Mezzanine als Finanzierungsform mit Hybridkapital
Die Finanzierungsform wurde anfangs für das Management Buyout (MBO) verwendet und man findet sie heute auch bei Wachstumskapitalfinanzierungen oder für die finanzielle Unterstützung von Akquisitionsstrategien. Das heißt, dass einem Unternehmen Eigenkapital gewährt wird, ohne dass die Finanzierer Einfluss auf die unternehmenseigenen Entscheidungen haben. Als Mindestvolumen wird eine Summe von 500.000 Euro veranschlagt.
Eigenschaften der Mezzanine-Finanzierung
Die Mezzanine-Finanzierung positioniert sich zwischen einer Finanzierungsform mit voll haftendem Eigenkapital sowie einem besicherten Darlehen. Damit geht der Finanzierer ein höheres Risiko ein. Neben einer festen Darlehensverzinsung wird dieses Risiko meist auch durch eine Partizipation am Wertzuwachs des finanzierten Unternehmens ausgeglichen. Dazu kann beispielsweise eine Kaufoption auf einen Grundkapitalanteil des Unternehmens gehören. Laufzeiten und Kündigungsmodalitäten können bei dieser Finanzierungsform individuell gestaltet werden. Aufgrund der höheren Transaktionskosten ist das Mindestvolumen höher als bei herkömmlichen Kreditformen.
Welche Formen der Mezzanine-Finanzierung unterscheidet man?
Man unterscheidet eine große Vielzahl verschiedener Mezzanine-Finanzierungsformen. Beispiele sind stille Beteiligungen in typischer oder atypischer Form. Daneben gibt es auch die Möglichkeit von Genuss-Scheinen oder Wandel- sowie Optionsanleihen. In der Bilanz (zur Definition Bilanz) rechnet man die jeweiligen Mittel entweder dem Eigenkapital oder Fremdkapital zu. Bei einem nachrangigen, partiarischen Darlehen allerdings überwiegt der Fremdkapitalcharakter, der in der Bilanz als Verbindlichkeit erfasst wird. In diesem Fall spricht man von einem „Debt Mezzanine“. Finanzierer sind häufig Private Equity -Gesellschaften (zur Private Equity Definition), Banken und Fonds, die sich auf diese Finanzierungsform spezialisiert haben.
Florian Weis
RatgeberEin Nebengewerbe meldet man beim örtlichen Gewerbeamt oder Ordnungsamt der Wohnsitzgemeinde an, wahlweise online, persönlich am Schalter oder per Post. Die Gewerbeanmeldung kostet je nach Bundesland und Kommune rund 15 bis 65 Euro. Drei Grundvoraussetzungen entscheiden darüber, ob überhaupt eine nebenberufliche Selbstständigkeit dieser Art vorliegt. Die Tätigkeit muss selbstständig ausgeübt werden, auf Gewinn ausgerichtet sein und dem Hauptberuf zeitlich sowie einkommensmäßig untergeordnet bleiben. Wer ein Nebengewerbe anmelden möchte, findet hier jeden Schritt, alle Kosten, die steuerlichen Pflichten und die sozialversicherungsrechtlichen Folgen, durchgehend mit den aktuellen Werten für 2026. Auf den Punkt gebracht Ein Nebengewerbe meldet man beim örtlichen Gewerbeamt an, online, persönlich oder per Post.
Recht & SteuernWer in der Probezeit psychisch krank ist, kann gekündigt werden, auch während einer laufenden Krankschreibung wegen Depression, Angststörung oder Burnout. Denn das Kündigungsschutzgesetz greift erst nach sechs Monaten Betriebszugehörigkeit, und die Frist für eine ordentliche Kündigung beträgt in dieser Phase nur zwei Wochen (§ 622 Abs. 3 BGB). Eine Krankmeldung schützt für sich genommen nicht vor der Trennung. Trotzdem stehen Betroffene nicht schutzlos da. Das Maßregelungsverbot und das Schwerbehindertenrecht ziehen klare Grenzen, und finanzielle Ansprüche wie Lohnfortzahlung und Krankengeld bleiben bestehen. Wer psychisch krank am Arbeitsplatz ist, sollte seine Rechte kennen. Die folgenden Abschnitte klären die Rechtslage in Deutschland Schritt für Schritt, von der Beendigung des Jobs über die Offenlegungsfrage bis zur konkreten Handlungsanleitung. Das sollten Sie wissen
InfluencerInfluencer*innen verdienen ihr Geld vor allem über bezahlte Markenkooperationen. Dazu kommen Affiliate-Marketing, direkte Plattformvergütung, Abo- und Fan-Modelle sowie eigene Produkte. Die wichtigste Säule sind die Sponsored Posts auf Social Media. Wer verstehen will, wie Influencer ihr Geld verdienen, sollte nicht bei der Aufzählung der Einnahmequellen stehen bleiben. Entscheidend ist, wie viel vom Bruttoumsatz nach Provisionen, Kosten und Abgaben netto übrig bleibt und wie stark das Einkommen schwankt. Das Wichtigste im Überblick Bezahlte Kooperationen mit Unternehmen sind die wichtigste Einnahmequelle von Influencer*innen, gefolgt von Affiliate-Marketing und eigenen Produkten.
