Damit man als Verbraucher keine bösen Überraschungen erlebt, sollte man ein paar Grundregeln für den Onlinekauf von Kosmetika beachten.
Worauf müssen Verbraucher beim Kauf von Kosmetik im Internet achten?
Kosmetikprodukte werden auf die Haut aufgetragen. Dort können sie schwere Allergien auslösen, sollten die Inhaltsstoffe nicht verträglich sein. Innerhalb der EU gibt es daher strenge Vorgaben für die Herstellung und den Verkauf von Kosmetika.
Inhaltsstoffe
Die Haut ist das größte Organ des Körpers. Gravierend sind die Auswirkungen nicht nur für die Haut, sondern den gesamten Körper, falls man schädliche Stoffe über die Haut aufnimmt. Daher ist es unerlässlich, dass man sich mit den Inhaltsstoffen der Produkte auseinandersetzt. Seriöse Händler offenbaren, woher sie ihre Produkte beziehen. Insbesondere Anbieter von Naturkosmetik zeigen sich in der Regel transparent.
Findet man auf der Shop-Seite auch Ratgeber, die weiterführende Informationen zum Thema Hautpflege und der korrekten Anwendung unterschiedlicher Kosmetikprodukte bieten, so ist dies ein Indiz, dass der Anbieter tatsächlich das Wohl seiner Kunden im Fokus hat.
Ein ausgezeichneter Kundensupport ist ebenfalls ein Hinweis, dass es sich um einen seriösen Anbieter handelt.
Zertifikate
Verbraucher sollten überdies prüfen, ob ein Onlineshop Gütesiegel vorweisen kann, die von anerkannten Stellen vergeben werden. Zu nennen sind an dieser Stelle u. a. das bekannte Trusted Shops Gütesiegel sowie das safer Shopping Gütesiegel, verliehen durch TÜV Nord. Die Betreiber der Webseite Tiroler-kraeuterhof.com/ raten zudem, speziell vor dem Kauf teurer Bio-Kosmetika darauf zu achten, ob der Shop auch spezielle Bio-Siegel und -Zertifikate nachweisen kann. Bei unbekannten Siegeln sollte man vorsichtig sein!
Inzwischen scheinen zahlreiche Unternehmen „grün“ zu handeln und nachhaltige, umweltfreundliche Produkte zu vertreiben. Dies ist jedoch in den meisten Fällen mehr Schein als Sein. Jene Unternehmen bedienen sich der Greenwashing-Methode. Angaben wie „umweltfreundlich“, „bio“ oder „biologisch zertifiziert“ sind kein Garant dafür, tatsächlich umweltfreundliche Produkte in den Händen zu halten. Es handelt sich um keine geschützten Begriffe, die Anbieter nutzen können, um ihr Image zu verbessern.
Impressum
Leider gibt es auch unter den Kosmetikhändlern schwarze Schafe. Diese bieten scheinbar hochwertige Produkte an, sind bei Problemen, sei es mit der Lieferung oder der Anwendung dann allerdings nicht mehr erreichbar.
Ein Blick auf das Impressum kann hier schon eine erste Sicherheit bieten. Darin sollte in jedem Fall der genaue Sitz des Unternehmens mit Anschrift und dem Namen eines Geschäftsführers oder Inhabers verzeichnet sein. Ebenso sollten hier Kontaktdaten wie Telefonnummer und Mail-Anschrift notiert sein. Auch die Handelsregisternummer ist Teil des Impressums.
Sollte das Unternehmen keinen Sitz in der EU haben, ist Vorsicht geboten. Firmen, die zwar in Deutschland Handel treiben, aber ihren Sitz außerhalb der EU haben, sind nicht an die strengen EU-Vorgaben gebunden und können auch nicht zur Rechenschaft gezogen werden.
Lieferungen aus dem Ausland
Hier ist zwischen EU-Ausland und Händlern außerhalb der EU zu unterscheiden. Für den Versand innerhalb der EU werden keine zusätzlichen Zollgebühren fällig. Bestellt man Kosmetikprodukte etwa aus Amerika, muss meist zusätzlich noch der Einfuhrzoll bezahlt werden. Da diese Gebühren in der Regel beim Zoll direkt beglichen werden müssen, ist eine Lieferung nicht nur teuer, sondern auch sehr zeitaufwendig.
