Tipps zur Suche
Bei der Suche nutzt man am besten das Branchenbuch oder man fragt bei der Architektenkammer seines Bundeslandes nach. Eine weitere Möglichkeit besteht in der Nutzung von Plattformen wie http://www.architektenscout.eu/Berlin. Hier kann man eine Anfrage stellen und aus einem Pool angemeldeter Architekten auswählen. Hat man sich eine Liste infrage kommender Architekten erstellt, wählt man drei bis fünf von ihnen aus und erklärt ihnen das Bauvorhaben. Dabei ist es wichtig, dass der Bauplatz maximal 1,5 Stunden vom Büro des Architekten entfernt ist. So kann man sich auch bei Problemen einer zeitnahen Betreuung sicher sein.
Referenzen einfordern
Will man sich ein Bild über die Qualität des Architekten machen, geht nichts über Referenzen. Es empfiehlt sich hierbei, eine Liste bisher realisierter Objekte einzufordern. Auch sollte man mit früheren Bauherren sprechen und sie nach ihrer Zufriedenheit befragen.
Die Phasen eines Bauvorhabens
Grundlegend unterscheidet man 9 Leistungsphasen von der Grundlagenermittlung bis hin zur Objektbetreuung und Dokumentation. Die meisten Architekturbüros übernehmen alle Tätigkeiten selbst. Andere wiederum konzentrieren sich ausschließlich auf die Phase bis zur Genehmigung oder die Schritte nach der Ausführungsplanung. Das hat Vor- und Nachteile. Einerseits sind die Architekten in ihren jeweiligen Bereichen besonders spezialisiert, andererseits kennen sie die Bauentwürfe nicht so gut wie der Verfasser. Das erschwert häufig die Zusammenarbeit.
Die Grundlagenermittlung:
In dieser Phase ermittelt der Architekt gemeinsam mit dem Auftraggeber die Grundlagen für den Hausbau. Das betrifft neben finanziellen Möglichkeiten die Bauvorstellungen, die Grundstücksbegehung und weiterführende Beratungen. Üblicherweise beläuft sich der Anteil am Gesamthonorar auf 3 Prozent.
Die Vorplanung:
In dieser Phase erstellt der Architekt einen ersten skizzenhaften Entwurf des neuen Gebäudes. Der Anteil am gesamten Honorar beläuft sich auf etwa 7 Prozent.
Die Entwurfsplanung:
In dieser Phase geht es um die zeichnerische Darstellung des Gesamtentwurfs. Weiterhin verhandelt der Architekt mit Behörden über Genehmigungen und führt eine Kostenberechnung nach DIN 276 durch. Der Honoraranteil beläuft sich auf 11 Prozent.
Die Genehmigungsplanung:
Während dieser Phase holt der Architekt alle zur Durchführung des Gesamtentwurfs erforderlichen Genehmigungen ein. Der Anteil am gesamten Honorar beläuft sich auf 6 Prozent.
Die Vergabevorbereitung:
Der Architekt ermittelt, beschreibt und koordiniert in dieser Phase die Leistungen aller Beteiligten. Der Anteil dieser Phase am Gesamthonorar beläuft sich auf etwa 10 Prozent.
Mitwirkung bei der Vergabevorbereitung:
Hierbei holt der Architekt Angebote ein, stellt einen Preisspiegel auf und verhandelt mit den Bietern. Diese Phase schlägt sich mit vier Prozent im Gesamthonorar nieder.
Die Objektüberwachung:
In dieser Phase findet der eigentliche Hausbau statt. Besonders wichtig ist hierbei die Übereinstimmung der Arbeitsschritte mit der Baugenehmigung. Mit 31 Prozent nimmt diese Phase den Großteil des Budgets ein.
Die Objektbetreuung und Dokumentation
In dieser letzten Leistungsphase führt der Architekt eine Objektbegehung zur Feststellung von Mängeln durch. Treten Mängel auf, lässt er diese beseitigen. Der Anteil am Gesamthonorar beläuft sich auf drei Prozent.
MarketingSponsoring wird in vielen Unternehmen noch immer nach einem einfachen Prinzip bewertet: je größer die Bühne, desto besser die Wirkung. Wer sichtbar sein will, muss dorthin, wo Millionen hinschauen: so zumindest die gängige Annahme. Im Gespräch mit der Business-on.de Redaktion ordnet Patrick Markert, Chief Sales & Marketing Officer von WIRmachenDRUCK, diese verbreitete Sichtweise ein:“Für global agierende Konzerne mag diese Logik aufgehen. Für viele mittelständische Unternehmen ist sie jedoch zu kurz gedacht. Denn sie übersieht einen entscheidenden Punkt: Sichtbarkeit allein ist kein Wert. Relevanz ist es“. Im Fokus steht die Frage, warum Sponsoring im Mittelstand oft sein Potenzial nicht entfaltet und wie Unternehmen durch gezielte Auswahl, Aktivierung und Passung deutlich mehr Wirkung erzielen können.
BusinessAngesichts des anhaltenden Fachkräftemangels und des verschärften Wettbewerbs um Talente reicht es für Unternehmen längst nicht mehr aus, allein mit Gehalt und Karriereperspektiven zu überzeugen. Fachkräfte legen bei der Wahl ihres Arbeitgebers heute verstärkt Wert auf Faktoren wie Unternehmenskultur, Sinnhaftigkeit der Arbeit, Umweltbewusstsein und gesellschaftliche Verantwortung. Gerade die Generation Z und jüngere Millennials verlangen, dass Arbeitgeber Klimaschutz nicht nur versprechen, sondern täglich praktizieren. Unternehmen, die diesen Wandel frühzeitig erkennen und ihr Arbeitgeberprofil gezielt grün ausrichten, verschaffen sich einen spürbaren Vorteil im zunehmend härteren Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte. Der folgende Beitrag stellt zentrale Maßnahmen vor und zeigt, wie Unternehmen diese wirksam und glaubwürdig umsetzen können.
LifestyleDer erste Eindruck eines Unternehmens entsteht oft lange vor dem ersten Gespräch. Wer ein Firmengebäude betritt, nimmt die Identität und die Werte des Betriebs unbewusst über die Architektur wahr. In den vergangenen Jahrzehnten dominierten vor allem Glas und Stahl das Bild moderner Gewerbegebiete. Diese Fassaden wirken zwar funktional, lassen aber häufig eine individuelle Persönlichkeit vermissen. Genau hier setzt ein aktuelles Umdenken in der Wirtschaft an. Viele Betriebe suchen nach Wegen, Beständigkeit und verlässliche Qualität wieder greifbar zu machen. Naturstein erlebt deshalb im zeitgenössischen Unternehmensbau eine Renaissance. Das Material verbindet zeitlose Ästhetik mit handwerklicher Substanz und signalisiert Stabilität in einem dynamischen Marktumfeld. Materialien mit Charakter und regionaler Verankerung

