Im Unternehmen haben die Sicherheit und Gesundheit der Mitarbeitenden höchste Priorität. Deshalb regeln die Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) und die Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV), wie die Arbeitsstätten gestaltet und betrieben sein müssen. Das Ziel ist es, sowohl das Unternehmen als auch die Mitarbeitenden und die angrenzenden Bauten zu schützen. Die Brandschutzanforderungen an Betriebe sind deshalb ein wichtiger Bestandteil dieser Auflagen.
Wer ist eigentlich für den Brandschutz zuständig?
Für beispielsweise den Brandschutz in Berlin ist nicht nur das Unternehmen zuständig: Es handelt sich um eine wichtige Aufgabe, die sämtliche Personen vor Ort in gemeinschaftlichem Bestreben erfüllen:
- Der Betrieb ist dafür zuständig, die Räumlichkeiten und Arbeitsstätten gemäß den geltenden Vorschriften auszurichten. Sie dürfen keine Gefahr für die Mitarbeitenden darstellen, da den Führungskräften die Schutzpflicht obliegt.
- Die Arbeitnehmer sind dazu verpflichtet, zur Unternehmenssicherheit beizutragen. Das erreichen sie, indem sie sich gemäß der Brandschutzunterweisung verhalten.
- Fremdfirmen, die sich im Unternehmen aufhalten, müssen ebenfalls gemäß der Brandschutzverordnung handeln, sofern keine andere Regelung vorliegt.
- Hat die Firma einen Brandschutzbeauftragten bestellt, ist dieser für die betriebliche Brandsicherung zuständig. Durch sein Spezialwissen gilt er als Sicherheitsfachkraft und unterstützt das Unternehmen bei der Verfolgung geltender Richtlinien.
Brandschutz: Das Risiko von Anfang an minimieren
Der betriebliche Brandschutz ist eine vorbeugende Maßnahme, bei der es potenzielle Risiken zu minimieren gilt. Solche Risikofaktoren können sich beispielsweise aus den vorherrschenden Betriebsabläufen oder aus der vorhandenen Technik ergeben. Mögliche Schritte umfassen:
- Präventive Maßnahmen
- Blitz- und Überspannungsschutz
- Minimieren von Brand- und Explosionsgefahr im Betrieb
- Hinweise zum Personenschutz
- Schutz gegen Brandstiftung
Diese Maßnahmen schließen das Anbringen von Rettungszeichen ein. Denn: Rettungswege, Notausgänge und Fluchtwege müssen bekannt und deutlich sichtbar sein, damit sie im Notfall problemlos nutzbar sind.
Was muss beim Brandschutzmanagement beachtet werden?
Damit der Brandschutz in Berlin erfolgreich ist gilt es, Brandgefahren und Brandgefährdungen regelmäßig zu prüfen. Schließlich können durch neue Betriebsabläufe bisher nicht berücksichtigte Sicherheitslücken im Brandschutzplan entstehen. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass das Brandschutzmanagement Vorkehrungen für den Ernstfall trifft:
- Änderungen bei Neu- und Umbauten erfassen.
- Feuergefährliche Arbeiten stets im Auge behalten.
- Einen separaten Plan für die Alarmierung ausarbeiten, sollte die Anlage ausfallen.
- Mitarbeitende ausbilden und unterweisen.
- Offenes Feuer und Rauchen in gefährdeten Bereichen unterbinden.
- Einen Feuerwehrplan mit der Betriebs-, Dienstleistungs- oder Werkfeuerwehr ausarbeiten.
Es gibt zahlreiche Aufgaben, die in den Bereich des organisatorischen Brandschutzes fallen. Die notwendigen Maßnahmen gilt es im Vorfeld festzulegen und umzusetzen, soweit dies dem Unternehmen möglich ist. Verfügt der Betrieb über Brandschutzhelfende, muss dieser sie regelmäßig über aktuelle Vorschriften und anstehende Änderungen informieren. Das gilt natürlich auch für die Mitarbeitenden. Turnusmäßige Schulungen zum Brandschutz und die zugehörigen Übungen bereiten diese auf den Notfall vor.
Was muss im Brandfall geschützt werden?