Schnäppchen
Bekannte Kosmetikprodukte, die im Internet zu erstaunlich günstigen Preisen angeboten werden, sind skeptisch zu betrachten. Es handelt sich sehr wahrscheinlich um Fälschungen mit gesundheitsschädlichen Inhaltsstoffen. Bei Kosmetikprodukten von unbekannten Händlern können auch stark verdünnte Inhaltsstoffe eingesetzt oder schon abgelaufene Kosmetik verschickt werden.
Fazit
Der Handel mit Kosmetikprodukten boomt – damit man keiner Betrugsmasche zum Opfer fällt, sollte man auch die Kundenbewertungen studieren. Sind diese positiv und die oben genannten Kriterien erfüllt, kann man davon ausgehen, dass es sich um einen seriösen Händler handelt.
- Titelbild: Photo by Suzy Hazelwood
FinanzenWer eine vermietete Immobilie besitzt, kann statt der pauschalen Abschreibung über 50 Jahre auch eine kürzere Restnutzungsdauer per Gutachten nachweisen und so jährlich deutlich mehr von der Steuer absetzen. Im Gespräch erklärt das Sachverständigen-Team von Nutzungsdauer24, warum viele Eigentümer tausende Euro verschenken und worauf es bei einem belastbaren Gutachten ankommt. Worum geht es bei der Restnutzungsdauer überhaupt? business-on.de: Wenn du als Vermieter mit dem Steuerberater sprichst, taucht früher oder später der Begriff „Restnutzungsdauer" auf. Könnt ihr kurz erklären, was sich dahinter verbirgt?
BusinessRabattaktionen gehören inzwischen zum festen Instrumentarium vieler Onlineshops. Sie können neue Kunden gewinnen, Kaufentscheidungen beschleunigen und den Absatz ausgewählter Produkte erhöhen. Gleichzeitig besteht jedoch die Gefahr, dass häufige Preisnachlässe die Marge belasten und Kunden daran gewöhnen, nur noch mit einem Gutschein zu bestellen. Erfolgreiches Gutscheinmarketing besteht deshalb nicht darin, möglichst hohe Rabatte zu verteilen. Entscheidend ist eine Strategie, bei der Zielgruppe, Zeitpunkt, Mindestbestellwert und wirtschaftliches Ziel aufeinander abgestimmt werden. Warum Kunden vor dem Kauf nach Gutscheincodes suchen
BusinessWenige Berliner Unternehmen verbinden die jüngere deutsche Geschichte so unmittelbar mit einem hochspezialisierten, international gefragten Geschäftsfeld wie die ZEG Berlin GmbH Zentrum für Epidemiologie und Gesundheitsforschung. Aus einem Forschungsinstitut der DDR-Akademie der Wissenschaften ist binnen drei Jahrzehnten ein Beratungs- und Forschungsunternehmen geworden, das Pharma- und Medizintechnikunternehmen in ganz Europa bei sicherheitsrelevanten Studien begleitet. Wer sich einen Überblick verschaffen möchte, findet auf der Unternehmensseite zeg-berlin.de Einblicke in Expertise, Leistungsspektrum und aktuelle Publikationen. Für Unternehmerinnen und Unternehmer aus anderen Branchen lohnt der Blick auf ZEG Berlin auch deshalb, weil das Beispiel zeigt, wie sich aus einer historischen Umbruchsituation heraus ein tragfähiges, hochspezialisiertes B2B-Geschäftsmodell entwickeln lässt. Wurzeln im geteilten Berlin: von der Akademie der Wissenschaften zur eigenständigen GmbH Die Geschichte von ZEG Berlin beginnt nicht 1990, sondern schon in den 1960er-Jahren am epidemiologischen Studienzentrum der Humboldt-Universität Berlin an der Charité. Dort arbeiteten die Epidemiologen Professor Siegfried Boethig und Professor Lothar A. J. Heinemann an bevölkerungsbezogenen Querschnittsstudien, zunächst mit Schwerpunkt Herz-Kreislauf-Gesundheit. Boethig leitete zudem zeitweise die Cardiovascular Disease Unit der Weltgesundheitsorganisation in Genf. In dieser Zeit wirkten die Berliner Epidemiologen an internationalen Projekten wie der WHO-MONICA-Studie zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen, dem WHO-OC-Projekt zu oralen Kontrazeptiva und dem globalen INTERSALT-Projekt zum Zusammenhang zwischen Kochsalzaufnahme und Blutdruck mit. Ergänzend liefen an dem Institut die Präventionsprogramme CANON und CINDI, die auf die Vorbeugung nicht übertragbarer Erkrankungen zielten.

