Valuta im Sinne der zweideutigen Definition von Wertstellung und ausländischer Währung
Definition von Valuta im Sinne der Wertstellung:
Der Begriff stammt aus dem Bankwesen und kennzeichnet das Datum, an dem eine Gutschrift oder eine Belastung eines Kontos wirksam wird. Valuta ist gleichzusetzen mit der Wertstellung eines Postens auf ein Konto. Dabei kann es sich auch um Wertpapiere handeln. Nach Geschäftsabschluss an der Börse bezeichnet Valuta den Zeitpunkt der Gutschrift. Bei einer Zeitverzögerung von zwei bis drei Tagen spricht man von einem Kassageschäft. Bei Unterschreitung der genannten Zeit handelt es sich um ein sogenanntes Termingeschäft.
Die Wertstellung ist auf den Bankbelegen zu finden. Handelt es sich um eine Überweisung, wird die Valutierung am Tag der Überweisung ausgeführt. Das Datum selbst spielt keine Rolle für die Wertstellung.
Definition als Sammelbegriff für fremde Währungen:
Valuta ist auch oft im Gebrauch, wenn von ausländischer Währung gesprochen wird. In diesem Zusammenhang trifft der Begriff der Valutaschuld relativ häufig auf. Damit wird eine Geldschuld (zur Geld Definition) bezeichnet, die in einer ausländischen Währung vorliegt. Wiederum voneinander zu unterscheiden sind die echte und die unechte Valutaschuld. Liegt eine echte Valutaschuld vor, so ist es wichtig, die Schulden in der bestimmten Währung zu tilgen. Eine Rückzahlung in der eigenen Währung ist nicht möglich. Bei der unechten Valuta hingegen geht es um den Wert an sich, die Währung spielt nur eine Nebenrolle. Die Schulden können also auch in Euro beglichen werden.
Christian Weis
KarriereDer Wunsch nach einem beruflichen Neuanfang trifft längst nicht mehr nur Berufseinsteiger. Fachkräfte in der Lebensmitte, Rückkehrer nach einer Familienphase und Menschen nach einer Kündigung stellen sich dieselbe Frage. Passt der eingeschlagene Weg noch zu dem, was sie können und wollen? Eine berufliche Neuorientierung wirkt im ersten Moment oft einschüchternd. Wer sie planvoll angeht, gewinnt jedoch schnell an Sicherheit. Der Arbeitsmarkt bietet mehr Einstiegswege als viele vermuten und mit der richtigen Vorbereitung wird aus der Unsicherheit ein tragfähiger Plan. Das Wichtigste in Kürze
VerbraucherDie schwankenden Rohstoffpreise und neue energiepolitische Vorgaben rücken die Heizkosten vermehrt in den Fokus. Trotz des Wandels auf dem Energiemarkt spielt die bewährte Ölheizung in vielen Bestandsgebäuden und Gewerbeimmobilien weiterhin eine zentrale Rolle. Ein kompletter Austausch der Heizanlage ist dabei nicht zwingend die einzige Lösung, um wirtschaftlicher zu heizen. Oft lassen sich bereits durch gezielte Optimierungen an der bestehenden Technik greifbare Einsparungen erzielen. Wer das System klug anpasst, reduziert den Ölverbrauch nachhaltig und schont das Budget auf lange Sicht.
Guide'sWenn der LKW-Führerschein eines Mitarbeiters zur Verlängerung ansteht oder eine neue Mitarbeiterin im Schichtbetrieb beginnt, wird es für viele Unternehmen konkret: Arbeitsmedizinische Vorsorge- und Eignungsuntersuchungen gehören zum betrieblichen Alltag, werden aber oft erst organisiert, wenn Fristen drücken. Dabei sind sie mehr als eine Pflichtaufgabe. Gerade kleine und mittlere Betriebe ohne eigene Personalabteilung stehen vor der Frage, welche Untersuchungen wirklich nötig sind und wer sie durchführen darf. Dieser Beitrag erklärt, welche Untersuchungen für Betriebe mit Fahrpersonal, Außendienst oder Schichtarbeit relevant sind, wie sich die Organisation vereinfachen lässt und worauf Unternehmen bei der Wahl eines betriebsärztlichen Ansprechpartners achten sollten. Warum Betriebsmedizin für Unternehmen kein Nebenthema ist Arbeitgeber sind grundsätzlich verpflichtet, Gefährdungen am Arbeitsplatz zu beurteilen und für bestimmte Tätigkeiten arbeitsmedizinische Vorsorge sicherzustellen. Je nach Arbeitsplatz kann es sich dabei um Pflichtvorsorge handeln etwa bei besonderen gesundheitlichen Belastungen oder um Vorsorge, die der Arbeitgeber anbieten muss und die Beschäftigte freiwillig wahrnehmen können. Wer diese Unterscheidung nicht kennt, verschenkt entweder Gestaltungsspielraum oder gerät in Erklärungsnot, wenn Behörden oder die Berufsgenossenschaft nachfragen.
