Das als multilaterales Geschäft bezeichnete Verfahren wird über eine Bartering-Gesellschaft abgeschlossen. Der Tauschhandel ist das ursprüngliche Handlungswesen, das sich in der heutigen Zeit immer mehr durchsetzt. Hierbei stehen die Kostenersparnis und Vertragsfreiheit im Vordergrund. Beim Bartering legen beide Parteien eigene Preise fest, die geringer ausfallen als der handelsübliche Preis.
Funktion und System des Barter
Durch die neuen, speziell für den Tauschhandel festgelegten Preise, fällt der Wert des Geldes. Sind Güter Gegenstand des Handels, fällt deren Wert. Ein Beispiel für das Barterist der Tausch von Gefälligkeiten durch Nahrungsmittel. Der Tauschhandel in seiner Urform galt als Ursprung des modernen Handels. Gerade in einer Zeit, in der Geld knapp wird, spielt Barter wieder eine große Rolle. In Unternehmen schont das Vorgehen die Liquidität und stellte zudem ein geeignetes Marketinginstrument dar. Über ein Verrechnungssystem erfolgt die Aufstellung und Auswertung der gewerblichen oder privaten Austauschs. Eine spezielle Form des Bartering ist das Barter-Cleaning.
Das System des Bartering übernehmen die Barter-Gesellschaften im eigenen Verrechnungsprogramm. Die Gesellschaften arbeiten für kleine und mittelständische Unternehmen. Jedes Unternehmen besitzt dort ein eigenen Konto. Ein bargeldloser Transfer ist auch über die Grenzen der Länder hinweg bei den Barter-Gesellschaften sicher. Besondere Formen des Bartergeschäftes sind das Corportate Trading, an dem ausschließlich gewerbliche Kunden teilnehmen. Der Verkauf und Kauf ist auf eigene Rechnung möglich. Die dadurch entstehende Handelsplattform übernimmt sämtliche Risiken für das unternehmerische Handeln.
Christian Weis
ExpertentalkOb Terrasse, Eingangsbereich oder Parkett im Büro: Oberflächen prägen den ersten Eindruck eines Hauses oder Unternehmens und werden im Alltag stärker beansprucht, als viele Eigentümer annehmen. Verschmutzungen, Bewuchs oder Kratzer lassen sich dabei nicht mit ein und derselben Methode behandeln was im schlechtesten Fall mehr schadet als nützt. Im Interview ordnet REFINUM, ein Betrieb für Oberflächenaufbereitung aus der Region München, ein, welche Fragen vor einer professionellen Aufbereitung geklärt werden sollten, worin sich Innen- und Außenflächen unterscheiden und wo die Grenzen pauschaler Reinigungsversprechen liegen. Material und Verschmutzung zusammen denken business-on.de: Warum lassen sich Naturstein, Terrazzo, fugenlose Flächen und Holz nicht mit derselben Methode reinigen?
ArbeitslebenDer klassische Bürojob bietet Sicherheit doch nicht jeder findet darin auf Dauer Erfüllung. Zwei Ingenieure aus Passau haben genau diese Erfahrung gemacht und Konsequenzen gezogen: Statt monotoner Abläufe am Schreibtisch wollten sie etwas mit eigenen Händen gestalten und ein eigenes Unternehmen aufbauen. Herausgekommen ist die PA Grundstein GmbH, ein Hausmeisterdienst aus Passau, der Wohnanlagen, Mehrfamilienhäuser und Gewerbeobjekte betreut. Im Gespräch erzählen die Geschäftsführer Anton Ponigl und Julian Tuma, warum sie ihre ursprüngliche Immobilienidee verwarfen, wie sie innerhalb von nur zwei Monaten gründeten und welche Rolle das technische Studium heute im Betrieb spielt. Wer selbst über eine Gründung nachdenkt, findet darin viele vertraute Fragen wieder von der Finanzierung bis zur Frage, ab wann ein Gewerbe angemeldet werden muss. business-on.de: Sie beide haben studiert und standen mitten im Berufsleben. Wie sah Ihre Ausgangslage aus – und was hat Sie schließlich in die Selbstständigkeit getrieben? Anton Ponigl und Julian Tuma: Uns verbindet eine langjährige Freundschaft und schon früh der gemeinsame Wunsch, ein eigenes Projekt zu realisieren. In unseren bisherigen Tätigkeiten waren wir allerdings zunehmend unzufrieden: Der Anteil kreativer, gestaltender Aufgaben war gering, die Arbeitsprozesse überwiegend monoton und wiederkehrend. Möglichkeiten, sich persönlich und fachlich wirklich zu verwirklichen, fehlten. Gleichzeitig hatten wir beide schon lange eine starke Affinität zu eigenen handwerklichen Projekten, etwa in der Schreinerei. Der Wunsch nach unternehmerischer Selbstständigkeit war also schon eine Weile da. Natürlich verlässt man eine feste Anstellung nicht nebenbei wir haben Chancen und Risiken lange abgewogen. Aber irgendwann war klar, dass wir den Schritt wagen wollen.
BusinessEine gebuchte Messefläche ist noch kein fertiges Konzept. Bevor Besucher einen Stand betreten, müssen Unternehmen entscheiden, wen sie erreichen wollen, welche Gespräche dort stattfinden sollen und was dafür räumlich und technisch nötig ist. Wer diese Fragen zuerst beantwortet, kann Gestaltung, Budget und Ablauf aufeinander abstimmen. Das erleichtert auch die Wahl zwischen einem Systemstand, einer individuellen Fertigung und einer Kombination aus beidem. Erst das Ziel klären, dann den Stand gestalten
