Handelskette – Glieder im Absatzweg

Der Unterschied der Handelskette zu anderen Absatzketten besteht darin, dass die Waren auf dem Transportweg nicht stofflich verändert werden. Auf diesem Warenweg gibt es normalerweise eine Vielzahl an Handelskettenfolgen. Mit der Handelskettebezeichnet man einen Vorgang in der Warenwirtschaft oder in einem Unternehmen.

Aufgaben der Handelskettenglieder

Man unterscheidet zwischen zwei verschiedenen Aufgaben der Handelskettenglieder. Zum einen kann die Handelskette kollektierende Aufgaben übernehmen. Damit meint man das Aufkaufen von Erzeugnissen oder anderen Wertstoffen. Zum anderen kann die Handelsketteauch distribuierende Aufgaben übernehmen. Dazu gehört die Verteilung unterschiedlicher Warenformen. Bei dem Absatzweg vom Produzent zum Verwender spricht man von einem direkten Absatz, bei anderen Absatzketten spricht man dagegen von einem indirekten Absatz. Beispielsweise wenn ein Einzelhandel oder Großhandel zwischengeschaltet ist.

Handelskette als Glieder im Außen- und Einzelhandel

Neben den Handelskettengliedern, die die kollektierenden und distribuierenden Aufgaben übernehmen, unterschiedet man auch die Handelkettenglieder, die im Außenhandel tätig sind. Zu den wichtigen Gliedern gehören die Exporteure, die Importeure und die Transithändler. Als weitere Bedeutung für die Handelskette sind die Einzelhandelsunternehmungen von den Betrieben des Absatzweges gemeint. Dabei kann es sich um unselbstständige Filialen oder um Franchise-Nehmer handeln. Der Vorteil einer solchen Handelskette ist es, dass man gegenüber anderen Betrieben eine deutlich bessere Wettbewerbsfähigkeit erhält. Das liegt an der Möglichkeit, das Sortiment zu straffen und einen gleichmäßigen Absatz zu erreichen. Auch gleich bleibende Preise und Sonderangebote sind damit möglich.

Weitere Definitionen:

Florian Weis

Teilen:
Weitere Artikel
Das unsichtbare Netz: Das Zusammenspiel von Körper und Psyche im Arbeitsalltag
Arbeitsleben
Das unsichtbare Netz: Das Zusammenspiel von Körper und Psyche im Arbeitsalltag

Der Berufsalltag verlangt oft volle Aufmerksamkeit: E-Mails im Minutentakt, knappe Fristen und ständige Erreichbarkeit gehören für viele Berufstätige zum Standard. Belastung wird dabei meist als reine Kopfsache abgetan als eine mentale Hürde, die mit etwas Disziplin genommen werden soll. Doch der Organismus funktioniert nicht in getrennten Abteilungen. Physische Reaktionen und seelisches Wohlbefinden sind untrennbar miteinander verknüpft. Was als Druck im Kopf beginnt, zeigt sich oft unbemerkt im Nacken, im Magen oder im allgemeinen Energielevel. Wer Stress am Arbeitsplatz nachhaltig verstehen will, muss das Zusammenspiel von Körper und Psyche als Ganzes betrachten.

4 Min. LesezeitLesen
Schmuck und Antiquitäten verkaufen: Was bei der Einschätzung zählt
Business
Schmuck und Antiquitäten verkaufen: Was bei der Einschätzung zählt

Schmuck aus einem Nachlass, alte Münzen, eine hochwertige Uhr oder Porzellan vom Dachboden: Für Laien ist häufig schwer einzuschätzen, welchen Wert solche Gegenstände haben und welche Merkmale beim Ankauf eine Rolle spielen. Die Kortum GmbH beschäftigt sich mit dem Ankauf und Handel von Gold, Silber, Schmuck und Antikwaren. Bei dem Juwelier in Dresden und Chemnitz für Gold-, Silber- und Antiquitäten gehören neben Edelmetallen unter anderem Münzen, Brillanten, hochwertige Uhren, Porzellan und verschiedene Antiquitäten zum Geschäft. Im Interview spricht Geschäftsführer Klaus Kortum darüber, welche Stücke für eine Begutachtung infrage kommen, worauf bei der Einschätzung geachtet wird und was Verkäufer vor einem Ankauf wissen sollten. business-on.de: Herr Kortum, mit welchen Gegenständen kommen Menschen typischerweise zu Ihnen?

6 Min. LesezeitLesen
Business-Mail für KMU: So wächst die digitale Kommunikation mit
Business
Business-Mail für KMU: So wächst die digitale Kommunikation mit

Wenn aus einem Einzelunternehmen ein Team wird, steigen die Anforderungen an die digitale Kommunikation. Gemeinsame Postfächer, klare Zuständigkeiten und sichere Zugänge helfen dabei, Kundenanfragen zu koordinieren und Informationen zuverlässig verfügbar zu halten. Eine passende E-Mail-Infrastruktur unterstützt kleine und mittlere Unternehmen dabei, ihre Abläufe an neue Mitarbeiter und wachsende Aufgaben anzupassen. Am Anfang genügt häufig ein einzelnes E-Mail-Konto für Angebote, Rechnungen und Kundenkontakte. Mit jedem neuen Teammitglied wächst jedoch der Abstimmungsbedarf. Wer beantwortet eingehende Anfragen? Wie bleibt die Korrespondenz für Vertretungen zugänglich? Und wer verwaltet die Zugänge, wenn Beschäftigte das Unternehmen verlassen? Eine Business-E-Mail mit eigener Domain schafft eine einheitliche Grundlage. Damit sie im Alltag funktioniert, müssen Unternehmen auch die organisatorischen und technischen Rahmenbedingungen festlegen. Von der Einzelperson zur koordinierten Teamkommunikation

4 Min. LesezeitLesen
Zur Startseite