Synhelion übernimmt Heliokon und treibt Internationalisierung voran

Der Schweizer Solartreibstoff-Pionier Synhelion SA übernimmt die deutsche Heliokon GmbH, eine Expertin auf dem Gebiet der hochkonzentrierenden Solartechnologie. Heliokon wird vollständig in Synhelion integriert. Durch den Zusammenschluss werden die komplementären Technologien der beiden Unternehmen zusammengeführt. Somit kann Synhelion als internationales Unternehmen ein Gesamtsystem für die Herstellung solarer Treibstoffe anbieten.
Synhelion stellt Solartreibstoffe her, die als Benzin, Diesel und Kerosin mit herkömmlichen Verbrennungsmotoren und Flugzeugtriebwerken kompatibel sind. Für die Herstellung dieser synthetischen Treibstoffe wird Energie benötigt, die aus hochkonzentriertem Sonnenlicht gewonnen wird. Um die komplexen Umwandlungsprozesse möglichst effizient ablaufen zu lassen, sind Innovationen entlang der gesamten Wertschöpfungskette notwendig.
Komplementäre Technologien
Während Synhelions Hauptfokus auf dem Receiver des konzentrierten Sonnenlichts, dem Solarreaktor und einem Wärmespeicher zur kontinuierlichen Produktion von Solartreibstoffen liegt, fokussiert sich Heliokon auf hochkonzentrierende Spiegelsysteme, die hohe Prozesstemperaturen ermöglichen. Synhelion und Heliokon verfügen über komplementäre Technologien, die sich ideal ergänzen.
Grosser Erfahrungsschatz
Als Expertin auf dem Gebiet der hochkonzentrierenden Solartechnologie nutzt Heliokon konzentrierende Heliostate (Spiegel), um Sonnenlicht auf einen Receiver zu bündeln und das darin befindliche Wärmeträgermedium auf bis zu 1’500 °C zu erhitzen. Heliokon verfügt in diesem Bereich über exklusives Know-how, das nun den Erfahrungsschatz von Synhelion erweitert. Als DLR-Spin-off besitzt das Unternehmen ausserdem umfassende Kompetenzen bei der intelligenten und automatisierten Steuerung der Heliostate.
Ein internationales Unternehmen
Durch die Übernahme expandiert Synhelion nach Deutschland und kann das Wachstum weiter beschleunigen. Die hinzugewonnenen Kompetenzen ermöglichen eine schnellere Skalierung der Technologie, wodurch der Weg zu einem emissionsfreien Verkehrssektor geebnet wird, in dem fossile Kraftstoffe durch CO2-neutrale Solartreibstoffe ersetzt werden.
Gianluca Ambrosetti, CEO von Synhelion, freut sich über den Zusammenschluss mit Heliokon: «Das Heliokon-Team bringt neben der technologischen Expertise für hochkonzentrierende Solartechnologie auch viel Erfahrung im Energiebereich mit, die unsere eigenen Kompetenzen ideal ergänzt. Gemeinsam sind wir in der Lage, ein umfassendes System zur Erzeugung sauberer Treibstoffe anzubieten.»
Patrick Hilger, Geschäftsführer bei Heliokon, ergänzt: «Die Sonne ist die grösste Energiequelle der Erde mit praktisch unerschöpflichem Potenzial. Unsere Technologie macht diese Energie für Menschen nutzbar. Durch unseren Zusammenschluss mit Synhelion gehen wir gemeinsam den nächsten Schritt, um Verkehr und Mobilität wirkungsvoll zu dekarbonisieren.»
