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business-on.de Redaktion
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26. Mai 2021

Formen des digitalen Marketings

Was genau ist digitales Marketing?

Wie der Name schon verrät, umfasst digitales Marketing jegliche Online-Aktivitäten, die ein Unternehmen einsetzt, um die eigenen Produkte oder Dienstleistungen zu bewerben und vermarkten. Hier steht also lediglich ein Medium, das Internet, für Werbemaßnahmen zur Verfügung. Im Gegensatz zum klassischen Marketing, welches mehrere Kanäle bietet wie beispielsweise Print, TV und Radio-Werbung.

Vorteile von digitalem Marketing

Ein, nicht von der Hand zu weisender, Vorteil des digitalen Marketings steht in der enormen Reichweite des, vergleichsweise immer noch, neuen Mediums Internet. Klassische Kampagnen sind zwar nach wie vor extrem erfolgreich, jedoch hat kein anderer Werbeträger mehr Nutzer als das World Wide Web. Vor allem aber, ist der Reach von Kampagnen viel leichter nachvollziehbar. Die Verlässlichkeit von TV- und Radio-Quoten wird immer wieder in Frage gestellt. Denn hier handelt es sich um eine kleine Gruppe, deren Nutzungsverhalten auf Gesamt-Deutschland hochgerechnet wird. Hinter jedem Unique Visitor oder Unique User einer Webseite hingegen, steht tatsächlich ein Besucher. Zwar können auch hier gelöschte Cookies und verfälschte IP-Adressen Verwirrung stiften, im Allgemeinen sind die Zahlen jedoch weitaus zuverlässiger und genauer.

Darüber hinaus, können, neben den einfachen Besucherzahlen, eine Vielzahl an gezielten Detail-Analysen dafür verwendet werden, Webseiten so effizient wie möglich zu gestalten. Denn jeder Klick kann verfolgt und dementsprechend ausgewertet werden. So kann beispielsweise nachvollzogen werden, an welchem Punkt ein Kauf abgebrochen oder die Webseite verlassen wurde. Doch auch, von welcher Quelle die Nutzer kommen, kann hierüber analysiert werden. So kann also dementsprechend auch ausgewertet werden, welcher der genutzten Online-Marketingmaßnahmen die höchste Conversion Rate gebracht hat.

Suchmaschinenanzeigen

Google gilt heutzutage als die, mit Abstand, am häufigsten genutzte Suchmaschine. Für Unternehmen ist es deshalb dementsprechend wichtig, möglichst einfach über eine Suche gefunden zu werden. Als einfachste Lösung hierfür, bietet sich das Schalten von Suchmaschinenanzeigen an. Vereinfacht dargestellt, bedeutet das, dass über Google Ads Suchbegriffe festgelegt werden, welche mit einer entsprechenden Anzeige für die Webseite verknüpft sind. Wird anschließend nach einem dieser Wörter gesucht, erscheint die Werbung innerhalb der Suchergebnis-Liste, oftmals zuoberst. Auf den ersten Blick sind diese Suchmaschinenanzeigen kaum von echten Treffern zu unterscheiden. Lediglich das kleine Wörtchen “Anzeige” in der linken oberen Ecke, weist darauf hin. Die Bezahlung von Search Engine Advertising (SEA) erfolgt nach einem Auktionssystem. Das heißt, je höher der Geldwert ist, die ein Unternehmen pro Klick bietet, desto höher in der Liste werden die Werbeanzeigen gezeigt. Allerdings muss erst bezahlt werden, wenn tatsächlich auf die Anzeige geklickt wurde.

