Nach dem Ja-Wort: Versicherungen ändern, zusammenlegen oder kündigen

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Am schönsten Tag ihres Lebens denken nur die wenigsten Paare daran, welche Veränderungen die Hochzeit mit sich bringt. Der neue Familienstand verändert unter Umständen nämlich nicht nur den Familiennamen, sondern wirkt sich auch auf bestehende Versicherungen aus. Frisch Vermählte sollten die Gelegenheit nutzen, ihre Versicherungen zu prüfen, zu ändern und gegebenenfalls zu kündigen und den Anbieter zu wechseln. Bei einigen muss zudem auf Fristen geachtet werden.
Eine Hochzeitsfeier auszurichten geht ins Geld. Umso besser, dass Paare nach der Eheschließung bei den Versicherungen unter Umständen ein wenig sparen können. Denn nicht nur vor der Steuer genießen Eheleute einige Vorteile, sondern auch, was Versicherungen angeht. Bei einer Namensänderung sollten Versicherungsverträge ohnehin angepasst werden. Dabei sollte ein besonderes Augenmerk der Haftpflicht-, der Risikolebensversicherung und der Hausratversicherung gelten.
Eheleute können bei einigen Versicherungen ihre Kosten senken, indem sie sich einen Vertrag teilen. In der Regel sind die Partnerverträge preiswerter als ein Single-Vertrag. Außerdem ist dies die passende Gelegenheit, die vorhandenen Versicherungskonditionen an den neuen Lebensabschnitt anzupassen. Das muss bei der Hausrat- und der Privathaftpflichtversicherung nicht erst nach der Hochzeit geschehen. Schon wenn Paare unverheiratet zusammenleben, können sie sich Versicherungsverträge teilen. Meist bleibt der ältere Vertrag bestehen und der neuere kann aufgehoben werden.
Hausrat- und Privathaftpflichtversicherung
Wenn das Paar in eine gemeinsame Wohnung zieht und zwei Hausratversicherungen bestehen, sollte einer der beiden Verträge spätestens drei Monate vor Ablauf des Versicherungsjahres gekündigt werden – am besten der mit den schlechteren Versicherungskonditionen. Einige Versicherer sind aber auch so kulant, dass sie den jüngeren Vertrag schon zum Zeitpunkt des Zusammenziehens auflösen und nicht erst zum Ende des Versicherungsjahres. Wichtig ist auf jeden Fall, gegebenenfalls die Versicherungssumme dem höheren Wert des gemeinsamen Hausrats anzupassen.
Eine Privathaftpflichtversicherung zählt zu den wichtigsten Policen überhaupt und sorgt dafür, dass aus einem Missgeschick keine lebenslange Belastung wird. Nach der Hochzeit gilt auch hier: Ein Vertrag reicht aus. Dafür muss allerdings der Versicherer über die neue Lebenssituation in Kenntnis gesetzt werden. Erst dann kann er den Vertrag von einem Single-Tarif in einen Partner-Tarif umwandeln. Pro Kopf bezahlen Eheleute dann weniger, der jüngere Vertrag von beiden kann aufgehoben werden.
Summe der Risikolebensversicherung erhöhen
Falls einer der Eheleute schon über eine Risikolebensversicherung verfügt, sollte nach der Hochzeit der andere als Begünstigter eingetragen werden. Die reine Todesfallversicherung sichert den Partner über den Tod hinaus wirtschaftlich ab. Häufig wird die Versicherung auch für den Abschluss eines Immobilienkredits benötigt. Den Ehepartner abzusichern ist vor allem dann sinnvoll, wenn der Versicherungsnehmer der Hauptverdiener ist. Meistens lohnt es sich außerdem, die Versicherungssumme zu erhöhen – vor allem, wenn für die nahe Zukunft Nachwuchs geplant ist. Experten raten zu einer Summe, die der dreifachen Höhe des Jahresbruttoeinkommens entspricht.
Bei Ehen, in denen beide Partner zum Haushaltseinkommen beitragen, kommt auch eine sogenannte verbundene Versicherung in Frage. Auf diese Weise sichern sich die Eheleute gegenseitig vor den finanziellen Folgen eines Todesfalls ab. Für diese Lösung sprechen die besonders günstigen Beiträge im Vergleich zu Einzelverträgen. Allerdings bekommen die hinterbliebenen Kinder im Fall des Todes beider Eltern die Versicherungssumme dann nur einmal ausgezahlt.
Nachversicherungsgarantie in Anspruch nehmen
Manche Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) beinhaltet eine sogenannte Nachversicherungsgarantie. Das bezeichnet die Möglichkeit, nach großen Veränderungen im Leben – wie beispielweise einer Eheschließung oder der Geburt eines Kindes – den Vertrag ohne eine weitere Gesundheitsprüfung anpassen zu lassen. So kann die vertraglich vereinbarte monatliche BU-Rente erhöht werden, um den Lebensstandard mit Ehepartner oder Familie aufrecht zu erhalten. Ansonsten wird der vorher vereinbarte Betrag wahrscheinlich zu knapp bemessen sein. Allerdings gibt es Höchstgrenzen bei der Anpassung der BU-Rentenhöhe; diese lassen sich dem Versicherungsvertrag entnehmen.