BusinessReinheit und Prozessstabilität gehören in vielen Industrie- und Verarbeitungsbetrieben zu den Voraussetzungen für eine zuverlässige Produktion sensibler und hochwertiger Güter. Ob bei der Verpackung frischer Lebensmittel unter Schutzatmosphäre, bei der Tablettierung in der Pharmaindustrie oder bei der Beschichtung von Halbleiterkomponenten: Verunreinigungen, Druckschwankungen oder unerwünschte Einträge können die Produktqualität beeinträchtigen und im Einzelfall ganze Chargen gefährden. Für Geschäftsführer, Betriebsleiter und Produktionsingenieure stellt sich daher nicht allein die Frage, wie an einer einzelnen Arbeitsstation der benötigte Unterdruck erzeugt wird. Entscheidend ist vielmehr, wie die Vakuumversorgung in die Produktionsabläufe eingebunden wird. Neben der erforderlichen Leistung zählen dabei Hygieneanforderungen, Energieeffizienz, Wartung, räumliche Gegebenheiten und spätere Erweiterungsmöglichkeiten. Trockenlaufende Vakuumtechnik für sensible Produktionsbereiche
BusinessWer in Bau, Planung oder Handwerk arbeitet, kennt das Bild: Zollstock, Lasermessgerät und eine handschriftliche Skizze gelten seit Jahrzehnten als Standardwerkzeuge bei der Bestandserfassung. Doch gerade bei komplexen Räumen, verwinkelten Gebäuden oder großen Außenanlagen stößt das klassische Aufmaß immer häufiger an Grenzen. Maße fehlen, Nachmessungen werden nötig, und Unsicherheiten tauchen oft erst auf, wenn die Planung schon fortgeschritten oder die Ausführung angelaufen ist. Immer mehr Betriebe setzen deshalb auf 3D-Scanner, um Bestandsdaten vollständig und digital zu erfassen und genau auf diesen Wandel hat sich Scanflow Solutions spezialisiert. Warum klassisches Aufmaß an seine Grenzen stößt Das manuelle Aufmaß ist in der Theorie einfach: Vor Ort messen, Werte notieren, im Büro übertragen. In der Praxis zeigen sich jedoch wiederkehrende Schwachstellen. Bei unregelmäßigen Grundrissen, schrägen Wänden oder technisch dicht belegten Räumen lassen sich relevante Maße leicht übersehen. Fehlt später ein Wert für die Planung, bedeutet das häufig einen zweiten Vor-Ort-Termin mit entsprechendem Zeit- und Kostenaufwand.
Guide'sIn Büros, Praxen, Verkaufsflächen und Eingangsbereichen prägt die Raumgestaltung maßgeblich, wie ein Standort genutzt wird und wie er auf Kunden, Patienten und Mitarbeitende wirkt. Glas kann dabei eine besondere Rolle spielen: Es trennt Bereiche, ohne Räume optisch zu verkleinern, lässt Tageslicht tief ins Gebäude und wirkt wertig, ohne aufdringlich zu sein. Die kurze Antwort auf die Frage, worauf Unternehmen bei Planung und Umsetzung achten sollten, lautet deshalb: Funktion schlägt Optik. Eine Glaslösung erfüllt ihre Aufgabe im Alltag nur dann zuverlässig, wenn Konstruktion, Ausführung und Einbausituation zur konkreten Nutzung passen und wenn Maße, Anschlüsse und Sicherheitsanforderungen früh mit einem Fachbetrieb geklärt werden. Dieser Beitrag ordnet die wesentlichen Überlegungen ein, bevor Unternehmen ein Glasbauteil neu planen, modernisieren oder reparieren lassen. Warum Glas im Gewerberaum mehr als Gestaltung ist Glas wird in gewerblichen Räumen häufig zuerst als gestalterisches Element wahrgenommen. Tatsächlich ist der Werkstoff vor allem eine funktionale Entscheidung. Eine Glastrennwand grenzt Arbeitsbereiche ab, ohne die Sichtachsen im Raum zu unterbrechen. Große Fensterflächen und verglaste Eingangsbereiche bringen Tageslicht in Zonen, die sonst künstlich beleuchtet werden müssten. Mattierte oder strukturierte Ausführungen schaffen Sichtschutz, wo Vertraulichkeit nötig ist, etwa in Besprechungs- oder Behandlungszimmern. Je nach Aufbau kann eine Verglasung auch die Geräuschübertragung dämpfen oder kaum, wenn die Konstruktion nicht dafür ausgelegt ist. Zudem lassen sich Glasflächen in der Regel unkompliziert reinigen, was in Praxen und stark frequentierten Empfangsbereichen ein praktischer Vorteil ist.
