Connect with us

Hi, what are you looking for?

News

Indirekter Einkauf – strategisch und individuell zu optimaler Effizienz

Viele Unternehmen konzentrieren ihre Bemühungen um mehr Effizienz und Effektivität immer noch auf den direkten Einkauf und den Verkauf. Dabei vernachlässigen sie gern die alte Kaufmannsregel, die da besagt, dass der Gewinn im Einkauf liegt. Hierbei ist nicht primär gemeint, dass beim Erwerb von Produktionsmaterialien und anderen Gütern des direkten Einkaufs nur der Preis entscheidend bei der Wahl sein kann. Hier kann sich eine falsch verstandene Sparmentalität qualitätsmindernd und damit kontraproduktiv auswirken. Wenn es aber um den indirekten Einkauf geht, dann haben die alten Kaufleute mit ihrer Behauptung verstanden, worauf es ankommt. Was ist indirekter Einkauf und wo liegen hier ungenutzte Sparpotentiale, insbesondere auch im Hinblick auf die zunehmende Digitalisierung im Bereich Einkauf?

pixabay.com � TheDigitalWay (CC0 Public Domain)

Direkter versus indirekter Einkauf

Wer in seinem Unternehmen eine eigene Einkaufsabteilung etabliert, unterscheidet heute regelmäßig zwei Organisationseinheiten. Die eine – der direkte Einkauf – organisiert Güter und Dienstleistungen, welche direkt in das Produkt einfließen. Daneben setzt sich immer mehr eine zweite, gesonderte Einheit als sogenannter indirekter Einkauf durch. Dabei geht es um Waren und Dienstleistungen, die nicht direkt in das Produkt fließen wie etwa Serviceleistungen, Facility Management, Marketing und ähnliches. Auch wenn der Begriff „indirekter Einkauf“ dabei in vielen Unternehmen bereits bekannt ist und eine entsprechende Abteilung strukturell gebildet wird, bleibt sein Potential für den Unternehmenserfolg vielfach noch weitestgehend ungenutzt. Das liegt vor allem daran, dass in diesem Bereich noch viel zu wenig strategisch und bewusst gedacht wird. Experten sehen gerade im indirekten Einkauf in Zeiten volatiler wirtschaftlicher Bewegungen, die die Globalisierung, verschiedene Marktderegulierungen und auch die Digitalisierung hervorbringen, Chancen für die Steigerung von Gewinnen. Es sprechen gute Gründe für diese Ansicht.

Strategisch indirekt einkaufen – nicht nur operativ einkaufen

Beschaffung ist ein sehr wichtiges Thema in Unternehmen. Es muss alles zur Verfügung stehen, was für eine Produktion oder Dienstleistung gebraucht wird und darüber hinaus alles, was das Unternehmen selbst benötigt und was an Bedarf um die Produktion oder Leistung herum besteht. Dabei ist Beschaffung in vielen Fällen zeitsensibel, die Waren und Dienstleistungen müssen auch zu bestimmten Zeitpunkten verfügbar sein. Außerdem geht es hier besonders darum, die quasi „Nebenleistungen“ zur Produktion und Dienstleistung günstig in gleichbleibender Qualität einzukaufen. Sie sind essenziell für reibungslose Abläufe und auf der anderen Seite schmälern zu hohe Kosten in diesem Segment den Gewinn auf eine Weise, die nicht direkt durch höhere Endkundenpreise ausgeglichen werden kann, wenn der Wettbewerb das nicht hergibt. Ein Unternehmen, in dem indirekter Einkauf strategisch ausgerichtet besonders günstige Einkaufskosten generiert, kann im Wettbewerb die Nase vorn haben, weil die Kosten für den direkten Einkauf meist viel weniger Verhandlungsspielraum bieten.

Aus den genannten Anforderungen heraus entsteht in den meisten Unternehmen eine reges operatives Einkaufstagesgeschäft, das der Verwaltung des indirekten wie auch direkten Einkaufs gerecht werden muss. Vielfach ist man im Unternehmen dabei versucht, den operativen sowie den strategisch indirekten Einkauf als deckungsgleich zu betrachten und ihn organisatorisch auch so zu behandeln. Diese Art der Organisation birgt viele Risiken und die Vorteile, die strategischer indirekter Einkauf haben kann, entfalten sich so häufig nicht oder nicht vollständig.

Höhere Effizienz

Beim strategisch indirekten Einkauf geht es um den Rahmen wie etwa Verträge zu Einkaufsbedingungen, Rabatten, Lieferkonditionen und vergünstigten Preisen. Der strategisch indirekte Einkauf ist damit das Gegenteil vom Tagesgeschäft, weil er auf mittel- bis langfristige Lösungen abzielt und die Basis für Einsparungen legt, die im Tagesgeschäft dann nur noch umgesetzt und genutzt werden. Werden der operative und der strategische Teil auch personell gekoppelt, gerät die Strategie schnell in den Hintergrund, weil das operative Tagesgeschäft mit seinen Dringlichkeiten alle Ressourcen bindet. Hier kommt es dann zu ähnlichen Verwerfungen, wie sie bei einer zu starken Aufgabeorientierung und zu schwachen Zielorientierung in Unternehmen auftreten: Man ist sehr beschäftigt, kommt aber nie bei der höheren Effizienz an, die strategisch indirekter Einkauf potenziell bietet.

