Nach dem Ja-Wort: Versicherungen ändern, zusammenlegen oder kündigen

Bildrechte: Flickr IMG_0442 Irina Dolzhenkova CC BY-SA 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten
Am schönsten Tag ihres Lebens denken nur die wenigsten Paare daran, welche Veränderungen die Hochzeit mit sich bringt. Der neue Familienstand verändert unter Umständen nämlich nicht nur den Familiennamen, sondern wirkt sich auch auf bestehende Versicherungen aus. Frisch Vermählte sollten die Gelegenheit nutzen, ihre Versicherungen zu prüfen, zu ändern und gegebenenfalls zu kündigen und den Anbieter zu wechseln. Bei einigen muss zudem auf Fristen geachtet werden.
Eine Hochzeitsfeier auszurichten geht ins Geld. Umso besser, dass Paare nach der Eheschließung bei den Versicherungen unter Umständen ein wenig sparen können. Denn nicht nur vor der Steuer genießen Eheleute einige Vorteile, sondern auch, was Versicherungen angeht. Bei einer Namensänderung sollten Versicherungsverträge ohnehin angepasst werden. Dabei sollte ein besonderes Augenmerk der Haftpflicht-, der Risikolebensversicherung und der Hausratversicherung gelten.
Eheleute können bei einigen Versicherungen ihre Kosten senken, indem sie sich einen Vertrag teilen. In der Regel sind die Partnerverträge preiswerter als ein Single-Vertrag. Außerdem ist dies die passende Gelegenheit, die vorhandenen Versicherungskonditionen an den neuen Lebensabschnitt anzupassen. Das muss bei der Hausrat- und der Privathaftpflichtversicherung nicht erst nach der Hochzeit geschehen. Schon wenn Paare unverheiratet zusammenleben, können sie sich Versicherungsverträge teilen. Meist bleibt der ältere Vertrag bestehen und der neuere kann aufgehoben werden.
Hausrat- und Privathaftpflichtversicherung
Wenn das Paar in eine gemeinsame Wohnung zieht und zwei Hausratversicherungen bestehen, sollte einer der beiden Verträge spätestens drei Monate vor Ablauf des Versicherungsjahres gekündigt werden – am besten der mit den schlechteren Versicherungskonditionen. Einige Versicherer sind aber auch so kulant, dass sie den jüngeren Vertrag schon zum Zeitpunkt des Zusammenziehens auflösen und nicht erst zum Ende des Versicherungsjahres. Wichtig ist auf jeden Fall, gegebenenfalls die Versicherungssumme dem höheren Wert des gemeinsamen Hausrats anzupassen.
Eine Privathaftpflichtversicherung zählt zu den wichtigsten Policen überhaupt und sorgt dafür, dass aus einem Missgeschick keine lebenslange Belastung wird. Nach der Hochzeit gilt auch hier: Ein Vertrag reicht aus. Dafür muss allerdings der Versicherer über die neue Lebenssituation in Kenntnis gesetzt werden. Erst dann kann er den Vertrag von einem Single-Tarif in einen Partner-Tarif umwandeln. Pro Kopf bezahlen Eheleute dann weniger, der jüngere Vertrag von beiden kann aufgehoben werden.
Summe der Risikolebensversicherung erhöhen
Falls einer der Eheleute schon über eine Risikolebensversicherung verfügt, sollte nach der Hochzeit der andere als Begünstigter eingetragen werden. Die reine Todesfallversicherung sichert den Partner über den Tod hinaus wirtschaftlich ab. Häufig wird die Versicherung auch für den Abschluss eines Immobilienkredits benötigt. Den Ehepartner abzusichern ist vor allem dann sinnvoll, wenn der Versicherungsnehmer der Hauptverdiener ist. Meistens lohnt es sich außerdem, die Versicherungssumme zu erhöhen – vor allem, wenn für die nahe Zukunft Nachwuchs geplant ist. Experten raten zu einer Summe, die der dreifachen Höhe des Jahresbruttoeinkommens entspricht.
