Connect with us

Hi, what are you looking for?

News

Iron Mountain Studie: Der Faktor Mensch im internen Risikomanagement

Fast ein Viertel (23 %) der Befragten gibt an, schon einmal Opfer von Betrug oder Phishing geworden zu sein. Trotzdem zeigt die Befragung, dass die Mitarbeiter*innen auch weiterhin Sicherheitsrisiken eingehen.

Laut einer neuen Studie (1)  von Iron Mountain sind Unternehmen in ganz Europa aufgrund des mangelnden Risikobewusstseins ihrer Mitarbeiter*innen zunehmend Bedrohungen ausgesetzt. Während Führungsteams weltweit strategisch planen, wie wir in Zukunft arbeiten werden, können die Erkenntnisse der Studie Unternehmen dabei unterstützen, in einer hybriden Arbeitswelt langfristige Resilienz aufzubauen.

Die Risikobereitschaft unter den Beschäftigten ist hoch

Iron Mountain fragte in der Studie Beschäftigte nach ihrer Einstellung zu Risiken im Arbeitskontext und ob sie sich bereits risikoreich verhalten haben. So geben 44 Prozent der Befragten an, bei der Arbeit einen „kritischen“ Fehler gemacht zu haben, 14 Prozent sind sogar ein Risiko eingegangen, das ihr Unternehmen Geld gekostet hat. Und obwohl zwei Drittel der Arbeitnehmer*innen der Meinung sind, dass Risikomanagement für den Schutz sensibler Informationen unerlässlich ist, ist gleichzeitig mehr als die Hälfte (54 %) überzeugt, dass es sich lohnt, bei der Arbeit Risiken einzugehen.

„Wir machen alle Fehler, daher ist Risiko – per Definition – ein allgegenwärtiger Faktor bei der Arbeit. Im digitalen Zeitalter nehmen die Risiken allerdings zu, was bedeutet, dass sich das Risikomanagement ständig weiterentwickeln muss. Angesichts neuer Geschäftsmodelle, hybrider Arbeitsformen und der wachsenden Bedrohung durch Cyberangriffe, ist es heute wichtiger denn je, Beschäftigte und interne Risiken effektiv zu managen, um Resilience by Design aufzubauen.“, sagt Sue Trombley, Managing Director of Thought Leadership, Iron Mountain.

Fast ein Viertel (23 %) der Befragten gibt an, schon einmal Opfer von Betrug oder Phishing geworden zu sein. Trotzdem zeigt die Befragung von Iron Mountain, dass von Mitarbeiter*innen auch weiterhin tagtäglich Sicherheitsrisiken eingegangen werden:

  • 27 % verwenden dasselbe Passwort für mehrere Plattformen.
  • 23 % vergessen, ihren Laptop zu sperren, wenn sie ihren Arbeitsplatz verlassen.
  • 18 % notieren sich ihr Passwort und bewahren es auf ihrem Schreibtisch auf.

Dass die Risiken durch hybrides Arbeiten noch vergrößert werden, bestätigen 39 Prozent der Arbeitnehmer*innen. Sie geben zu, zu Hause weniger sicherheitsbewusst zu sein als im Büro.

Schulungsangebote müssen nachhaltiger gestaltet werden

Die zuvor dargestellten Trends unterstreichen in einer Zeit, in der die durchschnittlichen Kosten einer Datenschutzverletzung 4,24 Millionen Dollar (2)  erreicht haben, die Bedeutung effektiver Schulungen am Arbeitsplatz. Mit Schulungen können Mitarbeiter*innen auf ihre Rolle im Risikomanagement aufmerksam gemacht werden. Um einen ganzheitlichen Blick auf die Situation zu werfen, wurde nicht nur die Perspektive der Beschäftigten erhoben. Es wurden auch Datenmanager*innen befragt.

Die Studienergebnisse werfen Fragen nach der Wirkung derzeitiger Sensibilisierungsmaßnahmen auf. Während 59 Prozent der befragten Datenmanager*innen angaben, dass ihre Risikoschulungen gut besucht sind, sagen fast die Hälfte der Arbeitnehmer*innen (46 %), sie hätten noch nie eine solche Schulung erhalten. Und trotz der angeblich regen Teilnahme sind 70 Prozent der Datenmanager*innen der Meinung, dass mehr Risikoschulungen stattfinden sollten. Diese Zahlen unterstreichen die Notwendigkeit eines ganzheitlichen Risikomanagements, das alle Mitarbeiter*innen adressiert und in die Verantwortung nimmt. Der Meinung, dass alle Arbeitnehmer*innen mitverantwortlich sind, eine zuverlässige Human Firewall zu bilden, sind auch die befragten Datenmanager*innen (63 %).