Fazit

Unter diesem Gesichtspunkt kann es sich lohnen, den strategischen und indirekten Einkauf ganz oder teilweise im Outsourcing zu bewältigen. Das Team der Hans Becker GmbH besteht aus erfahrenen Einkaufsexperten, die darauf spezialisiert sind, für ihre Kunden maßgeschneiderte, individuelle Konzepte für den strategisch indirekten Einkauf zu entwickeln. Dabei zeigen sie ihren Kunden außerdem die Potenziale, Möglichkeiten und Herausforderungen auf, die in der Digitalisierung der unternehmerischen Einkaufsstrukturen liegen. Strategisch indirekter Einkauf und Einkauf 4.0 können das ideale Gespann sein, um Ihren Einkauf in eine optimierte und effizientere Zukunft zu führen. Erfahren Sie mehr über die Leistungen von Hans Becker und finden Sie heraus, was die Spezialisten für Ihren Einkauf tun können. Das kann Outsourcing sein, aber vielleicht auch Konzeption oder Coaching.
Indirekter Einkauf mit Strategie macht Ihr Unternehmen noch fitter für morgen und übermorgen.

 

Anzeige

Wellness & Genuss

Es ist der Schritt, den viele Cannabis Nutzer, Produzenten, Händler, aber auch Experten seit langer Zeit fordern: die Legalisierung von Cannabis. Viele andere Staaten...

News

Didacta und die Lehrkräftefortbildung mobile.schule kooperieren: Die mobile.schule wird im Rahmen der didacta – die Bildungsmesse 2022 in Köln (7. bis 11. Juni) ein...

Fressnapf-Gruppe knackt die Umsatzmarke von 3 Milliarden Euro Fressnapf-Gruppe knackt die Umsatzmarke von 3 Milliarden Euro

News

Die Fressnapf-Gruppe übertrifft ihre Erwartungen für 2021 und erzielt einen Jahresumsatz von 3,17 Milliarden Euro. Das entspricht einem Umsatzwachstum von über 500 Millionen Euro...

News

Die Menschheit in allen Teilen der Erde unterliegt dem Klimawandel und steht vor der Herausforderung der Bekämpfung. Die Auswirkungen sind mittlerweile mehr oder weniger...

Finanzen

Es ist zu befürchten, dass die Kosten für eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) in 2022 weiter steigen. Grund ist der weiter gesunkene Garantiezins für Lebensversicherungen. Einst...

News

Fairtrade Deutschland feiert in diesem Jahr runden Geburtstag. Bereits seit 30 Jahren setzt sich die gemeinnützige Organisation für mehr Fairness im Handel ein –...

Threema als sichere Alternative zu Whatsapp & Co.?

Threema Messenger

Viele Menschen nutzen die Kurznachrichtendienste Whatsapp oder Telegram zur Kommunikation. Allerdings gibt es inzwischen sichere und bessere Alternativen wie den Schweizer Messenger Threema auf dem Markt.

ZIM Förderung

ZIM Förderung

ZIM Förderung – Programm für mehr Innovation und Wachstum im Mittelstand

Weitere Beiträge

Wellness & Genuss

Es ist der Schritt, den viele Cannabis Nutzer, Produzenten, Händler, aber auch Experten seit langer Zeit fordern: die Legalisierung von Cannabis. Viele andere Staaten...

News

Die Fressnapf-Gruppe übertrifft ihre Erwartungen für 2021 und erzielt einen Jahresumsatz von 3,17 Milliarden Euro. Das entspricht einem Umsatzwachstum von über 500 Millionen Euro...

Finanzen

Es ist zu befürchten, dass die Kosten für eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) in 2022 weiter steigen. Grund ist der weiter gesunkene Garantiezins für Lebensversicherungen. Einst...

IT & Telekommunikation

Aircall, der französische Anbieter cloudbasierter Business-Telefonie, ist eine Partnerschaft mit der Deutschen Telekom eingegangen. Das Ziel ist, die digitale Schlagkraft der deutschen Geschäftskunden des...

News

Bio ist eine Philosophie. Wie sich diese Philosophie leben lässt, zeigt der Hofladen Esser in Jülich sehr eindrucksvoll. Der eigentlich auf Fleisch- und Wurstwaren...

News

Digitalisierung ist in aller Munde. Doch was Politik, Unternehmen und Verbraucher jeweils mit dem Begriff meinen, unterscheidet sich teils erheblich. Manch kleines Unternehmen denkt,...

Recht & Steuern

Wie bereits in 2021 kommt die PKV Beitragserhöhung 2022 nicht unerwartet. Allerdings fallen die Beitragsanpassungen bei weitem nicht so dramatisch aus wie in den...

Life & Balance

Die aktuelle Lage hat sich durch die Omikron-Variante verschlechtert und bei zahlreichen Händlern die Angst vor weiteren Einschränkungen und somit auch Einbußen wieder verstärkt....

Anzeige
Send this to a friend