150 Akteure, 24 Stunden, 8 Challenges – und ein Sieger: „GeoGo – find your inner Nerd!“ gewinnt den ersten Online-Hackathon des Deutschen Nachhaltigkeitspreises. Unter den Ko-Hosts des „Transformathon“ sind das Magazin GEO, L’Oreal und Nespresso. Im Rahmen des 14. Deutschen Nachhaltigkeitstages wurden die Sieger durch einen finalen Pitch ermittelt.
Die Herausforderungen des „Transformathon“ leiten sich zum einen aus den fünf Transformationsfeldern ab, die der Deutsche Nachhaltigkeitspreis auch in den Mittelpunkt der Wettbewerbe stellt: Klima, Ressourcen, Biodiversität, Gesellschaft und Lieferkette. Sie wurden zur Premiere kombiniert mit der Kernfrage des diesjährigen Kongresses: Wie kann Transformation maximal beschleunigt werden?
Die konkreten Challenges wurden im Vorfeld zusammen mit den Unternehmenspartnern aus der Elektronik-, Kosmetik-, Lebensmittel-, Recycling- und Medienbranche formuliert, und orientieren sich an den Herausforderungen in deren Geschäftsmodellen. Zusammen mit Ko-Hosts stellten die Teilnehmer:innen ihre Ergebnisse beim 14. Deutschen Nachhaltigkeitstag am 2. Dezember 2021 dem Kongresspublikum vor Ort und online vor.
Das Siegerteam „GeoGo – find your inner Nerd!“ setzte sich bei der Challenge „Factor 10 against the mind behaviour gap” durch. Es ging (in Zusammenarbeit mit dem Ko-Host GEO) um die Frage, wie starke Medien mehr Menschen – vor allem in der jüngeren Zielgruppe – zu nachhaltigem Engagement anregen können. Das Magazin GEO klärt seine Leser:innen seit vielen Jahren unter anderem über die Themen Nachhaltigkeit, Biodiversität und Naturschutz. Gleichzeitig will es zum Handeln inspirieren – und dazu den „Mind Behaviour Gap“ zwischen Wissen und Aktivwerden überwinden. GeoGo will eine eigene App entwickeln, in der sich Interessierte zu Themen der Nachhaltigkeit finden, austauschen und inspirieren können.
Alle „Transformathon“-Finalisten:
- CO2gether mit dem Ko-Host Ams Osram
- GroceryMate mit dem Ko-Host Danone
- (R-)Evolution mit dem Ko-Host Nespresso Deutschland
- Good Waste Index mit dem Ko-Host Duale System Deutschland mit dem Grünen Punkt
- L’Oreal – Made by You mit dem Ko-Host L’Oreal Deutschland
- Erwecke deinen grünen Daumen mit dem Ko-Host Demeter-Felderzeugnisse
- GeoGo mit dem Ko-Host Gruner + Jahr (GEO)
Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis ist die nationale Auszeichnung für Spitzenleistungen der Nachhaltigkeit in Wirtschaft, Kommunen und Forschung. Mit acht Wettbewerben (darunter der Next Economy Award für „grüne Gründer“), über 1.000 Bewerbern und 2.000 Gästen zu den Veranstaltungen ist der Preis der größte seiner Art in Europa. Die Auszeichnung wird vergeben von der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis e.V. in Zusammenarbeit mit der Bundesregierung, kommunalen Spitzenverbänden, Wirtschaftsvereinigungen, zivilgesellschaftlichen Organisationen und Forschungseinrichtungen. Rahmen für die Verleihung ist der Deutsche Nachhaltigkeitstag in Düsseldorf, die meistbesuchte jährliche Kommunikationsplattform zu den Themen nachhaltiger Entwicklung.
