Eine Abmahnung ist grundsätzlich entbehrlich, weil der Arbeitnehmer nicht erwarten kann, dass der Arbeitgeber Tätlichkeiten gegen ihn oder die Arbeitskollegen sanktionslos hinnimmt (BAG, Urteil vom 12.7.1984, AP Nr. 32 zu § 102 BetrVG 1972; Urteil vom 12.3.1987, AP Nr. 47 zu § 102 BetrVG 1972; Urteil vom 31.3.1993, DB 1994, 839 = NZA 1994, 409).
Nach einem neueren Urteil des BAG (Urteil vom 30.9.1993, EzA § 626 BGB n.F. Nr. 152) soll jedoch eine Interessenabwägung ausnahmsweise ergeben können, dass eine Kündigung nicht gerechtfertigt ist. Dann nämlich, wenn es sich bei der Tätlichkeit um eine „einmalige Entgleisung“ eines langjährig beschäftigten Arbeitnehmers ohne Wiederholungsgefahr handelt.
Das passive Opfer eines Angriffs kann im Regelfall nicht gekündigt werden. Etwas anderes kann allerdings gelten, wenn das Opfer den Angriff provoziert hat (LAG Frankfurt/M., Urteil vom 8.3.1983, BB 1984, 1876).
Literatur: Aigner, Tätlichkeiten im Betrieb, DB 1991, 596 ff; Berkowsky, Die personen- und verhaltensbedingte Kündigung, § 21 Rdnr. 127; Kittner, KSchG, § 1 Rdnr. 207; KR-Etzel, KSchG, § 1 Rdnr. 486; Sowka/Schiefer, Teil H, KSchG, § 1 Rdnr. 407 ff
Schlägerei
VSRW-Verlag
WirtschaftDer Markt für Baufinanzierungen in Deutschland ist vielfältig und dynamisch. Wer sich mit dem Kauf oder Bau einer Immobilie beschäftigt, stellt schnell fest: Es gibt zahlreiche Wege zur Finanzierung, unzählige Modelle und ebenso viele Anbieter. Dabei unterscheiden sich diese nicht nur in ihren Konditionen, sondern vor allem in ihrer Herangehensweise, ihrer Beratung und ihrem Serviceverständnis. In diesem Umfeld positioniert sich Baufi24 als Vermittler, der verschiedene Elemente miteinander kombiniert. Doch was genau macht diesen Ansatz besonders? Und worin unterscheidet er sich von anderen Angeboten auf dem Markt? Genau das (und vieles Weitere) beleuchtet dieser Artikel.
IT & SoftwareDie fortschreitende Digitalisierung verändert Arbeitsprozesse grundlegend und stellt Unternehmen vor die Herausforderung, Ressourcen effizienter einzusetzen. Papierbasierte Abläufe gelten dabei zunehmend als überholt nicht nur aus ökologischen Gründen, sondern auch im Hinblick auf Kosten, Zeitaufwand und Transparenz. Der Weg zum papierarmen Büro ist jedoch kein abrupter Wandel, sondern ein schrittweiser Prozess, der strategische Entscheidungen, technische Anpassungen und ein Umdenken im Arbeitsalltag erfordert. Die folgenden Abschnitte liefern Tipps, zeigen jedoch auch, dass es (zumindest jetzt noch) nicht möglich ist, komplett auf Ausdrucke und Co. zu verzichten.
BusinessEinbruchdiebstähle verursachen jedes Jahr hohe Verluste in Unternehmen – insbesondere durch den Verlust von Bargeld, Technik und sensiblen Unterlagen. Laut dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft entstehen dabei regelmäßig Schäden in Millionenhöhe, was die wirtschaftliche Relevanz unzureichender Sicherungsmaßnahmen deutlich macht. Genau hier setzt die sichere Aufbewahrung im Tresor an: Sie schützt zentrale Unternehmenswerte zuverlässig vor Diebstahl, unbefugtem Zugriff und anderen Risiken. Die Sicherheitslücken im modernen Büroalltag Trotz fortschreitender Digitalisierung bleiben physische Assets wie notarielle Verträge, Prototypen oder Offline-Backups unverzichtbar. Eine Lagerung in herkömmlichen Büromöbeln ist nicht nur grob fahrlässig, sondern gefährdet auch den Versicherungsschutz.