„Wir zeigen oft eine optimistische Tendenz bei der Risikowahrnehmung, selbst wenn wir uns der Risiken bewusst sind. Beispielweise wenn wir wissen, dass wir nicht dasselbe Passwort für mehrere Plattformen verwenden sollten“, sagt Dr. Nilufar Ahmed, Verhaltenspsychologe an der Universität Bristol. „Wir glauben einfach nicht, dass uns persönlich etwas Schlimmes zustoßen wird. Wir überzeugen uns selbst davon, dass wir vor Risiken sicher sind. Das führt dazu, dass wir das Risiko unterschätzen und die Vorsichtsmaßnahmen überbewerten, die wir zum Schutz vor Risiken ergreifen.“

„Ein gewisses Maß an Risikobereitschaft kann ein Unternehmen in die Lage versetzen, innovativ zu sein, aber ein mangelndes Bewusstsein für die alltäglichen Gefahren kann die Widerstandsfähigkeit untergraben. Wir empfehlen, jede Mitarbeiterin und jeden Mitarbeiter zu befähigen, zu Risikobotschafter*innen zu werden, indem Sie das Risikobewusstsein in Ihrer Kultur verankern. Dies schafft einen sicheren Raum, in dem jede und jeder Einzelne innovativ sein kann und das Unternehmen floriert.“, so Sue Trombley, Managing Director of Thought Leadership, Iron Mountain.

 (1) Die Studie wurde unter Mitarbeiter*innen (n=11.000) in der EMEA-Region und Datenmanager*innen (n=300) in Deutschland, Großbritannien und Frankreich durchgeführt. Die im Text dargestellten Ergebnisse beziehen sich auf Deutschland.

(2) IBM Cost of a Data Breach Report, 2021

Anzeige

News

Vorbei sind die Zeiten, in denen Games nur als reines Kulturgut angesehen und nur mit dem Verkauf von ihnen Geld verdient wurde. Mittlerweile wird...

News

Drei Jahre lang hat die Shopware Community auf den ersten SCD vor Ort gewartet. Für die Zeit der Abstinenz wurden die rund 6.000 Teilnehmer...

Finanzen

Wer auf der Suche nach einer sicheren Geldanlage ist, trifft über kurz oder lang auf ETFs. Bei den Exchange Traded Funds handelt es sich...

Life & Balance

Noch schnell vor dem nächsten Meeting einen Schokoriegel essen, das pusht und man ist wieder fit. Ein Schokoriegel dazwischen schadet bestimmt nicht. Wer sich...

News

Glas gehört seit Jahrtausenden zu den beliebtesten Materialien, wenn es um Interieur, Bauten und Co. geht. Lichtdurchlässigkeit und die zahlreichen Möglichkeiten der Form- und...

Interviews

Eine aktuelle Untersuchung des Immobilienmaklers Dahler & Company hat dem Geschäft mit Luxusimmobilien eine prosperierende Zukunft bescheinigt: 2021 sei beispielsweise das Transaktionsvolumen bei Eigentumswohnungen bundesweit gegenüber...

Threema als sichere Alternative zu Whatsapp & Co.?

Threema Messenger

Viele Menschen nutzen die Kurznachrichtendienste Whatsapp oder Telegram zur Kommunikation. Allerdings gibt es inzwischen sichere und bessere Alternativen wie den Schweizer Messenger Threema auf dem Markt.

ZIM Förderung

ZIM Förderung

ZIM Förderung – Programm für mehr Innovation und Wachstum im Mittelstand

Weitere Beiträge

News

Vorbei sind die Zeiten, in denen Games nur als reines Kulturgut angesehen und nur mit dem Verkauf von ihnen Geld verdient wurde. Mittlerweile wird...

News

Drei Jahre lang hat die Shopware Community auf den ersten SCD vor Ort gewartet. Für die Zeit der Abstinenz wurden die rund 6.000 Teilnehmer...

Finanzen

Wer auf der Suche nach einer sicheren Geldanlage ist, trifft über kurz oder lang auf ETFs. Bei den Exchange Traded Funds handelt es sich...

Life & Balance

Noch schnell vor dem nächsten Meeting einen Schokoriegel essen, das pusht und man ist wieder fit. Ein Schokoriegel dazwischen schadet bestimmt nicht. Wer sich...

News

Glas gehört seit Jahrtausenden zu den beliebtesten Materialien, wenn es um Interieur, Bauten und Co. geht. Lichtdurchlässigkeit und die zahlreichen Möglichkeiten der Form- und...

Interviews

Eine aktuelle Untersuchung des Immobilienmaklers Dahler & Company hat dem Geschäft mit Luxusimmobilien eine prosperierende Zukunft bescheinigt: 2021 sei beispielsweise das Transaktionsvolumen bei Eigentumswohnungen bundesweit gegenüber...

Marketing News

Das Ziel von Marketing ist es, aus der riesigen Flut an Informationen herauszustechen und sich dadurch von der Konkurrenz abzuheben. Zu einer besonders beliebten...

News

Wer auf der Suche nach einem gefragten, krisenfesten Beruf mit gutem Einkommen ist und für hilfebedürftige Menschen da sein möchte, findet eine sinnstiftende Beschäftigung...

Anzeige