Nach der jüngsten, rasanten Wertentwicklung und den immer lauter werdenden Stimmen nach einer überfälligen Korrektur, fragen sich viele neue Bitcoinmillionäre zurecht, wie sie ihren angehäuften Reichtum absichern können.
Die Zeichen einer überfälligen, massiven Kurskorrektur bei Bitcoin häufen sich zusehends. Wir stellen klare Anzeichen einer weltweiten Masseneuphorie, die durch alle gängigen Medien und die Einführung des Futurehandels auf Bitcoin zusätzlich angeheizt wird, fest. Die tägliche Anzahl an neu eröffneten digitalen Konten durch unerfahrene Anleger ist mittlerweile schwindelerregend hoch. Regierungen und Notenbanken werden offensichtlich nervös und denken über Alternativen oder Regularien zur Eingrenzung der Kryptowährungen nach. Bulgarien sitzt auf über 3 Mrd. Euro in Bitcoins. Da liegt die Frage nahe, wann der Staat die Reißleine zieht und Kasse macht. Südkorea, als eine der Bitcoin Hochburgen, unternahm bereits mehrere Schritte, um die Bitcoin-Manie im eigenen Land einzudämmen; neben dem Handelsplatzverbot diskutiert man eine Besteuerung der Gewinne in Bitcoin.
Ein Vergleich der extremsten Spekulationsblasen der Geschichte zeigt, dass der Bitcoin sogar die Tulpenmanie des 16. Jahrhunderts bereits weit hinter sich gelassen hat.
Mit der Ursprungsidee einer Ersatzwährung hat das unseres Erachtens nicht mehr viel zu tun. Die derzeitige Bitcoin-Entwicklung zeigt die Charakteristik eines reinen Spekulationsobjektes. Es sind alle Indizien für eine Blasenbildung gegeben, der Schornsteineffekt kann die Kurse noch weiter in die Höhe treiben. Für länger Investierte stellt sich in diesem Umfeld dennoch von nun an die berechtigte Frage:
Wie sichere ich meinen signifikanten Gewinn aus der virtuellen in die reale Welt?
Dabei sollte klar sein: Wenn eine Korrektur an Dynamik gewinnt, werden viele Adressen versuchen, aus dem fallenden Markt auszusteigen, während sich die Anzahl der Käufer gleichzeitig verringert. Ein Flaschenhalseffekt droht, der den Kurs immer schneller und heftiger unter Druck bringen wird. Wer dann noch aussteigen möchte, wird bei stark fallenden Kursen schmerzhafte Stunden erleiden.
Für große Bitcoin-Positionen bietet sich als erster Schritt eine Absicherung über den Weg an die US-Terminbörsen an. Seit kurzem ist dort ein Bitcoin-Future Short käuflich. Dies ist allerdings mit einigem Aufwand und Risiken verbunden. Um Geschäfte an einer Terminbörse durchführen zu können, benötigt der Investor entsprechende, tiefergehende Kenntnisse und sollte sich daher von einem professionellen Vermögensverwalter begleiten lassen. Die Vorbereitungen sind verbunden mit einem umfangreichen Aufklärungsgespräch, der Eröffnung eines Sicherheitenkontos (sog. Marginkonto) und einigen weiteren Formalien – es gilt also, rechtzeitig Vorbereitungen zu treffen.
Wir empfehlen als nächstes, sich über mehrere Schritte sehr konsequent aus dem Markt der Kryptowährungen zurückzuziehen, bis ein großer Teil des aktuellen Kryptowährungsexposures in Anlageklassen der realen Welt überführt sind.
Orientieren Sie sich strategisch an den Vorteilen, die Wertpapiersparpläne mit sich bringen: Verkaufen Sie regelmäßig konsequent vordefinierte Positionen. Setzen Sie klare Regeln fest, die Ihren individuellen Neigungen entsprechen. Gönnen Sie sich zur Definition, Überprüfung und Umsetzung einen professionellen Sparringspartner. Neben Ihren Erfahrungen und Kenntnissen, Wünschen und Zielen sollte ebenso Ihre Risikotragfähigkeit in die Exit-Strategie einfließen. Je nach Risikoaversion oder –appetit könnten Fast-Exit oder Stückzahl-Veränderungen bei bestimmten Kursschwellen festgelegt werden. Ein Mindesterlös aus der Gesamtposition sollte notiert werden. Die Trennung zwischen einem Spekulationsbestand und einem Überführungsbestand scheint ratsam. Wichtig ist die konsequente Umsetzung, damit insbesondere entgangenen Gewinnen nicht nachgetrauert wird.
