IT & Software·
business-on.de Redaktion
business-on.de Redaktion
·
28. September 2023

Digitalisierung vereinfacht die Kommunikation in Unternehmen

Effiziente Kommunikation

E-Mails sind seit Jahren ein beliebtes Kommunikationsmittel zwischen Mitarbeitern. Binnen weniger Augenblicke lässt sich ein kurzer Text tippen. Noch schneller ist die E-Mail versendet und schon weiß der Kollege zwei Stockwerke höher über den Status des Projektes Bescheid. Der fortschreitende Prozess der Digitalisierung bietet aber noch ganz andere Lösungen. Videomeetings gehören mittlerweile auch in weniger internetaffinen Branchen zum Alltag, denn sie machen es möglich, dass Personen, die sich an ganz unterschiedlichen Orten befinden, an einer Besprechung teilnehmen können. Das funktioniert nicht immer reibungslos. Oft funken technische Probleme oder die Unwissenheit der Mitarbeiter hinein. Um möglichst effektive Meetings realisieren zu können, sollten also gewisse Vorkehrungen getroffen werden.

Ausrüstung und IT-Wissen müssen vorhanden sein

Videomeetings lassen sich nur realisieren, wenn genügend Computer oder Tablets mit Kamera und Mikrofon vorhanden sind. Das setzt ein bestimmtes Budget für die notwendige Technik voraus. Zugleich muss eine stabile Internetverbindung im Unternehmen bereitstehen. Auch Mitarbeiter, die aus dem Homeoffice arbeiten, brauchen eine ausreichende Bandbreite und sollten nicht auf einem der wenigen weißen Flecken in der Bundesrepublik leben – also Gebiete, in denen weder 4G/LTE- noch 5G-Funksignale empfangen werden können.

Zusätzlich sollten die Mitarbeiter in die Technik eingewiesen werden. Zum Beispiel kann ein Workshop für Microsoft Teams sinnvoll sein. Schulungen werden von IT-Firmen wie Torutec angeboten und führen auch wenig technikaffine Angestellte an die neuen digitalen Tools heran. Unternehmen, die auf mehrere komplexe IT-Systeme setzen, beispielsweise für Personal- oder Warenwirtschaftssysteme, müssen umfangreichere Voraussetzungen erfüllen. Die Integration von Schnittstellen ist dann essentiell, um einen problemlosen Ablauf zwischen diesen Systemen zu ermöglichen.

Persönlicher Kontakt weiterhin wichtig

Im Unternehmenskontext ist es immer wichtig, dass die Menschlichkeit nicht komplett verloren geht. So gibt es einige Gespräche, die nach wie vor persönlich stattfinden sollten. Dazu gehören unter anderem Entlassungen oder Abmahnungen. Auch wenn es um viel Geld und Vertragsverhandlungen mit anderen Firmen geht, kann es in manchen Fällen besser sein, wenn sich die Beteiligten direkt gegenübersitzen und die Mimik und Gestik besser wahrnehmen können. Alltägliche Meetings, in denen die Mitglieder einer Abteilung ein aktuelles Projekt besprechen oder gemeinsam brainstormen, lassen sich hingegen gut über den Bildschirm abhalten. Allerdings sollte es hier immer einen Wortführer geben, der sich darum kümmert, dass das Gespräch in die richtigen Bahnen gelenkt wird. Der Moderator kann auch jemanden bestimmen, der Notizen für alle macht und sie später herumschickt.

Nicht auf moderne Kommunikationswege verzichten

So mancher Unternehmer der alten Schule findet persönliche Besprechungen einfach besser und verschließt sich der neuen Technik. Das kann aber ein fataler Fehler sein, denn in der Regel profitieren Firmen direkt auf mehreren Ebenen von virtuellen Meetings:

  • Prozesse lassen sich beschleunigen und Kosten einsparen.
  • Dienstreisen können auf ein notwendiges Minimum reduziert werden.
  • Arbeitgeber werden für Fachkräfte attraktiver, da sie vermehrt Homeoffice anbieten können.
Bildquellen:
Teilen:
Weitere Artikel
RFID oder Barcode: Welche Technologie ist die richtige Wahl?  
Handel
RFID oder Barcode: Welche Technologie ist die richtige Wahl?  