BusinessWer in Bau, Planung oder Handwerk arbeitet, kennt das Bild: Zollstock, Lasermessgerät und eine handschriftliche Skizze gelten seit Jahrzehnten als Standardwerkzeuge bei der Bestandserfassung. Doch gerade bei komplexen Räumen, verwinkelten Gebäuden oder großen Außenanlagen stößt das klassische Aufmaß immer häufiger an Grenzen. Maße fehlen, Nachmessungen werden nötig, und Unsicherheiten tauchen oft erst auf, wenn die Planung schon fortgeschritten oder die Ausführung angelaufen ist. Immer mehr Betriebe setzen deshalb auf 3D-Scanner, um Bestandsdaten vollständig und digital zu erfassen und genau auf diesen Wandel hat sich Scanflow Solutions spezialisiert. Warum klassisches Aufmaß an seine Grenzen stößt Das manuelle Aufmaß ist in der Theorie einfach: Vor Ort messen, Werte notieren, im Büro übertragen. In der Praxis zeigen sich jedoch wiederkehrende Schwachstellen. Bei unregelmäßigen Grundrissen, schrägen Wänden oder technisch dicht belegten Räumen lassen sich relevante Maße leicht übersehen. Fehlt später ein Wert für die Planung, bedeutet das häufig einen zweiten Vor-Ort-Termin mit entsprechendem Zeit- und Kostenaufwand.
Guide'sIn Büros, Praxen, Verkaufsflächen und Eingangsbereichen prägt die Raumgestaltung maßgeblich, wie ein Standort genutzt wird und wie er auf Kunden, Patienten und Mitarbeitende wirkt. Glas kann dabei eine besondere Rolle spielen: Es trennt Bereiche, ohne Räume optisch zu verkleinern, lässt Tageslicht tief ins Gebäude und wirkt wertig, ohne aufdringlich zu sein. Die kurze Antwort auf die Frage, worauf Unternehmen bei Planung und Umsetzung achten sollten, lautet deshalb: Funktion schlägt Optik. Eine Glaslösung erfüllt ihre Aufgabe im Alltag nur dann zuverlässig, wenn Konstruktion, Ausführung und Einbausituation zur konkreten Nutzung passen und wenn Maße, Anschlüsse und Sicherheitsanforderungen früh mit einem Fachbetrieb geklärt werden. Dieser Beitrag ordnet die wesentlichen Überlegungen ein, bevor Unternehmen ein Glasbauteil neu planen, modernisieren oder reparieren lassen. Warum Glas im Gewerberaum mehr als Gestaltung ist Glas wird in gewerblichen Räumen häufig zuerst als gestalterisches Element wahrgenommen. Tatsächlich ist der Werkstoff vor allem eine funktionale Entscheidung. Eine Glastrennwand grenzt Arbeitsbereiche ab, ohne die Sichtachsen im Raum zu unterbrechen. Große Fensterflächen und verglaste Eingangsbereiche bringen Tageslicht in Zonen, die sonst künstlich beleuchtet werden müssten. Mattierte oder strukturierte Ausführungen schaffen Sichtschutz, wo Vertraulichkeit nötig ist, etwa in Besprechungs- oder Behandlungszimmern. Je nach Aufbau kann eine Verglasung auch die Geräuschübertragung dämpfen oder kaum, wenn die Konstruktion nicht dafür ausgelegt ist. Zudem lassen sich Glasflächen in der Regel unkompliziert reinigen, was in Praxen und stark frequentierten Empfangsbereichen ein praktischer Vorteil ist.
RatgeberWer eine Wohnung, ein Haus oder Geschäftsräume renovieren lässt, denkt meist zuerst an das sichtbare Ergebnis: glatte Wände, neue Oberflächen, eine durchdachte Raumaufteilung. Ob ein Vorhaben tatsächlich gelingt, entscheidet sich jedoch lange vor dem letzten Anstrich. Die Abstimmung der beteiligten Gewerke, ein nachvollziehbarer Ablauf und feste Ansprechpartner bestimmen maßgeblich, ob ein Projekt für Eigentümer planbar bleibt insbesondere dann, wenn Innenausbau, Trockenbau und Verputzarbeiten zusammenkommen. Dieses Porträt zeigt, wie ein regionaler Handwerksbetrieb diesen gebündelten Ansatz umsetzt, und benennt die Punkte, die Auftraggeber vor dem Projektstart klären sollten. Renovieren als Organisationsaufgabe Eine Renovierung ist selten eine einzelne Maßnahme. Wer etwa die Aufteilung einer Altbauwohnung verändern möchte, benötigt zunächst neue Wände im Trockenbau, anschließend Putz und Oberflächen, häufig ergänzt um weitere Arbeiten im Innenausbau. Jedes Gewerk baut auf dem vorherigen auf und jede Unklarheit an einer Schnittstelle wirkt sich auf das Gesamtergebnis aus.

