Expertentalk mit Arvid Vollstädt – Aluprofile und ihre Bedeutung für Industrie und Endverbraucher

In der technologisch fortschrittlichen Welt der Materialverarbeitung spielen Aluminiumprofile eine zentrale Rolle. Sie sind aufgrund ihrer Vielseitigkeit, Leichtigkeit und hohen Festigkeit in einer Vielzahl von Anwendungen unverzichtbar geworden. Unternehmen, die sich auf die Herstellung oder das Anpassen von Aluminiumprofilen spezialisieren, stehen an der Schnittstelle zwischen Rohmaterial und Endanwendung, wobei sie eine entscheidende Rolle in der Lieferkette vieler Industrien spielen und ein wichtiges Element der Baubranche darstellen.
Angesichts der steigenden Nachfrage nach maßgeschneiderten und präzisen Aluminiumlösungen, ist es von besonderem Interesse, einen tieferen Einblick in die Geschäftspraktiken, Herausforderungen und Innovationen dieser Unternehmen zu gewinnen. Wir sprachen zum Thema mit Arvid Vollstädt, dem Mitgründer und Co-Geschäftsführer von Alu-Profile-Zuschnitt.de.
Sein Betrieb hat sich auf den Verkauf passgenau zugeschnittener Aluminiumprofile an Privatkunden sowie Kleine und Mittelständische Unternehmen (KMU) spezialisiert und das Gespräch mit ihm bietet eine gute Gelegenheit, mehr über die Herstellung und die verschiedenen Verwendungsmöglichkeiten von Aluprofilen sowie über die Besonderheiten der Branche und die Herausforderungen, die sein Unternehmen meistern musste, um sich am Markt zu etablieren, zu erfahren.
Business-on.de: Gemeinsam mit Ihrer Kollegin Ivonne Maurer haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen und verkaufen seither Aluprofil Zuschnitte unter alu-profile-zuschnitt.de. Können Sie unseren Lesern erklären, was Sie zu dieser Entscheidung bewogen hat?
Arvid Vollstädt: Meine Kollegin und ich haben bereits über 10 Jahre vor der Gründung von Alu-Profile-Zuschnitt.de bei einem Großhandelskonzern für Aluminium zusammengearbeitet. Der klassische Großhandel verkauft hauptsächlich B2B an mittlere und große Unternehmen, und zu der damaligen Zeit vor allem über direkten Kundenkontakt per Telefon und E-Mail.
In dieser Zeit ist erstmalig der Gedanke entstanden, den Verkauf von Alu-Profilen online über ein Shopsystem zu realisieren, das sich auch an kleine Unternehmen und private Endverbraucher richtet. Bei unserem damaligen Arbeitgeber konnten wir diese Idee dann auch umsetzen und einen Online-Verkauf etablieren, den wir viele Jahre geleitet haben.
Leider gab es durch die Konzernstruktur und den Fokus der Konzernleitung auf den klassischen B2B-Direktverkauf viele Hürden und Einschränkungen, die unserer Meinung nach die Effektivität des Online-Verkaufs stark begrenzt haben.
So ist in uns über die Jahre der Wunsch gewachsen, uns von diesen Einschränkungen zu befreien, was im Jahr 2020 zur Gründung unseres Unternehmens geführt hat.
Business-on.de: Sie fokussieren also nicht den Massenabsatz im industriellen Bereich, sondern haben sich auf den Verkauf an Endverbraucher, Handwerksbetriebe und KMUs spezialisiert. Mit welchen Schwierigkeiten und Herausforderungen wurden Sie in der Etablierungsphase Ihres Unternehmens konfrontiert und wie ist es Ihnen gelungen, diese zu bewältigen?
Arvid Vollstädt: Durch unsere Erfahrung im Bereich des Online-Verkaufs von Alu-Profilen wussten wir, dass das Geschäftsmodell mit dem Verkauf B2C grundsätzlich funktioniert und in dieser Nische noch Potenzial für uns als neuen Marktteilnehmer steckt.
Schwierigkeiten und Herausforderungen haben wir in der Gründungsphase beinahe täglich erlebt, und die Komplexität, ein Produktionsunternehmen aus dem Nichts aufzubauen, hatten wir bei der ursprünglichen Idee sicherlich unterschätzt. Einige essenzielle Herausforderungen waren die Programmierung des Shopsystems, die Standortsuche und die Finanzierung.
