Technische Analyse sind Charting und Mustererkennung.

Fundamentalanalyse: Die Fundamentalanalyse konzentriert sich auf den zugrunde liegenden Wert der Aktie, indem Faktoren wie Cashflow, Rentabilität, Dividenden, Finanzkennzahlen und andere Variablen untersucht werden, um zu schätzen, was der Preis angesichts all dieser Faktoren zusammengenommen heute wert sein sollte.

So wählen Sie ein Unternehmen aus, indem Sie eine technische Analyse durchführen

Die technische Analyse ist der Prozess der Bewertung von Investitionen auf der Grundlage von Handelsdiagrammen. Es ist eine Methode zur Prognose von Aktienkursen basierend auf vergangenen Handelsaktivitäten. Die technische Analyse kann auf viele verschiedene Märkte angewendet werden, obwohl sie häufiger in Bezug auf Aktien diskutiert wird. In der Regel wird die technische Analyse mit Hilfe professioneller Software ausgeführt.

Technische Analyse gibt es seit mehr als 100 Jahren und wird von einigen der erfolgreichsten Investoren der Welt verwendet, darunter Warren Buffet, George Soros, Benjamin Graham und David A. Darst. Händler und Investoren nutzen die technische Analyse als Ergänzung ihres Entscheidungsprozesses. In ihrer einfachsten Form kann die technische Analyse so einfach sein wie das Verfolgen von Trendlinien auf einem Chart.

Die technische Analyse wird unter vielen verschiedenen Marktbedingungen angewendet. Diese schließen ein:

  • Nach einer erheblichen Preisbewegung oder einem bedeutenden Ereignis, das sich nachteilig oder positiv auf die Märkte auswirken könnte, werden die Techniker die Charts überprüfen, um zu sehen, ob sie Muster erkennen können, die zukünftige Preismuster beeinflussen könnten.
  • Trader, die nach einem Punkt suchen, von dem aus sie glauben, dass die Kurse ihren historischen Trend wieder aufnehmen könnten, verwenden oft technische Indikatoren wie Unterstützungs- oder Widerstandsniveaus.

Wie man eine Aktie durch eine Fundamentalanalyse auswählt

Die Fundamentalanalyse ist die Untersuchung der zugrunde liegenden, intrinsischen Faktoren, die den Wert einer Aktie oder eines anderen Wertpapiers beeinflussen können. Sie beinhaltet ist die Verwendung von Finanzinformationen, um zu bestimmen, ob sich eine Investition lohnt. Die Fundamentalanalyse betrachtet die Werte eines Unternehmens, seines Managements und andere externe Faktoren, um seinen Wert zu bewerten.

Anleger betrachten den inneren Wert eines Unternehmens, indem sie Faktoren wie Rentabilität, Wachstumsraten oder Dividendenrendite berücksichtigen, wenn sie Entscheidungen darüber treffen, in welche Aktien sie investieren möchten. Einige Anleger verwenden die Fundamentalanalyse in Verbindung mit der technischen Analyse, wenn sie nach Aktien suchen, in die sie investieren können.

Teilen:
Weitere Artikel
Berufliche Neuorientierung: So gelingt der Neustart auf dem Arbeitsmarkt
Karriere
Berufliche Neuorientierung: So gelingt der Neustart auf dem Arbeitsmarkt

Der Wunsch nach einem beruflichen Neuanfang trifft längst nicht mehr nur Berufseinsteiger. Fachkräfte in der Lebensmitte, Rückkehrer nach einer Familienphase und Menschen nach einer Kündigung stellen sich dieselbe Frage. Passt der eingeschlagene Weg noch zu dem, was sie können und wollen? Eine berufliche Neuorientierung wirkt im ersten Moment oft einschüchternd. Wer sie planvoll angeht, gewinnt jedoch schnell an Sicherheit. Der Arbeitsmarkt bietet mehr Einstiegswege als viele vermuten und mit der richtigen Vorbereitung wird aus der Unsicherheit ein tragfähiger Plan. Das Wichtigste in Kürze

4 Min. LesezeitLesen
Die optimierte Ölheizung: Präzise Strategien zur nachhaltigen Kostensenkung
Verbraucher
Die optimierte Ölheizung: Präzise Strategien zur nachhaltigen Kostensenkung

Die schwankenden Rohstoffpreise und neue energiepolitische Vorgaben rücken die Heizkosten vermehrt in den Fokus. Trotz des Wandels auf dem Energiemarkt spielt die bewährte Ölheizung in vielen Bestandsgebäuden und Gewerbeimmobilien weiterhin eine zentrale Rolle. Ein kompletter Austausch der Heizanlage ist dabei nicht zwingend die einzige Lösung, um wirtschaftlicher zu heizen. Oft lassen sich bereits durch gezielte Optimierungen an der bestehenden Technik greifbare Einsparungen erzielen. Wer das System klug anpasst, reduziert den Ölverbrauch nachhaltig und schont das Budget auf lange Sicht.

3 Min. LesezeitLesen
Betriebsmedizin und Verkehrsmedizin: Was Unternehmen zu Vorsorge- und Eignungsuntersuchungen wissen sollten
Guide's
Betriebsmedizin und Verkehrsmedizin: Was Unternehmen zu Vorsorge- und Eignungsuntersuchungen wissen sollten

Wenn der LKW-Führerschein eines Mitarbeiters zur Verlängerung ansteht oder eine neue Mitarbeiterin im Schichtbetrieb beginnt, wird es für viele Unternehmen konkret: Arbeitsmedizinische Vorsorge- und Eignungsuntersuchungen gehören zum betrieblichen Alltag, werden aber oft erst organisiert, wenn Fristen drücken. Dabei sind sie mehr als eine Pflichtaufgabe. Gerade kleine und mittlere Betriebe ohne eigene Personalabteilung stehen vor der Frage, welche Untersuchungen wirklich nötig sind und wer sie durchführen darf. Dieser Beitrag erklärt, welche Untersuchungen für Betriebe mit Fahrpersonal, Außendienst oder Schichtarbeit relevant sind, wie sich die Organisation vereinfachen lässt und worauf Unternehmen bei der Wahl eines betriebsärztlichen Ansprechpartners achten sollten. Warum Betriebsmedizin für Unternehmen kein Nebenthema ist Arbeitgeber sind grundsätzlich verpflichtet, Gefährdungen am Arbeitsplatz zu beurteilen und für bestimmte Tätigkeiten arbeitsmedizinische Vorsorge sicherzustellen. Je nach Arbeitsplatz kann es sich dabei um Pflichtvorsorge handeln etwa bei besonderen gesundheitlichen Belastungen oder um Vorsorge, die der Arbeitgeber anbieten muss und die Beschäftigte freiwillig wahrnehmen können. Wer diese Unterscheidung nicht kennt, verschenkt entweder Gestaltungsspielraum oder gerät in Erklärungsnot, wenn Behörden oder die Berufsgenossenschaft nachfragen.

6 Min. LesezeitLesen
Zur Startseite