Inkubatoren und Company-Builder immer wichtiger für Startups

Viele Möglichkeiten für Gründer
Bei den vielfältigen Möglichkeiten der Startup-förderung fällt es angehenden Unternehmern oft schwer, einen Überblick zu gewinnen. Zu den wichtigsten Anlaufstellen gehören deshalb zunächst einmal die Company Builder und Inkubatoren. Hier sind vor allem die Startups gut aufgehoben, die an einer langfristigen Zusammenarbeit mit Investoren und Experten interessiert sind.
Sind sich beide Förderkonzepte auch recht ähnlich und werden sie häufig auch synonym verwendet, so unterscheiden sie sich doch in einem wichtigen Punkt voneinander. Company-Builder sind selbst Startup-Schmieden. Sie entwickeln mit internen Teams eigene Ideen und bilden daraus eigene Unternehmen, um sie später zu verkaufen oder an die Börse zu bringen. Zu den bekanntesten Company Buildern gehört Rocket Internet. Förderer dieser Art nehmen in der Regel keine externen Startups auf, doch kann es sich doch hin und wieder lohnen, sich mit Ideen an sie zu wenden.
Bei Inkubatoren hingegen handelt es sich um Wagniskapitalgeber (Venture Capitalists). Oft handelt es sich um Tochterunternehmen von großen Konzernen, die ganz gezielt nach neuen innovativen Ideen suchen. Hier ist z. B. der Main Incubator der Commerzbank zu nennen. Viele Konzerne bezeichnen ihre Inkubatoren als Experimentierfeld oder Labor.
Die Funktionsweise von Inkubatoren und Company-Buildern
Bei beiden Förderungsarten sind die großen Konzerne von Anfang an der Startup-Gründung beteiligt. Ihr Engagement ist dabei meistens deshalb so hoch, weil sie von der unterstützten Idee und dem Entwicklungspotenzial voll und ganz überzeugt sind. Nicht selten investieren sie Wagniskapital in mehrstelliger Millionenhöhe. Da das Geld bei einem Misserfolg weg ist, liegt es ihnen natürlich besonders am Herzen, das Projekt erfolgreich zu gestalten. Entsprechend streng sind die Auswahlkriterien. In der Regel werden nur Startups unterstützt, die zum eigenen Profil passen.
Wo kann man Investoren finden?
Gerade in Deutschland gibt es eine Vielzahl von Inkubatoren und Company Buildern. Dabei kommen ständig neue hinzu. Meistens handelt es sich dabei um Venture-Capital-Geber, die ihr Geld mit hohen Risiken anlegen, sich dafür aber auch überdurchschnittlich hohe Renditen versprechen. Hier lohnt es sich immer, einen Blick auf Unternehmen zu werfen, die den Bereich Neue Technologien abdecken. Oft gibt es Tochterunternehmen, die als Inkubator aktiv sind.
Wenn ein Gründer noch kein richtiges Netzwerk und wenige Kontakte hat, ist er bei beiden Programmen richtig. Meistens gibt es hier bereits das richtige Personal. Grundsätzlich sollte man aber eher auf große Namen setzen. Es gibt zwar viele jüngere Inkubatoren, die verfügen aber oft noch nicht über ausreichend Erfahrung bei der Startup-Betreuung. Zu empfehlen sind beispielsweise Rocket Internet und Rheingau Partners.
Guide'sBei einer Standortentscheidung stehen häufig Gewerbeflächen, Kosten und Verkehrsanbindung zuerst auf dem Prüfstand. Für Unternehmen ist das nachvollziehbar: Ohne geeignete Räume und funktionierende Wege lassen sich betriebliche Abläufe schwer planen. Beschäftigte erleben einen Standort jedoch auch nach Feierabend. Wer Hockenheim wirtschaftlich einordnen möchte, sollte deshalb ebenso auf Wohnen, Freizeit, Familienalltag und die Einbindung in die Region schauen. Standortentscheidungen enden nicht am Werkstor
InnovationReifen gelten im Alltag oft als reines Verschleißteil. Doch im modernen Straßenverkehr spielen sie eine strategische Rolle. Für Flottenbetreiber und Fahrzeughalter sind sie ein wesentlicher Faktor, wenn es um die Sicherheit, den Kraftstoffverbrauch und die gesamten Betriebskosten eines Fahrzeugs geht. Ein klassischer Werkstattbesuch für den reinen Radwechsel deckt die heutigen Anforderungen oft nicht mehr ab. Der Reifenservice hat sich im Laufe der Zeit von einer handwerklichen Aufgabe zu einer umfassenden Dienstleistung entwickelt. Moderne Konzepte und gut abgestimmte Prozesse helfen inzwischen maßgeblich dabei, die Mobilität auf der Straße effizienter, sicherer und vor allem planbarer zu gestalten.
ExpertentalkEin Immobilienverkauf beginnt nicht mit dem Inserat. Für Eigentümer stellt sich zuerst die Frage, welcher Preis unter den konkreten Bedingungen plausibel ist, welche Unterlagen fehlen und wie viel Abstimmung der Prozess erfordert. Wer hier zu schnell startet, riskiert falsche Erwartungen und unnötige Verzögerungen. Im Interview erklärt Franz Knon, der nach eigenen Angaben seit 1999 gemeinsam mit Manuela Karl-Knon in Niederbayern tätig ist, welche Schritte beim Immobilienverkauf für Eigentümer aus seiner Sicht für eine belastbare Vorbereitung entscheidend sind. business-on.de: Warum sollte der Verkauf nicht mit dem Inserat beginnen? Franz Knon: Weil ein Inserat nur funktioniert, wenn vorher die grundlegenden Fragen geklärt sind. Häufig haben Eigentümer bereits eine konkrete Preisvorstellung und einen Wunschtermin im Kopf, bevor überhaupt klar ist, in welchem Zustand das Objekt ist oder welche Unterlagen fehlen. Dann entsteht Druck, der im weiteren Verlauf teuer werden kann. Am Anfang sollte eine ehrliche Bestandsaufnahme stehen: Was ist der Anlass des Verkaufs, welches Ziel verfolgt der Eigentümer, und wie sieht der realistische Zeitrahmen aus? Gerade bei familiären Anlässen wie einer Erbschaft oder einer Trennung spielen oft mehrere Personen und unterschiedliche Erwartungen hinein, die frühzeitig auf einen gemeinsamen Nenner gebracht werden müssen. Erst wenn diese Punkte benannt sind, lohnt es sich, über Vermarktung und Veröffentlichung nachzudenken. Diese Reihenfolge kostet am Anfang etwas Zeit, spart aber später deutlich mehr Zeit und Nerven. Ein überstürzter Start führt dagegen häufig dazu, dass Fragen erst dann auftauchen, wenn Interessenten bereits vor der Tür stehen.