Wir waren in der Gründungsphase extrem motiviert, geradezu euphorisiert, und haben nie einen Gedanken daran verschwendet, dass unser Projekt scheitern könnte, auch wenn es Rückschläge gab.
Diese Einstellung und Ausstrahlung haben uns sicherlich viele Türen und Möglichkeiten eröffnet. Seit wir Unternehmer sind, gab es nicht einen Zeitpunkt, an dem wir nicht irgendein Problem lösen mussten.
Dass man nicht die Herausforderung bzw. die Schwierigkeit mental in den Vordergrund stellt, sondern den Weg zu einer möglichst guten Lösung und damit der Weiterentwicklung, ist vielleicht ein Teil des Erfolges.
Business-on.de: Neben den gewerblichen Kunden richten Sie Ihr Angebot auch an Hobbyhandwerker bzw. Privatkunden. Wie haben Sie es geschafft, diese Kunden, die normalerweise ihren Handwerksbedarf im Baumarkt oder beim Fachhändler decken, zu erreichen?
Arvid Vollstädt: Wir bieten im Vergleich zum Baumarkt einige Vorteile für den Kunden. Zum einen haben wir ein wesentlich größeres Abmessungsspektrum als man üblicherweise im Baumarkt findet, und zum anderen bieten wir für unsere Kunden den individuellen Zuschnitt der Alu-Profile auf das Wunschmaß des Kunden an.
Dies können wir millimetergenau von 15 bis 5000 mm gewährleisten. Somit erhält der Kunde genau das Alu-Profil, welches er benötigt, ohne dass er sich noch mit Zuschnitt und anfallenden Reststücken beschäftigen muss. Im Baumarkt erhält der Kunde dagegen nur vorgefertigte Längen von 1 oder 2 m.
Für uns als Online-Shop ist darüber hinaus natürlich die Sichtbarkeit bei den üblichen Suchmaschinen überaus wichtig, um die Kunden tatsächlich zu erreichen. Gerade in den letzten 5 Jahren haben immer mehr Kunden ihr Einkaufsverhalten aufgrund der Corona-Pandemie hin zu Online-Einkäufen verändert. Diese Änderung des Einkaufsverhaltens war für uns in der Anlaufphase natürlich hilfreich.
Business-on.de: Erklären Sie uns abschließend bitte noch einmal, was sich mit Ihren Aluprofilen alles bewerkstelligen lässt und wofür Ihre Kunden die Produkte vorwiegend verwenden.
Arvid Vollstädt: Aluminium findet man heutzutage in allen Lebensbereichen und in allen Industriebranchen. Einige Beispiele sind hierbei die Möbelindustrie, der Automobil- und Flugzeugbau sowie der Innenausbau.
Alu-Profile sind eine hervorragende Möglichkeit, ein Bau- oder Reparaturprojekt leicht, stabil und witterungsbeständig zu konstruieren. Aluminium ist dabei ähnlich leicht zu bearbeiten wie Holz, dafür aber sehr viel witterungsbeständiger und wiegt etwa nur ein Drittel eines vergleichbaren Profils aus Stahl.

Somit können auch Endverbraucher mit einfachen Werkzeugen wie Akkubohrer, Handsäge und Feile Aluminiumprofile leicht bearbeiten und auf diese Weise interessante Projekte umsetzen. In der Galerie auf unserer Shop-Seite haben wir einige spannende Projekte unserer Kunden vorgestellt, um andere Besucher unserer Shop-Seite zu inspirieren.
Aber wir beliefern auch viele Unternehmen mit unseren Alu-Profilen. Hier punkten wir vor allem durch unseren Zuschnittservice und der damit entfallenden Reststückverwaltung für den Kunden.
Business-on.de: Vielen Dank für diese Einblicke Arvid Vollstädt, Mitgründer und Co-Geschäftsführer von Alu-Profile-Zuschnitt.de.
