Marketing·
business-on.de Redaktion
business-on.de Redaktion
·
4. Juli 2019

Was Unternehmen bei der Lokalisierung ihrer visuellen Markenidentität beachten müssen

Relevanz als Schlüssel zum Erfolg

Die Geschmäcker, Werte und Interessen der Menschen werden stark davon beeinflusst, wo sie leben und wie sie erzogen werden. Kultur hat einen enormen Einfluss darauf, wie Menschen auf Inhalte reagieren. Wenn Unternehmen also in einen neuen Markt expandieren, müssen sie ihre Inhalte auf die jeweiligen kulturellen Gegebenheiten abstimmen. Relevanz ist entscheidend, wenn es darum geht, sich mit einem neuen Publikum auseinanderzusetzen. Unternehmen müssen die Sprache ihrer Zielgruppe sprechen. Und dies gilt vor allem bei der Bildsprache. Mit Hilfe des richtigen Bildmaterials können Unternehmen zeigen, dass sie bzw. ihre Marke Werte repräsentieren, die auch für die Konsumenten wichtig sind.

Die Menschen reagieren auf das, was ihnen vertraut ist. Wenn die Zielgruppe Bilder ihres Alltags in den Kommunikationsmaterialien des Unternehmens wiederfindet, ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass sie sich mit diesen Inhalten identifiziert und beschäftigt. Egal ob eine digitale Anzeige oder eine gedruckte Broschüre, die eingesetzten Bilder – Logos, Illustrationen oder Fotografien – müssen authentisch sein und „das echte Leben“ zeigen. Nur so fühlen sich die Konsumenten angesprochen und können sich mit der Marke und ihren Produkten identifizieren. Die Erstellung lokalisierter Inhalte gibt der Zielgruppe die Gewissheit, dass das Unternehmen kulturelle und regionale Besonderheiten versteht und die spezifischen Bedürfnisse der Konsumenten erfüllen kann.

Allerdings reichen Marketingbudgets heute oft nicht aus, um für jeden Absatzmarkt speziellen visuellen Content zu produzieren. Das bedeutet aber nicht, dass man auf Authentizität und lokale Relevanz verzichten muss. Plattformen wie Shutterstock Custom bieten eine Infrastruktur für die einfache Erstellung von lokalem Content. Auf effiziente Weise werden für verschiedene Märkte visuelle Inhalte kreiert, die authentisch, kostengünstig und skalierbar sind. Unter den 750.000 Produzenten von Shutterstock gibt es überall auf der Welt geeignete Anbieter, die das Briefing entsprechend ausführen. Über die Plattform wählen die Kunden im Anschluss einfach ihre Assets aus und bearbeiten sie je nach Bedarf weiter.

Länder- und kanalübergreifende Konsistenz

Bei der Anpassung an verschiedene Märkte, Kulturen und Gegebenheiten darf die visuelle Markenidentität jedoch nicht verwässert werden. Eine stringente Markenidentität bildet den Kern einer Marke und Konsistenz ist elementar, damit Kunden Marken überall auf der Welt auf einen Blick (wieder-)erkennen können. Zudem hilft eine stimmige Bildsprache, um sich von der Konkurrenz abzuheben und das Profil der Marke zu schärfen.

So ist die länder- und plattformübergreifende Abstimmung der visuellen Inhalte – trotz lokaler Unterschiede – besonders wichtig. Die Brand Guidelines bilden die Basis für eine konsistente Kommunikation, separate Visual Guidelines bestimmen zusätzlich das visuelle Erscheinungsbild einer Marke. Diese Richtlinien gelten speziell für Kreative, die Bilder und Videos für die Marke produzieren. Aus diesem Grund konzentrieren sie sich eher auf technische Überlegungen und Details zur Komposition von Fotos oder Videos. Sie beschreiben dargestellte Personen, sowie Farbtöne oder die Stimmungen, die widergegeben werden sollen.

Einer Marke eine durchgehend konsistente visuelle Identität zu verleihen, ist keine leichte Aufgabe, aber letztendlich ist es ein wichtiges Mittel, um Kunden zu binden. Marketingexperten stehen somit vor der Herausforderung, eine konsistente Bildsprache aufrechtzuerhalten und trotzdem auf lokale Besonderheiten einzugehen. Tools und Werkzeuge können helfen, eine starke visuelle Identität aufzubauen und dennoch individuell und marktspezifisch zu kommunizieren.

