Founders League Show in Berlin: Antonia Cox heimst Sieg für Pottburri ein

Die vierte Live Show der Founders League in Berlin war ein voller Erfolg mit über fünf Millionen Impressionen, ausverkaufter Location und jeder Menge Influencer und Premium Investoren vor Ort in den Digital Studios von Google, um sich die Pitches von fünf Start-ups anzusehen, die sowohl die Jury, bestehend aus Johannes Kliesch (Snocks), Alisa Jahnke (Purelei) und Tommy Primorac (Immo Tommy), als auch das Publikum für sich begeistern wollten.
Aus allem herausgestochen hat Antonia Cox, die mit Pottburri angetreten ist. Für ihre Idee, mit einem aus Naturfasern bestehenden Pflanzentopfs, der sich in der Erde zu Biomasse zersetzt, eine nachhaltige Alternative zu der bisher üblichen Plastik-Variante zu bieten, ging sie als klare Siegerin des Abends aus.

Antonia Cox nimmt für Pottburri die Auszeichnung entgegen. Foto:foundersleague.de
Durchsetzen konnte sich Pottburri gegen Novus Bike, Spark E Fuels, Hydr8 und VGreens. “Allesamt starke Start-ups mit interessanten Ideen. Ich war deswegen vor und während der Show ultra nervös.”
Beeindruckende Ziele: “Wir wollen noch nachhaltiger werden!”
Sichtlich gerührt nahm die Gründerin, die bereits vor zwei Jahren bei der Höhle der Löwen überzeugte, ihre Auszeichnung entgegen. Mit der Siegprämie in Höhe von 10.000 Euro will sie das Marketing-Budget für Pottburri aufstocken, um mehr Reichweite zu generieren. Denn die kommenden Ziele des Start-ups sind hoch gesteckt: Zum einen soll die Rezeptur des Topfes selbst weiterentwickelt werden. “Wir möchten noch ressourcenschonender und nachhaltiger werden”, erklärt Cox, indem das Produkt selbst dünner produziert werden soll. “Das Produkt ist von Beginn an als Teil der Wertschöpfungskette integriert.”
Des Weiteren plant Pottburri bereits kurzfristig den Sprung auf den internationalen Markt. England und Frankreich sowie Skandinavien seien für Pottburri prädestiniert. Dafür war ihr die Teilnahme an der Show sehr wichtig. “Alleine für den Ausbau des Netzwerks war die Founders League ein starker Antrieb. Ich habe viel vom Pitch, von den anderen Teilnehmern und von Gesprächen nach der Show mitnehmen können.”
In Opas Fußstapfen – “Next Step” sind 10 Millionen verkaufte Pflanztöpfe pro Jahr

Die Jury bestehend aus Johannes Kliesch, Alisa Jahnke und Tommy Primorac waren von Pottburri begeistert. Foto: foundersleague.de
Seit der Gründung hat Pottburri bereits zehn Millionen Pflanzentöpfe verkauft, mittelfristig soll diese Zahl pro Jahr erreicht werden.
Die Ambitionen sind für Pottburri auch von emotionaler Bedeutung. Antonia ist mit ihrem Bruder und Mit-Gründer in einer Gärtnerei aufgewachsen. “Wir sind mehr in der Schubkarre als in einem Kinderwagen geschoben worden”, erzählt die Gründerin schmunzelnd, “das prägt.” Und auch die Idee der Nachhaltigkeit hat sie vom Familienbetrieb übernommen. “Schon mein Opa hat bereits vor 30 Jahren versucht, eine massentaugliche Lösung zu finden. Mit Pottburri treten wir nicht nur in seine Fußstapfen – wir tragen seine Vision weiter!”.
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BusinessEin Gewerbe abmelden zu müssen, wirkt auf den ersten Blick wie ein rein formaler Behördengang. In der Praxis entsteht der größte Fehler aber meist schon davor: Nicht jede Veränderung im Betrieb führt automatisch zu einer Gewerbeabmeldung. Entscheidend ist, ob der Gewerbebetrieb endgültig aufgegeben wird, ob sich die Rechtsform ändert oder nur Daten des Unternehmens angepasst werden müssen. Seit dem 1. November 2025 gilt außerdem bei der Verlegung in einen anderen Meldebezirk ein vereinfachtes Rückmeldeverfahren, das die Abläufe an einem wichtigen Punkt verändert hat. Gerade für kleinere Unternehmen, Einzelunternehmen und wachsende Betriebe mit mehreren Standorten ist diese Unterscheidung wichtig. Wer die falsche Anzeige wählt, riskiert Rückfragen der Behörde, unnötige Doppelwege oder im schlechtesten Fall eine verspätete Meldung. Deshalb lohnt sich ein Blick auf die Fälle, in denen eine Abmeldung tatsächlich erforderlich ist, und auf die Konstellationen, in denen stattdessen eine Gewerbeummeldung oder eine neue Gewerbeanmeldung vorzunehmen ist. Wann muss ein Gewerbe tatsächlich abgemeldet werden?
IT & SoftwareObject Storage rückt im Mittelstand aus einer Nische in das Zentrum der IT-Planung. Der Grund liegt nicht in einem kurzfristigen Trend, sondern in einer strukturellen Veränderung: Unternehmen speichern heute deutlich mehr unstrukturierte Daten, sichern mehr Systeme gleichzeitig und wollen Daten später auch für Analysen, Automatisierung und KI nutzen. Klassische Speicherkonzepte geraten dabei oft an Grenzen, weil sie auf Dateipfade, feste Hierarchien oder teure Primärspeicher angewiesen bleiben. Object Storage setzt an genau dieser Stelle an und schafft eine skalierbare Grundlage für moderne IT-Architekturen. Was Object Storage grundsätzlich anders macht Object Storage speichert Daten nicht als klassische Dateien in Ordnern und Unterordnern, sondern als eigenständige Objekte. Jedes Objekt enthält die eigentlichen Daten, Metadaten und eine eindeutige Kennung. Dadurch entsteht im Kern keine starre Verzeichnisstruktur, sondern ein flacher, sehr gut skalierbarer Datenraum, in dem Anwendungen Objekte über Schnittstellen wie HTTP, HTTPS und REST finden und abrufen können. Einige Plattformen ergänzen dieses Prinzip heute zwar um filesystem-nahe Funktionen wie hierarchische Namespaces oder NFS-Zugriff, die Grundlogik von Object Storage bleibt aber objektbasiert. Genau dieser technische Unterschied macht das Modell für den Mittelstand interessant, weil es mit wachsenden Datenmengen besser umgeht als viele traditionelle Ansätze. Bilder, Videos, Backups, Logdaten, E-Mails, Sensordaten oder Archivbestände lassen sich in großen Mengen verwalten, ohne dass bei jeder Erweiterung das gesamte Speicherkonzept neu gedacht werden muss. In der Praxis steht hinter Object Storage deshalb nicht nur ein weiterer Speicherort, sondern ein anderer Ansatz für den Umgang mit unstrukturierten Daten. Wer moderne Anwendungen, verteilte Standorte oder hybride Infrastrukturen betreibt, profitiert besonders davon, dass Metadaten sehr gezielt ausgewertet und Richtlinien automatisiert auf große Datenbestände angewendet werden können.
