Siegen. Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Siegen beteiligt sich wieder an der bundesweiten „Gründerwoche Deutschland“ – in diesem Jahr allerdings virtuell. Gemeinsam mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie setzen Partner der Gründerwoche Deutschland mit unterschiedlichen Veranstaltungen Impulse für eine neue Gründungskultur und ein freundlicheres Gründungsklima in Deutschland. „Unternehmensgründungen schaffen Innovation und Wachstum – beides wichtige Antriebe für die Wirtschaft. Gerade in einer herausfordernden Zeit wie jetzt ist es wichtig, die Finanzierung und Kundengewinnung vor dem Start gut zu durchdenken“, betont IHK-Gründungsberaterin Sibylle Haßler.
Erneut gibt es in der IHK Siegen deshalb im November ein kostenfreies Programm für Gründer und für die Unternehmensnachfolge. Den Auftakt macht der virtuelle Fördersprechtag am Mittwoch, 18. November 2020. Experten der NRW.BANK und der Bürgerschaftsbank NRW beraten Existenzgründer und Unternehmer in individuellen Videokonferenzen zu Förderprogrammen für Gründung und Wachstum. Für die Einzelgespräche ist eine telefonische Anmeldung bei Julia Remmel (Tel.: 0271 3302-133) erforderlich.
Für Gründungsinteressierte bietet die Onlineveranstaltung „Basisseminar für Existenzgründer/-innen“ in zwei Teilen die ganze Bandbreite an Informationen. Am Freitag, 20. November 2020, von 9:00 Uhr bis 11:30 Uhr stehen die Grundlagen zum Ablauf einer Gründung im Vordergrund: Welche Formalitäten müssen beachtet werden? Welche Rechtsform soll ich wählen? Welche Datenschutzvorgaben sind einzuhalten? Wie sichere ich mich ab? Anmelden zum Webinar können sich Interessierte unter https://events.ihk-siegen.de/termine/441/. Eine Woche später (Freitag, 27. November 2020, 12:00 Uhr bis 14:00 Uhr) wird die Frage beantwortet, wie Gründer von einer Geschäftsidee auf ein schlüssiges Unternehmenskonzept kommen. Neben dem inhaltlichen Aufbau des Businessplans geht es in der Onlineveranstaltung um den Finanzteil der Planung. Interessenten melden sich über https://events.ihk-siegen.de/termine/616/ an. Selbstverständlich werden in beiden Veranstaltungen individuelle Fragen der Teilnehmer beantwortet.
Am Dienstag, 24. November 2020, findet von 17:00 Uhr bis 18:30 Uhr die Onlineveranstaltung „Nachfolge – gerade jetzt?! Wie Unternehmen den Unternehmenswert beeinflussen“ statt. Was ist mein Unternehmen wert? Welche Faktoren den Unternehmenswert beeinflussen und wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist, das Unternehmen an die nächste Generation weiterzugeben, klärt sich während des Webinars. Anmeldungen sind über https://events.ihk-siegen.de/termine/613/ möglich.
Die IHK Siegen ist Mitglied im Regionalen Netzwerk für Existenzgründung (RENEX) Siegen-Wittgenstein und Olpe sowie bei Startpunkt57 e. V. Die Initiative für Gründer ist ein Zusammenschluss zahlreicher Unternehmen und Institutionen aus der Region Siegen-Wittgenstein zur Förderung von Existenzgründern. Weitere Informationen zu Existenzgründung und Selbstständigkeit gibt es unter www.ihk-siegen.de, www.renex.org und www.startpunkt57.de.
RatgeberWer eine Wohnung, ein Haus oder Geschäftsräume renovieren lässt, denkt meist zuerst an das sichtbare Ergebnis: glatte Wände, neue Oberflächen, eine durchdachte Raumaufteilung. Ob ein Vorhaben tatsächlich gelingt, entscheidet sich jedoch lange vor dem letzten Anstrich. Die Abstimmung der beteiligten Gewerke, ein nachvollziehbarer Ablauf und feste Ansprechpartner bestimmen maßgeblich, ob ein Projekt für Eigentümer planbar bleibt insbesondere dann, wenn Innenausbau, Trockenbau und Verputzarbeiten zusammenkommen. Dieses Porträt zeigt, wie ein regionaler Handwerksbetrieb diesen gebündelten Ansatz umsetzt, und benennt die Punkte, die Auftraggeber vor dem Projektstart klären sollten. Renovieren als Organisationsaufgabe Eine Renovierung ist selten eine einzelne Maßnahme. Wer etwa die Aufteilung einer Altbauwohnung verändern möchte, benötigt zunächst neue Wände im Trockenbau, anschließend Putz und Oberflächen, häufig ergänzt um weitere Arbeiten im Innenausbau. Jedes Gewerk baut auf dem vorherigen auf und jede Unklarheit an einer Schnittstelle wirkt sich auf das Gesamtergebnis aus.
BusinessLange Zeit wurde das Thema Barrierefreiheit in der Wirtschaft vor allem als gesetzliche Pflichtaufgabe betrachtet. Heute zeigt sich jedoch ein anderes Bild: Ein zugängliches Arbeitsumfeld zu schaffen, ist ein strategischer Vorteil und die Basis für eine zukunftsorientierte Unternehmenskultur. Wer Hürden im Arbeitsalltag abbaut, profitiert auf mehreren Ebenen. Durch den Wegfall von physischen und digitalen Barrieren eröffnet sich der Zugang zu einem wesentlich größeren Kreis an qualifizierten Fachkräften. Gleichzeitig steigt die Attraktivität als moderner Arbeitgeber auf dem Markt. Ein Unternehmen wirklich barrierefrei zu gestalten, gelingt allerdings nicht von heute auf morgen. Es erfordert eine durchdachte Planung und den Blick für praktische Details im Betriebsalltag.
BusinessEine negative Arbeitgeberbewertung kann die Wahrnehmung eines Unternehmens bei Bewerbern, Mitarbeitenden und der Öffentlichkeit beeinflussen. Unternehmen möchten auf solche Kritik häufig schnell reagieren, doch nicht jede kritische Äußerung ist rechtswidrig. Eine vorschnelle Reaktion kann die Situation sogar verschärfen. Entscheidend ist daher eine sachliche Prüfung des Inhalts und des konkreten Sachverhalts, bevor weitere Schritte eingeleitet werden. Dieser Beitrag zeigt, wann Unternehmen Bewertungen hinnehmen müssen, wann eine rechtliche Prüfung sinnvoll sein kann und welche Rolle der professionelle Umgang mit Kritik für die Arbeitgebermarke spielt. Warum Arbeitgeberbewertungen für die Marke relevant sind

