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Die Patentpool Group im Porträt

Heiner Pollert, promovierter Jurist, gründete im Jahr 1998 die Patentpool Group mit dem Ziel, Innovationen patentrechtlich zu schützen, diese finanziell zu fördern und auch zu managen. Dass das Urheberrecht oft nicht ernstgenommen wird, hat Dr. Pollert in seiner 15-jährigen Laufbahn als Bühnen- und TV-Produzent häufig erlebt. So wurden eigens von ihm entwickelte TV-Formate erst von Sendern abgelehnt und kurze Zeit später unter anderem Namen produziert. Sich gegen diesen Ideen-Diebstahl zu wehren war nicht einfach. Denn, anders als häufig vermutet, ist das Urheberrecht ein recht stumpfes Schwert und lässt sich relativ leicht aushebeln. Anders hingegen das Patentrecht. Dieses bietet einen effektiven Schutz von geistigem Eigentum. Das erkannte auch Dr. Heiner Pollert und widmet sich daher seit der Gründung von Patentpool dem Schutz von disruptiven Technologien und deren Förderung.

Heiner Pollert, promovierter Jurist, gründete im Jahr 1998 die Patentpool Group mit dem Ziel, Innovationen patentrechtlich zu schützen, diese finanziell zu fördern und auch zu managen.

Patentpool als Sparrings-Partner von Stunde Null

Viele Innovationen haben das Potenzial, eine Branche zu verändern. Aus diesem Grund kümmern sich die Experten bei Patentpool mit ihrem wissenschaftlichen, technischen und finanziellen Know-how nicht nur um das Patentmanagement, sondern auch um die Kapitalbeschaffung für das Unternehmen, das ein Patent anmelden und daraus eine neue Technologie entwickeln möchte. Patentpool übernimmt hierbei sämtliche organisatorischen und betriebswirtschaftlichen Tätigkeiten, sodass sich das Entwicklungsunternehmen voll und ganz auf die technologische Ausreifung und Umsetzung der Idee konzentrieren kann. Durch diese Zusammenarbeit profitiert ein Unternehmen, das eine Technologie schützen lassen will, gleich mehrfach. Zum einen werden die Betriebs- und Personalkosten auf mehrfache Beteiligungen umgelegt. Zum anderen werden Fehler in der Unternehmensgründung, wie sie häufig von Jungunternehmern gemacht werden, vermieden.

Kooperationen mit namhaften Partnern

Die Patentpool Group pflegt enge Kontakte zu renommierten Universitäten sowie Forschungsinstituten und Verbänden, zum Beispiel dem Deutschen Institut für Erfindungswesen e.V. und dem Bundesverband Mittelständischer Wirtschaft. Durch diese Kooperationen gelingt es Patentpool fortlaufend sehr erfolgversprechende Projekte zu akquirieren und zu fördern.

Welche Technologien fördert die Patentpool Group?

Gefördert werden grundsätzlich nur Projekte, die den Aspekt der Nachhaltigkeit erfüllen. Das heißt, dass die Experten zum einstimmigen Ergebnis kommen müssen, dass das Projekt unter ethischen, moralischen und ökologischen Gesichtspunkten einwandfrei ist.

Auf eine bestimmte Branche oder einen speziellen Technologiezweig konzentriert sich Patentpool dabei nicht. In Frage zur Förderung kommen grundsätzlich alle Projekte, die sich mit dem Anspruch auf Nachhaltigkeit sowie der Zukunftsträchtigkeit vereinen lassen.
Bevor Patentpool einem Unternehmen ein Angebot zur Gründung einer gemeinsamen Kapitalgesellschaft unterbreitet, prüfen die Experten das Vorhaben im Vorfeld im Detail. Es werden technische Aspekte geprüft, finanzielle, rechtliche und steuerliche. Außerdem wird abgeschätzt, ob die Wirtschaftlichkeit eines Vorhabens gegeben ist. Die Marktanalyse spielt hierbei eine zentrale Rolle. Nur wenn man sich als einziger Akteur in einem Feld oder besonders erfolgversprechend positionieren kann, wird eine Projektförderung in Betracht gezogen. Dieses Vorgehen bietet auch möglichen Investoren einen gewissen Rahmen an Sicherheit.

Jüngste Erfolge

Die Gründung der Prisma Analytics GmbH im Jahr 2016 war ein Meilenstein in der 22-jährigen Geschichte der Patentpool Group. Das Unternehmen entwickelt Informationstechnologien im Bereich Big Data. Das Ziel ist kein Geringeres als der Aufbau eines globalen Datenmodells, in dem die reale Welt sowie deren Historie abgebildet ist. Dieses Modell soll so beispielsweise ermöglichen, Trends vorherzusagen, Fake News zu erkennen und zu bekämpfen, sowie interdisziplinären Teams den Wissensaustausch zu ermöglichen, um so Lösungsansätze für Nachhaltigkeit, Sicherheit und Umwelt zu entwickeln.

Ein weiteres erfolgreiches Unternehmen, das in Kooperation mit der Patentpool Group entstanden ist, ist Bavaria Weed. Die Gründung erfolgte im Jahr 2017. Es ist das erste Pharmaunternehmen in Deutschland, das eine Lizenz zur Herstellung, unbegrenzten Einfuhr und Verarbeitung von Cannabisrohstoffen in der EU erhalten hat. Die Vergabe dieser Lizenz kam einer kleinen Revolution gleich und ging durch zahlreiche Medien. Bavaria Weed stellt fortan medizinische Cannabisprodukte in der hauseigenen Produktion her und beliefert damit deutsche Apotheken. Importiert werden dabei ausschließlich Agrarrohstoffe von geprüften Händlern, um nur qualitativ hochwertige Rohstoffe in Pharmaqualität zu verarbeiten. Bavaria Weed bezeichnet sich zudem als erstes Cannatech Unternehmen, da es im Vergleich zu seinen bislang analog arbeitenden Wettbewerbern alle Prozesse von der Bestellung über die Warenabfertigung und -wiegung bis hin zur Ausgabe digital bewältigt. Somit ist Bavaria Weed ein ernstzunehmender Wegbereiter, um die Verbreitung von medizinischem Cannabis in Deutschland voranzutreiben.

Bildquellen

  • patentpool_heiner_pollert: Patentpool
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