Zahl der Betriebe und Umsatz steigen kontinuierlich
Ob Bürogebäude, Wohnblocks oder S-Bahnen: Professionelle Reinigungsfachkräfte sind fast überall im Einsatz. Und das von der allgemein Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt. Denn Reinigungskräfte arbeiten außerhalb der Geschäftszeiten. Schließlich sollen Supermarkt, Treppenhaus und Büro sauber sein, wenn morgens die Angestellten und Kunden erscheinen.
Die Ansprüche wachsen, ebenso die Zahl der Aufträge. Die Zeiten, in denen Firmen ihre hauseigenen Putzkräfte beschäftigten, sind lange vorbei. Seit etwa 50 Jahren werden zunehmend externe Firmen mit dem Reinigen gewerblicher Räume betraut. Auch bei Immobilien in Staatsbesitz verlagerten sich die Aufträge von der öffentlichen Hand zunehmend auf private Dienstleistungsunternehmen.
Das hat dazu geführt, dass die Branche in den vergangenen Dekaden stark gewachsen ist. Der Markt der Gebäudereinigung besteht aus vielen Kleinbetrieben. Von 2003 bis 2010 hat sich die Zahl der Betriebe laut Report von Joboption bundesweit fast verfünffacht: Sie stieg von 6.874 auf 37.636. Gemäß Statistikportal Statista wächst auch der Umsatz kontinuierlich und wird im Jahr 2020 geschätzt rund 14,88 Milliarden Euro betragen.
Digitalisierung ist ein Megatrend, der besonders die Logistik-Branche umkrempelt, aber auch vor der Branche der Gebäudereiniger nicht Halt macht. Ob im Reinigungsprozess selbst, bei der Kommunikation oder der Qualitätssicherung: Neue Technologien kommen verstärkt zum Einsatz. Das gilt insbesondere für renommierte Unternehmen, die schon lange in der Gebäudereinigung aktiv sind – wie beispielsweise Holte Hausservice, ein Gebäudereinigungsdienstleister mit Zertifikat.
Neue Konzepte und Technologien
Unabhängige Vermittlungsportale wie helpling.de und cleanagents.com nehmen nach Angaben des Reports eine immer wichtigere Rolle ein. Privathaushalte können online eine Reinigungskraft suchen und buchen, Preisvergleich inklusive. Neu sind Services für mobile Kleiderreinigung. Unternehmen holen die Kleidung ab, reinigen sie und bringen sie anschließend wieder zum Kunden zurück. Hier sind es vor allem einzelne Selbstständige, die ihre Leistungen anbieten.
Laut der Agentur für Arbeit werden in der nahen Zukunft weitere Trends auf die Branche zukommen, dazu gehören Reinigungsroboter für die private und gewerbliche Reinigung. Auch Drohnen befinden sich in der Entwicklung. Die kleinen Fluggeräte sollen Fenster an Außenfassaden oder ganze Schiffsrümpfe putzen. Und ein Unternehmen mit Sitz in Frankfurt hat eine Datenbrille entwickelt, die den Reinigungskräften anzeigt, was zu erledigen ist. Oberflächen erscheinen in unterschiedlichen Farben, je nachdem, ob sie schon geputzt worden sind oder noch gereinigt werden müssen. Die Zukunft ist digital – das gilt offenbar auch für die Gebäudereinigung.
PersonalDer Arbeitsalltag vieler Fachkräfte ist heute dicht durchgetaktet. Ein Meeting folgt auf das nächste, Fristen müssen eingehalten und Projekte rechtzeitig abgeschlossen werden. Für unvorhergesehene gesundheitliche Probleme bleibt in diesem Rhythmus wenig Platz. Besonders Zahnschmerzen treten oft ohne Vorwarnung auf und passen in keinen Terminkalender. Das körperliche Unwohlsein stört den gewohnten Arbeitsfluss spürbar. Die Konzentration am Schreibtisch lässt durch den Schmerz nach. Wichtige berufliche Entscheidungen fallen plötzlich schwerer, und die gewohnte Leistung sinkt.
ArbeitslebenLanges Sitzen und der ständige Blick auf den Bildschirm gehören heute zum normalen Arbeitsalltag. Diese einseitige Körperhaltung bleibt allerdings selten ohne spürbare Folgen. Oft meldet sich der Körper nach einiger Zeit mit Verspannungen im Nacken oder mit Schmerzen im unteren Rücken. Das beeinträchtigt nicht nur das allgemeine Wohlbefinden am Arbeitsplatz. Auch die Konzentration und die tägliche Leistungsfähigkeit lassen nach, wenn alltägliche Bewegungen plötzlich schwerfallen. Dabei reicht es oftmals schon aus, den eigenen Schreibtisch und die Gewohnheiten etwas rückenfreundlicher zu gestalten. Schon kleine, bewusste Anpassungen helfen dabei, Beschwerden vorzubeugen und den Arbeitstag wieder unbeschwerter zu meistern.
PersonalIn der modernen Arbeitswelt ist es oft gar nicht so leicht, den Beruf und das Privatleben strikt voneinander zu trennen. Das zeigt sich besonders dann, wenn längere Geschäftsreisen oder Weiterbildungen anstehen. Immer mehr Menschen suchen deshalb nach Wegen, ihre beruflichen Termine mit wertvoller Zeit für die Familie und ein wenig Erholung zu verbinden. Dieser Ansatz wird oft als „Bleisure Travel“ bezeichnet eine einfache Mischung aus den englischen Begriffen für Arbeit und Freizeit. Kluge Hotelbetreiber haben diesen Wunsch erkannt und passgenaue Lösungen entwickelt. Sie bieten mittlerweile Konzepte an, die professionelle Räume für Tagungen, wohltuende Wellness-Angebote und eine kinderfreundliche Umgebung unter einem Dach vereinen.