Suchmaschinenoptimierung

Im Gegensatz zum gerade beschriebenen SEA bezieht sich die Suchmaschinenoptimierung (SEO) auf die Sichtbarkeit organischer Suchergebnisse. Darunter versteht man jene Treffer, die von Google in der Ergebnisliste angezeigt werden, weil sie den Kriterien für die Suche entsprechen. Die genauen Kriterien, mit welchen der Algorithmus die entsprechenden Webseiten auflistet, sind unbekannt und ändern sich laufend. Jedoch ist gewiss, dass die Keyword-Übereinstimmung eine herausragende Rolle spielt. Das heißt, je mehr der Inhalt der Webseite mit den gesuchten Wörtern übereinstimmt, desto höher das Google-Ranking. Dabei kann der Algorithmus jedoch durchaus zwischen echtem Content und reiner Aneinanderreihung von Suchbegriffen, dem sogenannten Keyword-Stuffing, unterscheiden und straft Letzteres mit einem niedrigeren Rang ab. Doch auch die Verlinkung der Homepage auf anderen Seiten spielt zum Beispiel eine Rolle. Im Gegensatz zu SEA, ist SEO ein mittel- bis langfristiger Prozess, welcher sich am Ende jedoch mindestens genauso sehr auszahlt.

Social Media Marketing

Eine noch relativ neue und stetig wachsende Form des digitalen Marketings, ist das Social Media Marketing. Hierbei können ähnlich wie bei SEA Anzeigen geschaltet werden, welche dann im Verlauf bzw. Feed von Nutzern aus der Zielgruppe angezeigt werden und auf das Profil des werbenden Unternehmens verweisen. Zudem können natürlich auch Posts auf Social Media genutzt werden um mehr Reichweite herzustellen. Beispielsweise kann durch sogenannte Call-to-Action dazu aufgerufen werden, den entsprechenden Post zu teilen oder zu kommentieren. Dadurch wird die Reichweite der jeweiligen Fans und Follower genutzt. Eine Sonderform davon stellt das sogenannte Affiliate Marketing dar. Hier werden sogenannte Influencer dafür bezahlt das jeweilige Produkt oder Unternehmen auf ihren Social Media Accounts vorzustellen. Dementsprechend werden natürlich Trendsetter mit einer möglichst hohen Followerzahl für die Zusammenarbeit ausgewählt. Social Media sollte als Werbemaßnahme nicht unterschätzt werden, denn die Nutzerzahlen steigen stetig. Darüber hinaus ist es hier möglich, die Werbung zielgruppenspezifisch auszurichten.

E-Mail Marketing

Was im klassischen Marketing die Postwurfsendung darstellt, ist im Online-Marketing die E-Mail. Nicht umsonst sind E-Mail-Adressen eine der begehrtesten Währungen im Internet. Hierbei gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten, wie die elektronische Post als Werbemittel eingesetzt werden kann. Beispielsweise werden hier häufig digitale Flyer und Prospekte versendet oder über den E-Mail-Anbieter im Konto direkt als Anzeige geschaltet. Der Vorteil der Online-Postwurfsendung ist hier nicht nur der Wegfall von Druckkosten: Digitale Anzeigen können relativ leicht individualisiert werden. So kann sich das Angebot auf den Flyern oder im Newsletter beispielsweise darauf beziehen, was zuletzt vom Kunden gekauft wurde. Doch auch personalisierte E-Mails wie Geburtstags- und Feiertagsgrüße sind eine beliebte Maßnahme im E-Mail-Marketing. Sie stellen einen persönlichen Bezug her und dienen damit der Kundenbindung. Diese Form des digitalen Marketings ist relativ leicht und kostengünstig umsetzbar.

Bannerwerbung

Die Bannerwerbung stellt wohl die klassischste Form des Online-Marketings dar. Denn häufig werden hier die gleichen Anzeigen oder Werbefilme genutzt, welche in Printmedien oder TV ihren Einsatz finden. Es kann sich also um Texte, Bilder oder auch Videos, mit und ohne Ton, handeln. Hinter diesen Bannern, oder auch Displays genannt, befindet sich auch immer eine Verlinkung zu der Homepage oder Landingpage des werbetreibenden Unternehmens. Eine Schaltung von Bannerwerbung ist heutzutage auf nahezu jeder Webseite möglich und dient oftmals der Finanzierung unterschiedlicher Angebote. Jedoch führt die immer häufigere Verwendung von sogenannten Ad-Blockern dazu, dass diese Form des digitalen Marketings oftmals eingeschränkt wird. Darüber hinaus gelten Werbeanzeigen dieser Art, als die, bei Kunden, wohl unbeliebteste Form des Online-Marketings.

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