Bei Ehen, in denen beide Partner zum Haushaltseinkommen beitragen, kommt auch eine sogenannte verbundene Versicherung in Frage. Auf diese Weise sichern sich die Eheleute gegenseitig vor den finanziellen Folgen eines Todesfalls ab. Für diese Lösung sprechen die besonders günstigen Beiträge im Vergleich zu Einzelverträgen. Allerdings bekommen die hinterbliebenen Kinder im Fall des Todes beider Eltern die Versicherungssumme dann nur einmal ausgezahlt.
Nachversicherungsgarantie in Anspruch nehmen
Manche Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) beinhaltet eine sogenannte Nachversicherungsgarantie. Das bezeichnet die Möglichkeit, nach großen Veränderungen im Leben – wie beispielweise einer Eheschließung oder der Geburt eines Kindes – den Vertrag ohne eine weitere Gesundheitsprüfung anpassen zu lassen. So kann die vertraglich vereinbarte monatliche BU-Rente erhöht werden, um den Lebensstandard mit Ehepartner oder Familie aufrecht zu erhalten. Ansonsten wird der vorher vereinbarte Betrag wahrscheinlich zu knapp bemessen sein. Allerdings gibt es Höchstgrenzen bei der Anpassung der BU-Rentenhöhe; diese lassen sich dem Versicherungsvertrag entnehmen.
BusinessPasswörter als unterschätztes Sicherheitsrisiko Digitale Konten und Anwendungen sind aus dem Unternehmensalltag nicht mehr wegzudenken. E-Mail-Postfächer, Cloud-Dienste, Onlineshops, Banking-Systeme und interne Plattformen erfordern meist eigene Zugangsdaten. Mit der wachsenden Zahl an Accounts steigt jedoch auch die Gefahr, dass Passwörter mehrfach verwendet, zu einfach gewählt oder unsicher abgelegt werden. Gerade für Unternehmen kann daraus ein erhebliches Sicherheitsrisiko entstehen. Wird ein Zugang kompromittiert, können nicht nur einzelne Konten betroffen sein. Unter Umständen erhalten Angreifer Zugriff auf sensible Unternehmensdaten, Kundendaten oder interne Systeme. Ein durchdachtes Passwort-Management sollte deshalb ein fester Bestandteil der IT-Sicherheitsstrategie sein.
BusinessVerträge gehören zum Fundament jedes Unternehmens. Sie regeln Geschäftsbeziehungen mit Kunden und Lieferanten, definieren Zahlungsbedingungen, Laufzeiten und Verantwortlichkeiten und können im Streitfall entscheidend sein. Trotzdem werden Verträge in vielen Unternehmen noch immer über verschiedene Ordner, E-Mail-Postfächer, Netzlaufwerke oder Tabellen verwaltet. Mit zunehmender Vertragsmenge wird dieses Vorgehen unübersichtlich und kann unnötige Risiken verursachen. Vom Dokumentenarchiv zum aktiven Vertragsmanagement Nach der Unterzeichnung beginnt für Unternehmen die laufende Vertragsverwaltung. Dazu gehören die Überwachung von Fristen, die Kontrolle vereinbarter Leistungen und die rechtzeitige Prüfung von Verlängerungen. Gerade automatische Vertragsverlängerungen können zum Problem werden, wenn Kündigungsfristen nicht rechtzeitig beachtet werden.
ExpertentalkOb Terrasse, Eingangsbereich oder Parkett im Büro: Oberflächen prägen den ersten Eindruck eines Hauses oder Unternehmens und werden im Alltag stärker beansprucht, als viele Eigentümer annehmen. Verschmutzungen, Bewuchs oder Kratzer lassen sich dabei nicht mit ein und derselben Methode behandeln was im schlechtesten Fall mehr schadet als nützt. Im Interview ordnet REFINUM, ein Betrieb für Oberflächenaufbereitung aus der Region München, ein, welche Fragen vor einer professionellen Aufbereitung geklärt werden sollten, worin sich Innen- und Außenflächen unterscheiden und wo die Grenzen pauschaler Reinigungsversprechen liegen. Material und Verschmutzung zusammen denken business-on.de: Warum lassen sich Naturstein, Terrazzo, fugenlose Flächen und Holz nicht mit derselben Methode reinigen?