Wer beispielsweise 100 Bitcoins besitzt, der hat sein Kapital bereits auf etwa 1,5 Mio. Euro vermehrt. Der (partielle) Transfer in ein Portfolio aus Real-Assets führt zu einer breiteren Diversifikation und damit Sicherung Ihres Vermögens. Ein Portfolio aus verzinslichen Wertpapieren und internationalen Aktienwerten sowie eines geeigneten Immobilieninvestments ist in dieser Größenordnung mit professioneller Unterstützung eines Vermögensverwalters gut umsetzungsfähig. So sollte die Sicherung und Mehrung des erreichten Vermögensstatus für die nächsten Jahre sichergestellt sein. Bei einem realistischen, laufenden Jahresertrag von 3-4% nach Kosten sind etwa 50.000 Euro jährliche Entnahme aus diesem Betrag bei gleichzeitig langfristiger Kapitalsicherung erzielbar.
Maik Bolsmann
Künstliche IntelligenzKI-gestützte Suchsysteme verändern, wie Menschen Informationen recherchieren und Unternehmen wahrnehmen. Dabei bewerten sie verfügbare Informationen nach eigenen Kriterien und wählen daraus gezielt Quellen für ihre Antworten aus. Damit rückt eine neue Frage in den Mittelpunkt: Welche Quellen werden von KI-Systemen für eine Antwort ausgewählt und zitiert? Dabei gibt es keine allgemeingültige Liste vertrauenswürdiger Websites. Google AI Overviews und der KI-Modus greifen auf Webinhalte zurück, zerlegen komplexe Fragen in Teilthemen und verknüpfen Informationen aus mehreren Quellen. Untersuchungen zu Generative Engine Optimization zeigen zudem, dass sich die Quellenauswahl zwischen ChatGPT, Google und Perplexity deutlich unterscheiden kann. Wissenswertes in Kürze
WirtschaftNeukauf oder Reparatur? Ein Rechenfehler, der Lager Millionen kostet Daniel Plapp, Geschäftsführer der ROS Deutschland GmbH, über Regalsicherheit als unterschätzten Kostenhebel – und warum sich Inspektion, Reparatur und Schutz doppelt rechnen: für die Bilanz und für die Haftung. business on: Herr Plapp, ROS Deutschland kümmert sich seit 2009 um die Sicherheit von Lagerregalen. In vielen Unternehmen klingt das nach einem Randthema. Zu Unrecht? Daniel Plapp: Eindeutig zu Unrecht. Das Lager ist das pochende Herz der Lieferkette – und gleichzeitig oft ihr blinder Fleck. Solange alles läuft, schaut niemand hin. Genau das ist das Problem: Eine angefahrene Regalstütze, eine verformte Strebe – das sieht harmlos aus, bis die Tragkraft kippt. Dann reden wir nicht über eine Reparatur, sondern über einen Stillstand, eine Sperrung ganzer Gassen oder im Extremfall über einen Einsturz. Wir holen dieses Thema aus der Ecke „lästige Pflicht" heraus und machen daraus, was es ist: eine strategische Führungsaufgabe.
Growing BusinessEin Immobilienverkauf gehört für die meisten Eigentümer zu den größten finanziellen Entscheidungen ihres Lebens. Wer ein Haus oder eine Wohnung verkaufen oder vermieten möchte, sucht deshalb einen Partner, der den regionalen Markt kennt, transparent kommuniziert und auch in schwierigen Verhandlungssituationen einen kühlen Kopf bewahrt. Gerade weil solche Entscheidungen selten wiederholt werden, lohnt sich ein genauer Blick auf die Frage, welche Kriterien einen professionellen Immobilienpartner tatsächlich ausmachen. In Aschaffenburg und dem Rhein-Main-Gebiet zählt Leimeister Immobilien zu den Unternehmen, die sich seit Jahrzehnten genau darauf spezialisiert haben Anlass genug, einen Blick auf das Leistungsspektrum eines etablierten regionalen Maklers zu werfen. Ein Makler mit langer regionaler Geschichte Kontinuität spielt bei der Wahl eines Immobilienpartners eine größere Rolle, als es auf den ersten Blick scheint. Wer eine Immobilie verkauft oder vermietet, profitiert von einem Makler, der die lokalen Preisentwicklungen, Baugebiete und Nachfragetrends über einen längeren Zeitraum beobachtet hat und nicht erst seit Kurzem im Markt aktiv ist. Leimeister Immobilien ist seit über 50 Jahren in Aschaffenburg tätig und hat sein Geschäft im Laufe der Zeit auf das gesamte Rhein-Main-Gebiet sowie den Landkreis Aschaffenburg ausgeweitet.

