Quereinstieg und Talent Mobility statt Perfect Match

Fachkräftemangel ist in vielen Unternehmen ein großes Problem. Dabei liegt eine der möglichen Lösungen auf der Hand: Wer spezialisierte Fachkräfte sucht, die er von außen nicht oder nur schwer findet, tut gut daran, die neuen Talente im eigenen Unternehmen aufzutun. Immer mehr Unternehmen nutzen interne Mitarbeiter:innen, die sich in eine andere Richtung entwickeln wollen, um neue Stellen zu besetzen. Laut der aktuellen Talent Trends Studie von Randstad haben mehr als 25 % der Personalleiter bereits gute Erfahrungen mit der internen Versetzung von Mitarbeitenden gemacht. 65 % geben an, dass interne Mobilität einen positiven Einfluss auf ihr Unternehmen gehabt habe.
Talent Mobility als Weg aus dem Arbeitskräftemangel
Für 25 % der Personalleiter stellt der Mangel an Talenten ein großes Problem dar. 23% sind zudem besorgt, dass Talente ihr Unternehmen verlassen könnten. „Der Fachkräftemangel wird sich in den nächsten Jahren weiter verschärfen“, sagt Dr. Christoph Kahlenberg, Leiter der Randstad Akademie Deutschland. „Unternehmen brauchen neue Strategien, wie sie ihre Stellen besetzen können. Ein wichtiges Asset bei der HR Planung ist dabei die Talent Mobility. Die Karriereplanung ist nicht mehr so gradlinig, Quereinstiege und Umorientierungen gehören zur beruflichen Laufbahn dazu. Wer den Mitarbeiter:innen, die bereit sind, neue Fähigkeiten zu erlernen, die passenden Weiterbildungen zur Verfügung stellt, ist gut auf zukünftige Herausforderungen eingestellt.“
Interesse an Weiterbildung statt „Perfect Match“ zur Jobbeschreibung
Je nach individueller Situation und Herausforderung kann es für Unternehmen also sinnvoll sein, bei der Rekrutierung nicht nur die fachlichen Fähigkeiten der Bewerber:innen, sondern auch deren Flexibilität und Bereitschaft, sich auf neue Situationen einzustellen, in die Entscheidung einfließen zu lassen. „Die Devise ‚Hire for attitude, train for skills‘ wird immer mehr zur gelebten Praxis“, sagt Christoph Kahlenberg. „Wer Mitarbeiter:innen einstellt, die offen dafür sind, neue Fähigkeiten zu erlernen und Interesse daran haben, sich in unterschiedlichen Feldern auszuprobieren und dadurch auch langfristig ihre eigene Beschäftigungsfähigkeit auf dem Arbeitsmarkt auszubauen, kann langfristig viel schneller auf sich ändernde Marktanforderungen reagieren. Fähigkeiten und Wissen lassen sich erlernen, die Bereitschaft, dies zu ermöglichen, muss aber von Anfang an vorhanden sein. Das gilt sowohl für Bewerber als auch für Unternehmen und Führungskräfte.
(ots)
HandelIn vielen Branchen ist die berührungslose Identifikation von Produkten und Gegenständen Pflicht oder zumindest sinnvoll. Wenn du selbst die Entscheidungsgewalt hast, wirst du irgendwann vor der Frage stehen, ob Barcodes oder RFID-Etiketten die sinnvollere Lösung für dich und dein Business sind. Beide Möglichkeiten haben einen Mehrwert, unterscheiden sich aber deutlich voneinander. Für welche Lösung du dich entscheidest, hängt von deinen Bedürfnissen und von der jeweiligen Industrie ab. Das sind die größten Unterschiede zwischen RFID und Barcode Um die richtige Wahl zu treffen, musst du zunächst die Unterschiede zwischen den beiden Systemen kennen. Während der klassische Barcode auf optischer Erkennung basiert, nutzt RFID (Radio Frequency Identification) elektromagnetische Wellen. Das hat massive Auswirkungen auf deinen Arbeitsalltag.
ArbeitslebenArbeitssicherheit ist ein Erfolgsfaktor. Sie schützt die Gesundheit der Mitarbeiter, stabilisiert Abläufe und senkt Ausfallzeiten sowie Kosten. Wer Unfallrisiken im Betrieb früh erkennt und systematisch bewertet, verbessert den Schutz im Arbeitsalltag. Das ist gesetzlich vorgeschrieben und wirtschaftlich sinnvoll. Gerade bei hoher Belastung, knapper Personaldecke und wachsendem Dokumentationsaufwand wird ein gut organisierter Mitarbeiterschutz für viele Unternehmen immer wichtiger. Arbeitsschutz entscheidet über Stabilität im Betrieb Arbeitgeber müssen dafür sorgen, dass Mitarbeiter ihre Arbeit sicher und ohne vermeidbare Gesundheitsrisiken ausüben können. Das Arbeitsschutzgesetz verpflichtet Unternehmen, Gefahren am Arbeitsplatz zu erkennen, passende Maßnahmen festzulegen, deren Wirkung zu prüfen und die Ergebnisse nachvollziehbar zu dokumentieren.
AktuellWer heute ein Bürogebäude, einen Handelsstandort oder eine gemischt genutzte Gewerbeimmobilie modernisiert, landet schnell bei derselben Frage: Reicht ein konventionelles Heizsystem noch aus, wenn Energiekosten, CO2-Emissionen und regulatorische Vorgaben gleichzeitig Druck machen? Genau an diesem Punkt wird die Wärmepumpe für viele Unternehmen interessant. Das zeigt auch der Blick auf den Markt. In Nichtwohngebäuden lag der Wärmeverbrauch 2023 bei 207 TWh. Davon entfielen noch 69 Prozent auf Öl, Gas und Kohle. Zugleich gewinnen Wärmepumpen im Neubau und bei neuen Projekten spürbar an Bedeutung. Die Debatte wird trotzdem noch zu grob geführt. In vielen Gesprächen geht es nur um die Frage, ob eine Wärmepumpe funktioniert. Die bessere Frage lautet: In welchem Gebäude, mit welcher Wärmequelle und unter welchen Lastprofilen rechnet sie sich? Für eine kleine Büroeinheit gelten andere Maßstäbe als für ein Produktionsgebäude mit hohem Wärmebedarf, langen Laufzeiten oder zusätzlicher Kälteversorgung. Genau deshalb braucht das Thema eine wirtschaftliche und technische Einordnung, die näher an der Praxis bleibt. Warum Wärmepumpen im Gewerbe gerade jetzt ein reales Entscheidungsthema sind
