Wirtschaft·
business-on.de Redaktion
business-on.de Redaktion
·
7. Mai 2023

Founders League Show in Berlin: Antonia Cox heimst Sieg für Pottburri ein

Die vierte Live Show der Founders League in Berlin war ein voller Erfolg mit über fünf Millionen Impressionen, ausverkaufter Location und jeder Menge Influencer und Premium Investoren vor Ort in den Digital Studios von Google, um sich die Pitches von fünf Start-ups anzusehen, die sowohl die Jury, bestehend aus Johannes Kliesch (Snocks), Alisa Jahnke (Purelei) und Tommy Primorac (Immo Tommy), als auch das Publikum für sich begeistern wollten.

Aus allem herausgestochen hat Antonia Cox, die mit Pottburri angetreten ist. Für ihre Idee, mit einem aus Naturfasern bestehenden Pflanzentopfs, der sich in der Erde zu Biomasse zersetzt, eine nachhaltige Alternative zu der bisher üblichen Plastik-Variante zu bieten, ging sie als klare Siegerin des Abends aus.

Antonia Cox nimmt für Pottburri die Auszeichnung entgegen. Foto:foundersleague.de

Antonia Cox nimmt für Pottburri die Auszeichnung entgegen. Foto:foundersleague.de

Durchsetzen konnte sich Pottburri gegen Novus Bike, Spark E Fuels, Hydr8 und VGreens. “Allesamt starke Start-ups mit interessanten Ideen. Ich war deswegen vor und während der Show ultra nervös.”

Beeindruckende Ziele: “Wir wollen noch nachhaltiger werden!”

Sichtlich gerührt nahm die Gründerin, die bereits vor zwei Jahren bei der Höhle der Löwen überzeugte, ihre Auszeichnung entgegen. Mit der Siegprämie in Höhe von 10.000 Euro will sie das Marketing-Budget für Pottburri aufstocken, um mehr Reichweite zu generieren. Denn die kommenden Ziele des Start-ups sind hoch gesteckt: Zum einen soll die Rezeptur des Topfes selbst weiterentwickelt werden. “Wir möchten noch ressourcenschonender und nachhaltiger werden”, erklärt Cox, indem das Produkt selbst dünner produziert werden soll. “Das Produkt ist von Beginn an als Teil der Wertschöpfungskette integriert.”

Des Weiteren plant Pottburri bereits kurzfristig den Sprung auf den internationalen Markt. England und Frankreich sowie Skandinavien seien für Pottburri prädestiniert. Dafür war ihr die Teilnahme an der Show sehr wichtig. “Alleine für den Ausbau des Netzwerks war die Founders League ein starker Antrieb. Ich habe viel vom Pitch, von den anderen Teilnehmern und von Gesprächen nach der Show mitnehmen können.”

In Opas Fußstapfen – “Next Step” sind 10 Millionen verkaufte Pflanztöpfe pro Jahr

Die Jury bestehend aus Johannes Kliesch, Alisa Jahnke und Tommy Primorac  waren von Pottburri begeistert. Foto: foundersleague.de

Die Jury bestehend aus Johannes Kliesch, Alisa Jahnke und Tommy Primorac waren von Pottburri begeistert. Foto: foundersleague.de

Seit der Gründung hat Pottburri bereits zehn Millionen Pflanzentöpfe verkauft, mittelfristig soll diese Zahl pro Jahr erreicht werden.

Die Ambitionen sind für Pottburri auch von emotionaler Bedeutung. Antonia ist mit ihrem Bruder und Mit-Gründer in einer Gärtnerei aufgewachsen. “Wir sind mehr in der Schubkarre als in einem Kinderwagen geschoben worden”, erzählt die Gründerin schmunzelnd, “das prägt.” Und auch die Idee der Nachhaltigkeit hat sie vom Familienbetrieb übernommen. “Schon mein Opa hat bereits vor 30 Jahren versucht, eine massentaugliche Lösung zu finden. Mit Pottburri treten wir nicht nur in seine Fußstapfen – wir tragen seine Vision weiter!”.