Jede Brandschutzmaßnahme verfolgt unterschiedliche Ziele. Oberste Priorität hat es natürlich, die Menschen aus dem Gebäude in Sicherheit zu bringen. Doch enden die Aufgaben an dieser Stelle nicht. Zu den gängigen Schutzzielen im Brandfall gehören außerdem:
- Maßnahmen festlegen, um das Entstehen und Ausbreiten von Bränden, Feuern und Rauch zu verhindern oder in Grenzen zu halten.
- Maßnahmen implementieren, die sicherstellen, dass entstehendes Feuer sofort erkannt und bekämpft werden kann.
- Gefahren für Menschen, die Umwelt und Sachwerte minimieren, die mit einem potenziellen Brand verbunden sind.
- Schritte, um für einen reibungslosen Arbeitsablauf zu sorgen und eine Brandgefahr möglichst auszuschließen.
Um welche Maßnahmen es sich dabei handelt, stimmen das Unternehmen und der Brandschutzbeauftragte bereits im Vorfeld ab. Wichtig ist es, darauf zu achten, dass sie mit der Brandschutzverordnung und dem Arbeitsschutzgesetz in Einklang stehen.
- Titelbild: Image by Sharp Design from Pixabay
BusinessDie beste mydealz-Alternative für Selbstständige ist ein Portal, das Zeit spart: Statt zahlreiche Community-Beiträge zu durchsuchen, finden sie auf kuratierten Schnäppchen-Portalen wie Preis-King eine redaktionelle Vorauswahl für Technik, Büroausstattung und Software. mydealz bleibt mit seiner großen Community stark, verlangt im Arbeitsalltag aber mehr eigene Suche. Welche Plattform zu welchem Bedarf passt und worauf Gewerbekunden achten müssen, zeigt der Vergleich. Für Unternehmer entscheidet sich der Wert eines Deals nicht allein am ausgewiesenen Rabatt. Wer Büro-Technik günstig kaufen möchte, braucht einen passenden Liefertermin, einen verlässlichen Verkäufer und eine Rechnung für die Buchhaltung. Gerade bei gewerblichen Käufen können andere Regeln gelten als beim privaten Einkauf. Ein Deal-Portal hilft bei der Suche; die Prüfung des konkreten Angebots bleibt Teil der Kaufentscheidung.
MarketingOb ein Unternehmen im regionalen Umfeld wahrgenommen wird oder online unsichtbar bleibt, hängt zunehmend von seiner Präsenz bei lokalen Suchanfragen ab. Handwerksbetriebe, lokale Dienstleister und der stationäre Einzelhandel bemerken die Unterschiede oft unmittelbar an der Zahl eingehender Anfragen. Geografische Signale können darüber entscheiden, ob eine Website bei standortbezogenen Suchen erscheint oder in den Suchergebnissen kaum Beachtung findet. Die zentrale Frage ist allerdings nicht, ob diese Signale grundsätzlich wirken, sondern wann sich der damit verbundene Aufwand in messbaren Anfragen auszahlt. Schließlich profitiert nicht jedes Geschäftsmodell gleichermaßen davon. Welche Ergebnisse möglich sind, hängt von mehreren Faktoren ab. Wann standortbezogene Signale echte Anfragen erzeugen
ExpertentalkEin Friseurbesuch beginnt selten mit einer fertigen Lösung. Er beginnt mit Fragen: Welcher Schnitt trägt sich im Alltag gut? Welche Farbe passt zum Typ? Wie viel Pflegeaufwand ist realistisch? Gerade regionale Salons stehen für eine Verbindung aus Handwerk, Beratung und persönlicher Nähe, die über die reine Dienstleistung hinausgeht. Wie sich dieser Anspruch im Arbeitsalltag umsetzen lässt, erklärt Regina Käser im Gespräch. Die Friseurmeisterin betreibt den Salon Föhnlage in Tauting bei Murnau und verbindet dort klassisches Handwerk mit einer naturorientierten Arbeitsweise. Außerdem verrät sie, worauf Gäste vor einem Termin achten sollten. Zwischen Handwerk, Beratung und persönlichem Stil Regina Käser ist Friseurmeisterin. Ihr Salon liegt in Tauting, einer ruhigen Ortslage nahe dem Staffelsee mit Blick auf die Berge. Der Salon richtet sich an Kundinnen und Kunden aus Tauting, Murnau und der regionalen Umgebung. Wer beispielsweise einen professionellen Friseur in Murnau und Umgebung sucht, findet in Tauting einen persönlich geführten Betrieb mit festem Team.