BusinessWer in Bau, Planung oder Handwerk arbeitet, kennt das Bild: Zollstock, Lasermessgerät und eine handschriftliche Skizze gelten seit Jahrzehnten als Standardwerkzeuge bei der Bestandserfassung. Doch gerade bei komplexen Räumen, verwinkelten Gebäuden oder großen Außenanlagen stößt das klassische Aufmaß immer häufiger an Grenzen. Maße fehlen, Nachmessungen werden nötig, und Unsicherheiten tauchen oft erst auf, wenn die Planung schon fortgeschritten oder die Ausführung angelaufen ist. Immer mehr Betriebe setzen deshalb auf 3D-Scanner, um Bestandsdaten vollständig und digital zu erfassen und genau auf diesen Wandel hat sich Scanflow Solutions spezialisiert. Warum klassisches Aufmaß an seine Grenzen stößt Das manuelle Aufmaß ist in der Theorie einfach: Vor Ort messen, Werte notieren, im Büro übertragen. In der Praxis zeigen sich jedoch wiederkehrende Schwachstellen. Bei unregelmäßigen Grundrissen, schrägen Wänden oder technisch dicht belegten Räumen lassen sich relevante Maße leicht übersehen. Fehlt später ein Wert für die Planung, bedeutet das häufig einen zweiten Vor-Ort-Termin mit entsprechendem Zeit- und Kostenaufwand.
Guide'sIn Büros, Praxen, Verkaufsflächen und Eingangsbereichen prägt die Raumgestaltung maßgeblich, wie ein Standort genutzt wird und wie er auf Kunden, Patienten und Mitarbeitende wirkt. Glas kann dabei eine besondere Rolle spielen: Es trennt Bereiche, ohne Räume optisch zu verkleinern, lässt Tageslicht tief ins Gebäude und wirkt wertig, ohne aufdringlich zu sein. Die kurze Antwort auf die Frage, worauf Unternehmen bei Planung und Umsetzung achten sollten, lautet deshalb: Funktion schlägt Optik. Eine Glaslösung erfüllt ihre Aufgabe im Alltag nur dann zuverlässig, wenn Konstruktion, Ausführung und Einbausituation zur konkreten Nutzung passen und wenn Maße, Anschlüsse und Sicherheitsanforderungen früh mit einem Fachbetrieb geklärt werden. Dieser Beitrag ordnet die wesentlichen Überlegungen ein, bevor Unternehmen ein Glasbauteil neu planen, modernisieren oder reparieren lassen. Warum Glas im Gewerberaum mehr als Gestaltung ist Glas wird in gewerblichen Räumen häufig zuerst als gestalterisches Element wahrgenommen. Tatsächlich ist der Werkstoff vor allem eine funktionale Entscheidung. Eine Glastrennwand grenzt Arbeitsbereiche ab, ohne die Sichtachsen im Raum zu unterbrechen. Große Fensterflächen und verglaste Eingangsbereiche bringen Tageslicht in Zonen, die sonst künstlich beleuchtet werden müssten. Mattierte oder strukturierte Ausführungen schaffen Sichtschutz, wo Vertraulichkeit nötig ist, etwa in Besprechungs- oder Behandlungszimmern. Je nach Aufbau kann eine Verglasung auch die Geräuschübertragung dämpfen oder kaum, wenn die Konstruktion nicht dafür ausgelegt ist. Zudem lassen sich Glasflächen in der Regel unkompliziert reinigen, was in Praxen und stark frequentierten Empfangsbereichen ein praktischer Vorteil ist.
RatgeberWer eine Wohnung, ein Haus oder Geschäftsräume renovieren lässt, denkt meist zuerst an das sichtbare Ergebnis: glatte Wände, neue Oberflächen, eine durchdachte Raumaufteilung. Ob ein Vorhaben tatsächlich gelingt, entscheidet sich jedoch lange vor dem letzten Anstrich. Die Abstimmung der beteiligten Gewerke, ein nachvollziehbarer Ablauf und feste Ansprechpartner bestimmen maßgeblich, ob ein Projekt für Eigentümer planbar bleibt insbesondere dann, wenn Innenausbau, Trockenbau und Verputzarbeiten zusammenkommen. Dieses Porträt zeigt, wie ein regionaler Handwerksbetrieb diesen gebündelten Ansatz umsetzt, und benennt die Punkte, die Auftraggeber vor dem Projektstart klären sollten. Renovieren als Organisationsaufgabe Eine Renovierung ist selten eine einzelne Maßnahme. Wer etwa die Aufteilung einer Altbauwohnung verändern möchte, benötigt zunächst neue Wände im Trockenbau, anschließend Putz und Oberflächen, häufig ergänzt um weitere Arbeiten im Innenausbau. Jedes Gewerk baut auf dem vorherigen auf und jede Unklarheit an einer Schnittstelle wirkt sich auf das Gesamtergebnis aus.