Teilen:
Weitere Artikel
RFID oder Barcode: Welche Technologie ist die richtige Wahl?  
Handel
RFID oder Barcode: Welche Technologie ist die richtige Wahl?  

In vielen Branchen ist die berührungslose Identifikation von Produkten und Gegenständen Pflicht oder zumindest sinnvoll. Wenn du selbst die Entscheidungsgewalt hast, wirst du irgendwann vor der Frage stehen, ob Barcodes oder RFID-Etiketten die sinnvollere Lösung für dich und dein Business sind. Beide Möglichkeiten haben einen Mehrwert, unterscheiden sich aber deutlich voneinander. Für welche Lösung du dich entscheidest, hängt von deinen Bedürfnissen und von der jeweiligen Industrie ab. Das sind die größten Unterschiede zwischen RFID und Barcode Um die richtige Wahl zu treffen, musst du zunächst die Unterschiede zwischen den beiden Systemen kennen. Während der klassische Barcode auf optischer Erkennung basiert, nutzt RFID (Radio Frequency Identification) elektromagnetische Wellen. Das hat massive Auswirkungen auf deinen Arbeitsalltag.

5 Min. LesezeitLesen
Vom Hype zum echten Wettbewerbsvorteil: Wie KI den Mittelstand transformiert – ein Gespräch mit der Geschäftsführung von neura7
Expertentalk
Vom Hype zum echten Wettbewerbsvorteil: Wie KI den Mittelstand transformiert – ein Gespräch mit der Geschäftsführung von neura7

Die deutsche Wirtschaft befindet sich an einem Wendepunkt. Während Themen wie Fachkräftemangel und steigender Kostendruck den Alltag in vielen Betrieben bestimmen, rückt eine Technologie immer stärker in den Fokus: die Künstliche Intelligenz. Was vor kurzem noch nach ferner Zukunftsmusik klang, ist heute längst in der Realität der Unternehmen angekommen. Doch der Weg vom bloßen Ausprobieren hin zu einer Lösung, die echten wirtschaftlichen Mehrwert bietet, ist oft steinig. Viele Firmen stehen vor der Herausforderung, aus der Flut an Möglichkeiten genau die Anwendungen herauszufiltern, die ihre Prozesse spürbar entlasten und die Wettbewerbsfähigkeit langfristig sichern. Hier setzt die Arbeit von neura7 einer Marke der CodeArchitekten GmbH an. Das Team unterstützt Unternehmen dabei, die Brücke zwischen komplexer Technik und praktischem Nutzen zu schlagen. Dabei geht es nicht um abstrakte Algorithmen, sondern um Werkzeuge, die Mitarbeitern den Rücken freihalten und Routineaufgaben automatisieren.

7 Min. LesezeitLesen
Wenn der Schatten ins Büro fällt: Empathie als Führungsaufgabe bei Trauer im Unternehmen
Ratgeber
Wenn der Schatten ins Büro fällt: Empathie als Führungsaufgabe bei Trauer im Unternehmen

Der Arbeitsalltag ist meist von Effizienz, Zielen und Terminen geprägt. In dieser dynamischen Welt scheint für tiefes Mitgefühl und Stillstand oft kein Platz zu sein. Doch das Leben hält sich nicht an Dienstpläne. Wenn ein Mitarbeiter einen geliebten Menschen verliert oder das Team durch den Tod eines Kollegen erschüttert wird, ändert sich die Atmosphäre im Büro von einer Sekunde auf die andere. Plötzlich wirken die anstehenden Projekte unwichtig, und eine spürbare Betroffenheit legt sich über den Flur. In solchen Momenten zeigt sich die wahre Qualität einer Führungskraft. Es geht dann nicht mehr darum, Prozesse zu steuern, sondern für den Menschen da zu sein, der gerade den Boden unter den Füßen verloren hat. Ein richtiger Umgang mit Trauer im Unternehmen ist kein Hindernis für den Erfolg, sondern ein essenzieller Teil einer gesunden Unternehmenskultur. Wer als Chef in der Krise Menschlichkeit zeigt, schafft ein Fundament aus Vertrauen und Loyalität, das weit über den Moment hinaus Bestand hat.

5 Min. LesezeitLesen
Zur Startseite