BusinessWer in Bau, Planung oder Handwerk arbeitet, kennt das Bild: Zollstock, Lasermessgerät und eine handschriftliche Skizze gelten seit Jahrzehnten als Standardwerkzeuge bei der Bestandserfassung. Doch gerade bei komplexen Räumen, verwinkelten Gebäuden oder großen Außenanlagen stößt das klassische Aufmaß immer häufiger an Grenzen. Maße fehlen, Nachmessungen werden nötig, und Unsicherheiten tauchen oft erst auf, wenn die Planung schon fortgeschritten oder die Ausführung angelaufen ist. Immer mehr Betriebe setzen deshalb auf 3D-Scanner, um Bestandsdaten vollständig und digital zu erfassen und genau auf diesen Wandel hat sich Scanflow Solutions spezialisiert. Warum klassisches Aufmaß an seine Grenzen stößt Das manuelle Aufmaß ist in der Theorie einfach: Vor Ort messen, Werte notieren, im Büro übertragen. In der Praxis zeigen sich jedoch wiederkehrende Schwachstellen. Bei unregelmäßigen Grundrissen, schrägen Wänden oder technisch dicht belegten Räumen lassen sich relevante Maße leicht übersehen. Fehlt später ein Wert für die Planung, bedeutet das häufig einen zweiten Vor-Ort-Termin mit entsprechendem Zeit- und Kostenaufwand.
Guide'sIn Büros, Praxen, Verkaufsflächen und Eingangsbereichen prägt die Raumgestaltung maßgeblich, wie ein Standort genutzt wird und wie er auf Kunden, Patienten und Mitarbeitende wirkt. Glas kann dabei eine besondere Rolle spielen: Es trennt Bereiche, ohne Räume optisch zu verkleinern, lässt Tageslicht tief ins Gebäude und wirkt wertig, ohne aufdringlich zu sein. Die kurze Antwort auf die Frage, worauf Unternehmen bei Planung und Umsetzung achten sollten, lautet deshalb: Funktion schlägt Optik. Eine Glaslösung erfüllt ihre Aufgabe im Alltag nur dann zuverlässig, wenn Konstruktion, Ausführung und Einbausituation zur konkreten Nutzung passen und wenn Maße, Anschlüsse und Sicherheitsanforderungen früh mit einem Fachbetrieb geklärt werden. Dieser Beitrag ordnet die wesentlichen Überlegungen ein, bevor Unternehmen ein Glasbauteil neu planen, modernisieren oder reparieren lassen. Warum Glas im Gewerberaum mehr als Gestaltung ist Glas wird in gewerblichen Räumen häufig zuerst als gestalterisches Element wahrgenommen. Tatsächlich ist der Werkstoff vor allem eine funktionale Entscheidung. Eine Glastrennwand grenzt Arbeitsbereiche ab, ohne die Sichtachsen im Raum zu unterbrechen. Große Fensterflächen und verglaste Eingangsbereiche bringen Tageslicht in Zonen, die sonst künstlich beleuchtet werden müssten. Mattierte oder strukturierte Ausführungen schaffen Sichtschutz, wo Vertraulichkeit nötig ist, etwa in Besprechungs- oder Behandlungszimmern. Je nach Aufbau kann eine Verglasung auch die Geräuschübertragung dämpfen oder kaum, wenn die Konstruktion nicht dafür ausgelegt ist. Zudem lassen sich Glasflächen in der Regel unkompliziert reinigen, was in Praxen und stark frequentierten Empfangsbereichen ein praktischer Vorteil ist.
RatgeberWer eine Wohnung, ein Haus oder Geschäftsräume renovieren lässt, denkt meist zuerst an das sichtbare Ergebnis: glatte Wände, neue Oberflächen, eine durchdachte Raumaufteilung. Ob ein Vorhaben tatsächlich gelingt, entscheidet sich jedoch lange vor dem letzten Anstrich. Die Abstimmung der beteiligten Gewerke, ein nachvollziehbarer Ablauf und feste Ansprechpartner bestimmen maßgeblich, ob ein Projekt für Eigentümer planbar bleibt insbesondere dann, wenn Innenausbau, Trockenbau und Verputzarbeiten zusammenkommen. Dieses Porträt zeigt, wie ein regionaler Handwerksbetrieb diesen gebündelten Ansatz umsetzt, und benennt die Punkte, die Auftraggeber vor dem Projektstart klären sollten. Renovieren als Organisationsaufgabe Eine Renovierung ist selten eine einzelne Maßnahme. Wer etwa die Aufteilung einer Altbauwohnung verändern möchte, benötigt zunächst neue Wände im Trockenbau, anschließend Putz und Oberflächen, häufig ergänzt um weitere Arbeiten im Innenausbau. Jedes Gewerk baut auf dem vorherigen auf und jede Unklarheit an einer Schnittstelle wirkt sich auf das Gesamtergebnis aus.