_______________________________________________

Autor: Grant Munro, SVP von Shutterstock Custom

Shutterstock Custom bietet Unternehmen und Agenturen eine Plattform und Infrastruktur für die einfache Erstellung von Branded Content. Auf effiziente Weise werden benutzerdefinierte Inhalte kreiert, die authentisch, kostengünstig und skalierbar sind. Die Idee dahinter ist mit nur drei Schritten so einfach wie genial: Brand Guidelines vorgeben, Briefing erstellen, Content auswählen.

Teilen:
Weitere Artikel
Wertschutz im Unternehmen: Strategien für die sichere Verwahrung von Wertgegenständen, Dokumenten und Daten
Business
Wertschutz im Unternehmen: Strategien für die sichere Verwahrung von Wertgegenständen, Dokumenten und Daten

Einbruchdiebstähle verursachen jedes Jahr hohe Verluste in Unternehmen – insbesondere durch den Verlust von Bargeld, Technik und sensiblen Unterlagen. Laut dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft entstehen dabei regelmäßig Schäden in Millionenhöhe, was die wirtschaftliche Relevanz unzureichender Sicherungsmaßnahmen deutlich macht. Genau hier setzt die sichere Aufbewahrung im Tresor an: Sie schützt zentrale Unternehmenswerte zuverlässig vor Diebstahl, unbefugtem Zugriff und anderen Risiken. Die Sicherheitslücken im modernen Büroalltag Trotz fortschreitender Digitalisierung bleiben physische Assets wie notarielle Verträge, Prototypen oder Offline-Backups unverzichtbar. Eine Lagerung in herkömmlichen Büromöbeln ist nicht nur grob fahrlässig, sondern gefährdet auch den Versicherungsschutz.

Lesen
Wie werde ich Sozialpädagoge? Wege in einen anspruchsvollen sozialen Beruf
Karriere
Wie werde ich Sozialpädagoge? Wege in einen anspruchsvollen sozialen Beruf

Wer Sozialpädagoge werden will, braucht in Deutschland in der Regel ein Studium. Der klassische Weg führt heute meist über Soziale Arbeit, Sozialpädagogik oder einen eng verwandten Studiengang an einer Hochschule. Dazu kommen Praxisphasen, häufig ein Anerkennungsjahr oder eine staatliche Anerkennung, je nachdem, wie die Hochschule den Studiengang aufgebaut hat und in welchem Bundesland der Berufseinstieg erfolgt. Eine einheitliche, bundesweit geregelte Sozialpädagogik-Ausbildung als klassischer Ausbildungsberuf ist dagegen nicht der typische Zugang. Damit beginnt die eigentliche Entscheidung aber erst. Denn die Frage, wie man Sozialpädagoge wird, lässt sich nicht allein mit dem Wort Studium beantworten. Wichtig ist auch, in welchem Bereich später gearbeitet werden soll, etwa mit Kindern und Jugendlichen, in der Familienhilfe, an Schulen, in der Jugendhilfe, in der Beratungsarbeit oder im Feld von Menschen mit Behinderung. Wer diese Unterschiede früh versteht, trifft die bessere Studienwahl und vermeidet Umwege. Wie wird man Sozialpädagoge in Deutschland?

Lesen
Wie werde ich Berufsschullehrer? Studium, Voraussetzungen und Wege in den Schuldienst
Karriere
Wie werde ich Berufsschullehrer? Studium, Voraussetzungen und Wege in den Schuldienst

Wer Berufsschullehrer werden möchte, wählt einen Berufsweg mit besonderer Nähe zur Praxis. Anders als an vielen allgemeinbildenden Schulen geht es hier nicht nur um Fachwissen und Unterricht, sondern auch um den Bezug zur Arbeitswelt, zu Betrieben und zu ganz unterschiedlichen Bildungswegen. Der klassische Weg führt in der Regel über ein Studium für das Lehramt an beruflichen Schulen, anschließend in den Vorbereitungsdienst und danach in den Schuldienst. Je nach Bundesland, Fachrichtung und Vorbildung gibt es daneben weitere Möglichkeiten, etwa über den Seiteneinstieg. Wer sich für das Berufsschullehramt interessiert, sollte deshalb früh unterscheiden: Welche Schularten kommen infrage? Welche Fachrichtung passt? Und führt der eigene Weg über ein reguläres Lehramtsstudium oder über einen späteren Einstieg mit beruflicher oder akademischer Vorqualifikation? Genau diese Fragen entscheiden darüber, wie die Ausbildung aufgebaut ist und wie lang der Weg bis in das Klassenzimmer dauert. Was macht ein Berufsschullehrer im Alltag?

Lesen
Zur Startseite