Definition ETFs
Unter ETFs versteht man börsengehandelte Fonds. Mit ihnen können Privatpersonen einen nachhaltigen und langfristigen Vermögensaufbau realisieren. Sie gelten als seriös, denn investiertes Geld wird in diesem Fall dem Sondervermögen zugesprochen und ist demnach auch bei einer Pleite des entsprechenden Anbieters geschützt. Anders als bei klassischen Aktien handelt es sich bei ETFs um passive Indexfonds, ihre Funktionen ähneln sich allerdings stark: Sie können an der Börse gehandelt werden und einen Wertpapierindex nachbilden.
Über welche Vorteile verfügen ETFs?
Insofern Sie Ihr Geld mithilfe von Wertpapieren anlegen und damit langfristig Vermögen generieren möchten, stellt sich zuvor eine wichtige Frage: Sollten Sie eher in aktive Fonds investieren? Oder eignen sich passive ETFs besser? Letztere bieten einige Vorteile, die wir Ihnen im Folgenden näherbringen möchten:
- ETFs sind günstiger. Sie erfordern auf breitgefächerten Standardindizes lediglich ein Zehntel der laufenden Kosten, die für aktive Fonds anfallen – hier sind es zwischen 1,5 und 2 Prozent. Mit ETFs setzen Sie auf eine preiswerte Geldanlage, wobei Sie zusätzlich eine höhere Rendite einplanen können.
- Mit ETFs müssen Sie sich nicht länger auf einzelne Unternehmen beschränken, sondern können in große Anlagemärkte investieren. Das minimiert das Risiko für Ihr gesamtes Kapital bei einer breiteren Vermögensverteilung.
- Ihnen steht eine großzügige Auswahl zur Verfügung. Alleine in Deutschland sind bis heute über 2.000 verschiedene ETFs börsennotiert. Die Vielfalt ist durch die zahlreichen Anbieter also nahezu grenzenlos!
- Sie dürfen bei ETFs mit besonderen Aktionspreisen rechnen, denn: Bei den verschiedenen Anbietern von ETFs herrscht ein großer Wettbewerb. Daher sind günstige Sonderangebote durchaus üblich, die Sie sich zunutze machen und zuschlagen können.
Unsere Empfehlungen für gute ETFs
Bei der Frage nach den besten ETFs gilt es, mehrere Aspekte zu bedenken: Was macht überhaupt ein gutes beziehungsweise starkes ETF aus? Ein wichtiger Punkt ist die Performance. Schließlich möchten Sie als Investor über einen gewissen Zeitraum von Ihren Anlagen profitieren und ein langfristiges Vermögen aufbauen. Außerdem sollten Sie Wert auf das Potenzial eines ETFs legen. Ist der Indexfonds bereits an seinem Zenit angekommen? Oder wird sein Wert in Zukunft weiter steigen? Mit Rücksicht auf diese beiden essenziellen Faktoren haben wir Ihnen eine Auswahl der aktuell besten und vielversprechendsten ETFs zusammengestellt, die durch unterschiedliche Anbieter angepriesen werden.
Weltindizes ETFs
Mit diesen ETFs entscheiden Sie sich für die bekanntesten Indizes und Fonds, die sehr breit gestreut sind und einen Großteil der Weltwirtschaft einschließen. Das verringert das Risiko für Sie, das angesparte Geld in unterschiedlichen Ländern oder einem Unternehmen anzulegen. Eine überaus breit gefächerte Auswahl bietet Ihnen hierbei der Vanguard FTSE All-World ETF. Dieser deckt etwa 90 bis 95 Prozent der kompletten Marktkapitalisierung ab und verzeichnet über 4.100 Unternehmen. Der Name ist hierbei Programm, denn neben Industriestaaten wie europäischen Ländern führt dieser ETF auch Schwellenländer wie beispielsweise Brasilien. Eine Alternative zum Vanguard ETF stellt Lyxor Core MSCI World ETF dar, wobei dieser lediglich die Industrieländer enthält – anders, als es sein Name zunächst vermuten lässt. In diesem Fall empfiehlt es sich, in ergänzende ETFs zu investieren, welche die Schwellenländer separat abdecken.
Rohstoff ETFs
Viele Investoren erkennen das Potenzial dahinter, ihr Geld in Fonds anzulegen, die sich auf Rohstoffe fokussieren. Schließlich werden diese immer wertvoller und steigen entsprechend in ihrem Wert. In diesem Bereich ist der Lyxor Commodities Refinitiv ETF empfehlenswert. Dabei sollte allerdings nicht unerwähnt bleiben, dass sich die Kurse im Rohstoffbereich sehr zyklisch verhalten und Sie daher mit entsprechend vielen Hochs und Tiefs rechnen müssen.
Small Caps ETFs
Small Caps ETFs bedienen die Nischen unter den Fonds. Privatpersonen, die in solche ETFs investieren möchten, brauchen das richtige Gespür für bislang kleine Unternehmen, die allerdings das Potenzial haben, in naher Zukunft zu einem Big Player heranzuwachsen. Der iShares MSCI Small Cap ETF deckt den Großteil aller Small Caps der Industrieländer ab, sollte aufgrund des hohen Risikos allerdings mit Vorsicht behandelt und eventuell mit einem weiteren ETF kombiniert werden.
