News·
business-on.de Redaktion
business-on.de Redaktion
·
2. Oktober 2020

Anregend anders: Wirtschaftsgipfel Deutschland kommt in die Metropolregion

„Die deutsche Wirtschaft muss in vielen Bereichen Verwerfungen und Risse hinnehmen. Unternehmenslenker reagieren darauf sehr unterschiedlich: Während die einen nach neuen Lebens- und Wirtschaftsmodellen rufen, sehnen sich die anderen nach der guten alten Zeit zurück“, beobachtet Marcel Riwalsky, Gründer von Aviation-Event und Initiator des Wirtschaftsgipfel Deutschland. „Die junge Generation fordert mehr Teilhabe und ein anderes Verständnis für den Wandel, während etablierte Gruppen reflexartig ablehnend auf Neuerungen reagieren. Dabei findet der Wandel statt – und zwar ganz unabhängig davon, ob wir mitmachen wollen oder nicht“, fügt der Unternehmer hinzu. Auf dem Wirtschaftsgipfel Deutschland soll es deshalb auch in diesem Jahr darum gehen, Prozesse zu hinterfragen, Denkrichtungen anzustoßen und aktuelle Entwicklungen aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu betrachten.

Wieviel Veränderung vertragen Deutschland und Europa und wie kann die Wirtschaft konstruktiv auf den Wandel reagieren? Diesen und anderen Fragen stellen sich bei Wirtschaftsgipfel Deutschland 2020 namhafte Manager erfolgreicher Konzerne sowie bekannte Vertreter aus Verbänden und Politik – darunter Digitalministerin Dorothee Bär, EU-Parlamentsmitglied Manfred Weber, Puma-DACH-Chef Matthias Bäumer, EON-Tschechien-Chef Martin Záklasník und Deutschlands bekannteste Profilerin Suzanne Grieger-Langer. „Gemeinsam mit den Experten wollen in einen konstruktiven Dialog darüber einsteigen, wie wir in der deutschen Wirtschaft gleichzeitig Werte erhalten und Veränderungen für alle verträglich gestalten können, um die Grundwerte unserer Gesellschaft – etwa Freiheit, Gleichberechtigung und Selbstbestimmung – zu erhalten“, erklärt Marcel Riwalsky. Wie kann ein Paradigmenwechsel gedacht und gefördert werden? Was muss Politik leisten, wie können sich gesellschaftliche Kräfte einbringen, welche Rolle spielt die Wirtschaft? Wie gut sind die Unternehmen auf Veränderungen vorbereitet und wie können sie den Wandel aktiv begleiten? „Wir stehen einmal mehr vor einer Zäsur und erleben den Wandel hautnah. Die Teilnehmer des Wirtschaftsgipfel Deutschland 2020 erhalten die einmalige Gelegenheit, mit Experten aus unterschiedlichen Bereichen darüber zu diskutieren, was uns erwarten könnte und wie wir aktiv Einfluss auf die Entwicklungen nehmen können.“

Der Wirtschaftsgipfel Deutschland 2020 findet am Samstag, 14. November, ab 8 Uhr im Business- und Tagungszentrum Sportpark Ronhof | Thomas Sommer in Fürth statt. Weitere Informationen zum Programm, zu den Experten und zur Anmeldung finden sich unter www.wirtschaftsgipfel.com.

Bildquellen:
    Teilen:
    Weitere Artikel
    Künstlersozialkasse verstehen: Wer versichert ist und was die KSK leistet
    Business
    Künstlersozialkasse verstehen: Wer versichert ist und was die KSK leistet

    Die Künstlersozialkasse ist für viele Selbstständige in Musik, Kunst, Medien und Publizistik ein zentraler Baustein der sozialen Absicherung. Ihr besonderer Stellenwert liegt darin, dass sie selbstständige Künstler und Publizisten in die gesetzliche Sozialversicherung einbindet, ohne dass diese den gesamten Beitrag allein tragen müssen. Gerade für Berufsgruppen mit schwankenden Honoraren, projektbezogener Arbeit und unregelmäßigem Arbeitseinkommen macht das einen erheblichen Unterschied. Zugleich ist das Thema rechtlich anspruchsvoll. Wer in den Kreis der Versicherten fällt, entscheidet sich nicht nach Bauchgefühl oder Berufsbezeichnung, sondern nach der tatsächlichen Tätigkeit, der wirtschaftlichen Ausrichtung und den Voraussetzungen des Künstlersozialversicherungsgesetzes. Deshalb lohnt ein genauer Blick auf Aufbau, Leistungen und Systematik der Künstlersozialversicherung. Was die Künstlersozialkasse eigentlich macht

    Lesen
    Wie werde ich Versicherungsmakler? Voraussetzungen, Ausbildung und Karriere
    Karriere
    Wie werde ich Versicherungsmakler? Voraussetzungen, Ausbildung und Karriere

    Versicherungsmakler arbeiten an einer sensiblen Schnittstelle zwischen Beratung, Risikoanalyse und wirtschaftlicher Verantwortung. Wer in diesen Beruf einsteigen will, braucht deshalb nicht nur Interesse an Versicherungen und Finanzen, sondern auch Fachwissen, rechtliche Sicherheit und ein belastbares Gespür für die Anliegen verschiedener Kunden. Der Weg in die Maklerschaft ist geregelt, zugleich aber vielseitig. Es gibt den klassischen Einstieg über eine Ausbildung, den Wechsel aus einem Versicherungsunternehmen und ebenso Chancen für Quereinsteiger mit der passenden Vorbereitung. Entscheidend ist dabei eine nüchterne Einordnung. Die Tätigkeit als Versicherungsmakler beginnt nicht mit einer einfachen Gewerbeanmeldung und auch nicht mit Vertriebsinteresse allein. Erforderlich sind fachliche Voraussetzungen, eine Erlaubniserteilung, eine Registrierung und ein tragfähiges Konzept für den späteren Berufsalltag. Wer diesen Weg sauber vorbereitet, kann sich in einer anspruchsvollen Versicherungsbranche eine langfristige Position aufbauen. Was macht ein Versicherungsmakler eigentlich?

    Lesen
    Wie werde ich Sozialpädagoge? Wege in einen anspruchsvollen sozialen Beruf
    Karriere
    Wie werde ich Sozialpädagoge? Wege in einen anspruchsvollen sozialen Beruf

    Wer Sozialpädagoge werden will, braucht in Deutschland in der Regel ein Studium. Der klassische Weg führt heute meist über Soziale Arbeit, Sozialpädagogik oder einen eng verwandten Studiengang an einer Hochschule. Dazu kommen Praxisphasen, häufig ein Anerkennungsjahr oder eine staatliche Anerkennung, je nachdem, wie die Hochschule den Studiengang aufgebaut hat und in welchem Bundesland der Berufseinstieg erfolgt. Eine einheitliche, bundesweit geregelte Sozialpädagogik-Ausbildung als klassischer Ausbildungsberuf ist dagegen nicht der typische Zugang. Damit beginnt die eigentliche Entscheidung aber erst. Denn die Frage, wie man Sozialpädagoge wird, lässt sich nicht allein mit dem Wort Studium beantworten. Wichtig ist auch, in welchem Bereich später gearbeitet werden soll, etwa mit Kindern und Jugendlichen, in der Familienhilfe, an Schulen, in der Jugendhilfe, in der Beratungsarbeit oder im Feld von Menschen mit Behinderung. Wer diese Unterschiede früh versteht, trifft die bessere Studienwahl und vermeidet Umwege. Wie wird man Sozialpädagoge in Deutschland?

    Lesen
    Zur Startseite