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business-on.de Redaktion
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20. April 2022

5 Schritte zum Erfolg im internationalen Marketing

Gute Marketingstrategien helfen, Produkte und Dienstleistungen zu vermarkten. Wer seine Produkte auch über die Grenze hinaus verkaufen möchte, muss jedoch einiges beachten, denn ein Vertrieb, der im Heimatland gut funktioniert, ist nicht ohne Weiteres auf andere Länder übertragbar. Das internationale Geschäft bietet viele Chancen, ist jedoch wesentlich komplexer als das nationale.

Wie vertreibe ich mein Produkt auf dem internationalen Markt?

Für einen Händler ist es nicht immer einfach zu wissen, wie er sein Produkt außerhalb seines Heimatmarkts vertreiben kann. Viele lassen es einfach auf einen Versuch ankommen und beginnen mit einem für den Zielmarkt angepassten und übersetzten Web-Shop. Doch bevor Sie sich auf die Online-Aktivitäten konzentrieren, sollten Sie unbedingt den Zielmarkt analysieren. Wenn das Produkt oder die Dienstleistung nicht gefragt oder kulturell relevant ist, muss es angepasst oder der Markt gründlicher recherchiert werden.

Wie stelle ich mich auf internationale Kunden ein?

Der Kunde steht immer im Mittelpunkt aller Marketingmaßnahmen. Wer seine Kunden nicht kennt, kann deren Wünsche nur vermuten. Auf dem heimischen Markt kann sich ein Unternehmen auf Studien stützen, um Kundenbedürfnisse zu erforschen. Wenn ein Produkt aber auch international ein Erfolg werden soll, muss die Zielgruppe und der Geschmack der Kunden gründlich kennengelernt werden. Dazu gehören auch die Produktbezeichnungen. Inländische Produktnamen, die für unsere Ohren gut und eingängig wirken, können im Ausland eine abweichende Bedeutung haben und sogar negativ besetzt sein. Wer global denkt, sollte also bereits vor Produkteinführung spezialisiertes Übersetzungsbüro Marketing hinzuziehen. Ebenso müssen alle Broschüren, Werbeslogans und Online-Auftritte sorgfältig auf länderspezifische Symbole und Bedeutungen geprüft werden.

Mehrsprachigkeit im internationalen Vertrieb

Für internationales Marketing ist Multilingualität eine wichtige Voraussetzung. Die Vertriebsunterlagen sollten nicht nur in Englisch, sondern in der jeweiligen Ländersprache vorliegen. Das gilt für speziell für alle im Netz verkaufenden Brachen, vom Naturkosmetik Online Shop bis zum Konzern für Medizimntechnik. Gerade bei komplizierten technischen Produkten vermeiden Sie so Missverständnisse beim Kunden und gewinnen sein Vertrauen. Es geht jedoch nicht nur um die korrekte Sprache, sondern auch um den richtigen Ton. Während es in westlichen Vertriebsmärkten üblich ist, Produkte lautstark werblich anzupreisen, legt man in asiatischen Märkten eher Wert auf Understatement und Bescheidenheit. Übertreibungen kommen hier nicht an.

Wie Sie das Vertrauen Ihrer internationalen Kunden gewinnen

Im Bereich der Gestaltung gibt es ebenfalls länderspezifische Eigenarten. Auch wenn das Corporate Design über die Grenzen hinaus einheitlich bleiben sollte, gilt es zu überlegen, wie Farben und Stil des Logos oder Bildmaterial im Zielland wahrgenommen werden. Besonders in den Vertriebsbroschüren sollte sich der Empfänger kulturell wiederfinden. Das reicht von der Abbildung von Personen bis hin zu Hintergründen und Abbildungen von Gebäuden. Wollen Sie Ihr Produkt in Asien vertreiben, werden europäische Gesichter und der Big Ben Ihre Kunden nicht ansprechen.

Wie finde ich den passenden Ländermarkt?

Wer vorhat, seine Produkte irgendwann im Ausland zu vertreiben, sollte frühzeitig überlegen, in welchen Ländern dies erfolgen soll. Kulturelle und politisch-rechtliche Rahmenbedingungen müssen in die Überlegungen ebenso einfließen, wie der technologische Standard des Zielmarkts oder auch das Mindesteinkommensniveau bei Konsumexporten. Auch praktische Gründe spielen eine Rolle: Transportkosten, Distanz zwischen Heimat- und Zielmarkt, Währungsstabilität sowie Fragen zur Mehrwertsteuer. Ziehen Sie Experten hinzu und informieren Sie sich über die bürokratischen Vorschriften und Genehmigungsverfahren der einzelnen Länder, dann steht Ihrem internationalen Geschäftserfolg nichts im Weg.

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