Energie ETFs
Insofern Sie in Energie ETFs investieren möchten, haben Sie zwei Möglichkeiten: Sie können einerseits auf Fonds für Gas und Öl setzen, um von den erhöhten Preisen zu profitieren. Andererseits können Sie über den Tellerrand hinausschauen und in die Zukunft investieren – damit sind erneuerbare Energien wie Solar- oder Windenergie gemeint. Mit dem iShare Global Clean Energy ETF setzen Sie auf einen Fond, der hinsichtlich der erneuerbaren Energien ein breites Spektrum abdeckt. Der Xtrackers MSCI World Energy EFT umfasst hingegen eine Mischung aus beiden Möglichkeiten, was ebenfalls durchaus rentabel sein kann.
Von vielseitigen ETFs profitieren
Fakt ist: Es gibt keinen universell besten ETF. Jeder Fond bringt individuelle Stärken und Schwächen mit sich. Hat er ein besonders großes Potenzial, verbirgt sich dahinter beispielsweise oftmals ein erhöhtes Risiko. Als sicher geltende ETFs versprechen hingegen keine außergewöhnliche Vermögenssteigerung. Bei einem solchen Investment kommt es stets auf die eigenen Bedürfnisse, Ziele und die jeweilige Risikobereitschaft an. Allerdings kommt eine Vielzahl von verschiedenen ETFs dafür infrage, wenn es darum geht, Ihr angespartes Vermögen sicher anzulegen.
FAQ – Häufige Fragen
Was unterscheidet ETFs von Aktien?
Im Gegensatz zu Aktien handelt es sich bei ETFs um sogenannte passiv verwaltete Fonds. Die entstehenden Kosten sind wesentlich geringer und es gibt kein Management, welches neue Wertpapiere hinzufügt.
Welche Arten von ETFs gibt es?
Sie können in verschiedene Branchen mit individuellem Fokus investieren. So gibt es beispielsweise Rohstoff ETFs, Small Caps ETFs, Energie ETFs oder Weltindizes ETFs, die allesamt über einen anderen Schwerpunkt verfügen.
Welche Vorteile haben ETFs?
ETFs sind erstens günstiger als herkömmliche Aktien, da sie aufgrund des großen Konkurrenzkampfes mit profitablen Sonderangeboten werben. Außerdem haben Sie mit ETFs die Möglichkeit, Ihr investiertes Kapital besonders breit zu streuen, auf tausende Unternehmen zu setzen und in verschiedene Branchen zu investieren, was das Risiko signifikant verringert.
BusinessPasswörter als unterschätztes Sicherheitsrisiko Digitale Konten und Anwendungen sind aus dem Unternehmensalltag nicht mehr wegzudenken. E-Mail-Postfächer, Cloud-Dienste, Onlineshops, Banking-Systeme und interne Plattformen erfordern meist eigene Zugangsdaten. Mit der wachsenden Zahl an Accounts steigt jedoch auch die Gefahr, dass Passwörter mehrfach verwendet, zu einfach gewählt oder unsicher abgelegt werden. Gerade für Unternehmen kann daraus ein erhebliches Sicherheitsrisiko entstehen. Wird ein Zugang kompromittiert, können nicht nur einzelne Konten betroffen sein. Unter Umständen erhalten Angreifer Zugriff auf sensible Unternehmensdaten, Kundendaten oder interne Systeme. Ein durchdachtes Passwort-Management sollte deshalb ein fester Bestandteil der IT-Sicherheitsstrategie sein.
BusinessVerträge gehören zum Fundament jedes Unternehmens. Sie regeln Geschäftsbeziehungen mit Kunden und Lieferanten, definieren Zahlungsbedingungen, Laufzeiten und Verantwortlichkeiten und können im Streitfall entscheidend sein. Trotzdem werden Verträge in vielen Unternehmen noch immer über verschiedene Ordner, E-Mail-Postfächer, Netzlaufwerke oder Tabellen verwaltet. Mit zunehmender Vertragsmenge wird dieses Vorgehen unübersichtlich und kann unnötige Risiken verursachen. Vom Dokumentenarchiv zum aktiven Vertragsmanagement Nach der Unterzeichnung beginnt für Unternehmen die laufende Vertragsverwaltung. Dazu gehören die Überwachung von Fristen, die Kontrolle vereinbarter Leistungen und die rechtzeitige Prüfung von Verlängerungen. Gerade automatische Vertragsverlängerungen können zum Problem werden, wenn Kündigungsfristen nicht rechtzeitig beachtet werden.
ExpertentalkOb Terrasse, Eingangsbereich oder Parkett im Büro: Oberflächen prägen den ersten Eindruck eines Hauses oder Unternehmens und werden im Alltag stärker beansprucht, als viele Eigentümer annehmen. Verschmutzungen, Bewuchs oder Kratzer lassen sich dabei nicht mit ein und derselben Methode behandeln was im schlechtesten Fall mehr schadet als nützt. Im Interview ordnet REFINUM, ein Betrieb für Oberflächenaufbereitung aus der Region München, ein, welche Fragen vor einer professionellen Aufbereitung geklärt werden sollten, worin sich Innen- und Außenflächen unterscheiden und wo die Grenzen pauschaler Reinigungsversprechen liegen. Material und Verschmutzung zusammen denken business-on.de: Warum lassen sich Naturstein, Terrazzo, fugenlose Flächen und Holz nicht mit derselben Methode reinigen?

