Das als multilaterales Geschäft bezeichnete Verfahren wird über eine Bartering-Gesellschaft abgeschlossen. Der Tauschhandel ist das ursprüngliche Handlungswesen, das sich in der heutigen Zeit immer mehr durchsetzt. Hierbei stehen die Kostenersparnis und Vertragsfreiheit im Vordergrund. Beim Bartering legen beide Parteien eigene Preise fest, die geringer ausfallen als der handelsübliche Preis.
Funktion und System des Barter
Durch die neuen, speziell für den Tauschhandel festgelegten Preise, fällt der Wert des Geldes. Sind Güter Gegenstand des Handels, fällt deren Wert. Ein Beispiel für das Barterist der Tausch von Gefälligkeiten durch Nahrungsmittel. Der Tauschhandel in seiner Urform galt als Ursprung des modernen Handels. Gerade in einer Zeit, in der Geld knapp wird, spielt Barter wieder eine große Rolle. In Unternehmen schont das Vorgehen die Liquidität und stellte zudem ein geeignetes Marketinginstrument dar. Über ein Verrechnungssystem erfolgt die Aufstellung und Auswertung der gewerblichen oder privaten Austauschs. Eine spezielle Form des Bartering ist das Barter-Cleaning.
Das System des Bartering übernehmen die Barter-Gesellschaften im eigenen Verrechnungsprogramm. Die Gesellschaften arbeiten für kleine und mittelständische Unternehmen. Jedes Unternehmen besitzt dort ein eigenen Konto. Ein bargeldloser Transfer ist auch über die Grenzen der Länder hinweg bei den Barter-Gesellschaften sicher. Besondere Formen des Bartergeschäftes sind das Corportate Trading, an dem ausschließlich gewerbliche Kunden teilnehmen. Der Verkauf und Kauf ist auf eigene Rechnung möglich. Die dadurch entstehende Handelsplattform übernimmt sämtliche Risiken für das unternehmerische Handeln.
Christian Weis
RatgeberDigitale Buchhaltung bedeutet, dass ein Unternehmen alle Geschäftsvorfälle vollständig elektronisch erfasst, verarbeitet und archiviert, vom Beleg über die Verbuchung bis zur revisionssicheren Ablage. Der Ablauf ist im Kern immer gleich. Ein Beleg wird fotografiert oder als E-Rechnung eingelesen, die Buchhaltungssoftware liest die Daten aus und schlägt eine Verbuchung vor, der Vorgang wird GoBD-konform archiviert und die Daten fließen an Steuerberater und Finanzamt. 2026 gewinnt das Thema zusätzliche Dringlichkeit, weil die E-Rechnungspflicht anläuft. Dieser Beitrag ordnet Recht, Kosten, Umstellung und die Rolle von KI produktneutral ein und zeigt, wie Sie Ihre Buchhaltung digitalisieren. Das Wesentliche auf einen Blick Digitale Buchhaltung erfasst, verbucht und archiviert alle Geschäftsvorfälle vollständig elektronisch und GoBD-konform.
Recht & SteuernWer eine selbstständige Tätigkeit aufnimmt, fragt sich schnell, ab wann ein Gewerbe angemeldet werden muss. Die Antwort ist eindeutig. Ein Gewerbe ist mit der tatsächlichen Aufnahme der gewerblichen Tätigkeit anzumelden, unabhängig von der Höhe der Einnahmen. Eine allgemeine Umsatz- oder Bagatellgrenze gibt es nicht (§ 14 GewO). Die verbreitete Vorstellung, erst ab 410 Euro werde eine Gewerbeanmeldung fällig, ist ein Irrtum. Dieser Wert betrifft ausschließlich die Einkommensteuer. Welche Kriterien eine gewerbliche Tätigkeit ausmachen, wie sich Grenzfälle wie Online-Verkauf oder Influencer einordnen lassen und was die neuen PStTG-Meldepflichten bedeuten, klärt der folgende Überblick. Kerninfos auf einen Blick Die Anmeldepflicht entsteht mit dem Beginn der Tätigkeit, unabhängig von Umsatz oder Gewinn (§ 14 GewO).
RatgeberEDV-Kenntnisse gehören in den Lebenslauf, sobald der Job mit dem Computer zu tun hat, und das trifft heute auf nahezu jede Stelle zu. Wer die EDV-Kenntnisse im Lebenslauf richtig angeben will, folgt drei Prinzipien. Nenne konkrete Programme statt Sammelbegriffe, stufe das eigene Kompetenzniveau ehrlich ein und passe die Auswahl an die Stellenausschreibung an. Platziert werden sie meist in einem eigenen Abschnitt unterhalb der Berufserfahrung. Der Begriff „EDV“ selbst gilt inzwischen als veraltet. Die folgende Anleitung geht datengestützt, branchenspezifisch und mit Blick auf 2026 in die Tiefe, samt KI-Kompetenzen und ATS-Optimierung. Das sollten Sie wissen Der Begriff EDV gilt heute als veraltet, zeitgemäß sind IT-Kenntnisse oder Computerkenntnisse.