In vielen Branchen ist die berührungslose Identifikation von Produkten und Gegenständen Pflicht oder zumindest sinnvoll. Wenn du selbst die Entscheidungsgewalt hast, wirst du irgendwann vor der Frage stehen, ob Barcodes oder RFID-Etiketten die sinnvollere Lösung für dich und dein Business sind. Beide Möglichkeiten haben einen Mehrwert, unterscheiden sich aber deutlich voneinander. Für welche Lösung du dich entscheidest, hängt von deinen Bedürfnissen und von der jeweiligen Industrie ab. Das sind die größten Unterschiede zwischen RFID und Barcode Um die richtige Wahl zu treffen, musst du zunächst die Unterschiede zwischen den beiden Systemen kennen. Während der klassische Barcode auf optischer Erkennung basiert, nutzt RFID (Radio Frequency Identification) elektromagnetische Wellen. Das hat massive Auswirkungen auf deinen Arbeitsalltag.

5 Min. LesezeitLesen
Gewerbe abmelden: So läuft die Abmeldung sauber ab
Business
Gewerbe abmelden: So läuft die Abmeldung sauber ab

Ein Gewerbe abmelden zu müssen, wirkt auf den ersten Blick wie ein rein formaler Behördengang. In der Praxis entsteht der größte Fehler aber meist schon davor: Nicht jede Veränderung im Betrieb führt automatisch zu einer Gewerbeabmeldung. Entscheidend ist, ob der Gewerbebetrieb endgültig aufgegeben wird, ob sich die Rechtsform ändert oder nur Daten des Unternehmens angepasst werden müssen. Seit dem 1. November 2025 gilt außerdem bei der Verlegung in einen anderen Meldebezirk ein vereinfachtes Rückmeldeverfahren, das die Abläufe an einem wichtigen Punkt verändert hat. Gerade für kleinere Unternehmen, Einzelunternehmen und wachsende Betriebe mit mehreren Standorten ist diese Unterscheidung wichtig. Wer die falsche Anzeige wählt, riskiert Rückfragen der Behörde, unnötige Doppelwege oder im schlechtesten Fall eine verspätete Meldung. Deshalb lohnt sich ein Blick auf die Fälle, in denen eine Abmeldung tatsächlich erforderlich ist, und auf die Konstellationen, in denen stattdessen eine Gewerbeummeldung oder eine neue Gewerbeanmeldung vorzunehmen ist. Wann muss ein Gewerbe tatsächlich abgemeldet werden?

9 Min. LesezeitLesen
Warum Object Storage für den Mittelstand zur Basis moderner IT wird
IT & Software
Warum Object Storage für den Mittelstand zur Basis moderner IT wird

Object Storage rückt im Mittelstand aus einer Nische in das Zentrum der IT-Planung. Der Grund liegt nicht in einem kurzfristigen Trend, sondern in einer strukturellen Veränderung: Unternehmen speichern heute deutlich mehr unstrukturierte Daten, sichern mehr Systeme gleichzeitig und wollen Daten später auch für Analysen, Automatisierung und KI nutzen. Klassische Speicherkonzepte geraten dabei oft an Grenzen, weil sie auf Dateipfade, feste Hierarchien oder teure Primärspeicher angewiesen bleiben. Object Storage setzt an genau dieser Stelle an und schafft eine skalierbare Grundlage für moderne IT-Architekturen. Was Object Storage grundsätzlich anders macht Object Storage speichert Daten nicht als klassische Dateien in Ordnern und Unterordnern, sondern als eigenständige Objekte. Jedes Objekt enthält die eigentlichen Daten, Metadaten und eine eindeutige Kennung. Dadurch entsteht im Kern keine starre Verzeichnisstruktur, sondern ein flacher, sehr gut skalierbarer Datenraum, in dem Anwendungen Objekte über Schnittstellen wie HTTP, HTTPS und REST finden und abrufen können. Einige Plattformen ergänzen dieses Prinzip heute zwar um filesystem-nahe Funktionen wie hierarchische Namespaces oder NFS-Zugriff, die Grundlogik von Object Storage bleibt aber objektbasiert. Genau dieser technische Unterschied macht das Modell für den Mittelstand interessant, weil es mit wachsenden Datenmengen besser umgeht als viele traditionelle Ansätze. Bilder, Videos, Backups, Logdaten, E-Mails, Sensordaten oder Archivbestände lassen sich in großen Mengen verwalten, ohne dass bei jeder Erweiterung das gesamte Speicherkonzept neu gedacht werden muss. In der Praxis steht hinter Object Storage deshalb nicht nur ein weiterer Speicherort, sondern ein anderer Ansatz für den Umgang mit unstrukturierten Daten. Wer moderne Anwendungen, verteilte Standorte oder hybride Infrastrukturen betreibt, profitiert besonders davon, dass Metadaten sehr gezielt ausgewertet und Richtlinien automatisiert auf große Datenbestände angewendet werden können.

4 Min. LesezeitLesen
Zur Startseite