Stromerzeugung im Betrieb: Diese Möglichkeiten gibt es

Die Verknappung fossiler Energiereserven lässt die Stromkosten steigen. Mittlerweile gehört die Bundesrepublik zu den Ländern mit den weltweit teuersten Strompreisen. Das macht die Nutzung erneuerbarer Energien seit Jahren auch für Unternehmen interessant. Um selbst Strom zu erzeugen, stehen unterschiedliche Wege zur Verfügung. Lohnt sich die Investition?
Gut für die Umwelt und den Geldbeutel
Im Rahmen der Energiewende bemüht sich die Bundesregierung seit Jahren um den Ausbau erneuerbarer Energien. Experten warnen vor der sogenannten Stromlücke. Bei der jetzigen Ausbaugeschwindigkeit werden im Jahr 2023 über 45 Terawattstunden Strom fehlen, prognostizieren Analysen der EuPD Research im Auftrag des BSW Solar und von Solar Promotion. Vor Hintergründen wie diesen denken heutzutage auch Unternehmen über die Investition in Stromerzeugungsanlagen nach. Trotz relativ hoher Anschaffungskosten lohnt sich die Selbstversorgung nicht nur für die Umwelt. Auf lange Sicht profitiert auch der eigene Geldbeutel. Dank Fördermöglichkeiten und moderner Technologie ist die Stromproduktion auf dem eigenen Gewerbegrundstück mittlerweile auf unterschiedlichem Wege möglich. Neben Solar- und Windkraftanlagen sind auch Blockheizkraftwerke und Biomasse eine Überlegung wert.
Ab wann refinanzieren sich Stromerzeugungsanlagen? Aufgrund von Förderbeiträgen, Steuererleichterungen und der Unabhängigkeit vom kommerziellen Strommarkt refinanziert sich die betriebliche Investition in Stromerzeugungsanlagen. Laut einem neuen Portal für Solarenergie amortisieren sich Solaranlagen beispielsweise schon nach neun bis elf Jahren. Je höher der Eigenverbrauch, desto rentabler ist die Investition. Strom über dem Eigenbedarf lässt sich wiederum gegen eine Einspeisevergütung ins Netz einspeisen. Einige Energieversorger vergüten hierbei nicht nur den Strom, sondern auch den ökologischen Nutzen.
Möglichkeiten zur betrieblichen Stromerzeugung
Abhängig von der Menge des Eigenverbrauchs und der Unternehmensart stehen Betrieben unterschiedliche Stromerzeugungsanlagen zur Verfügung. Zu den bekanntesten zählen Solaranlagen, Windkraftanlagen, Biomasse und Blockheizkraftwerke.
- Solaranlagen: Solarmodule eignen sich besonders für Gebäude an sonnigen Standorten. Eine Dachneigung von 30 Prozent und eine südliche Modulausrichtung steigern die Rentabilität. Um die Rendite besser einschätzen zu können, beauftragen Betriebe vorab am besten erfahrene Solarstrom-Berater. So lässt sich entscheiden, wie viel Dachfläche am besten belegt werden sollte. Auch über die Fördermöglichkeiten für Solarstromanlagen informiert man sich im Voraus am besten bei Energieberatern.
- Windkraftanlagen: Was Windkraft betrifft, ist der Ausbau in der Bundesrepublik noch unzureichend fortgeschritten. Das liegt vor allem daran, dass sich Windkraftanlagen auf kleineren Grundstücken in der Regel nicht rentieren. Windräder mit ausreichender Stromproduktivität brauchen viel Platz. Außerdem kosten sie vergleichsweise teures Geld. Als Alternative zu Windkraftanlagen auf dem eigenen Gewerbegrundstück steht Unternehmen die Investition in Windparks zur Verfügung.
- Biogas/Biomasse: Diese Energieerzeugungsmöglichkeit bietet sich vorwiegend für landwirtschaftliche Betriebe an. Neben Strom kann Biomasse Wärme erzeugen. Was die ökologische Unbedenklichkeit betrifft, bestehen hierbei Unterschiede. Eine der besten Möglichkeiten ist die Strom- und Wärmegewinnung aus Grünabfällen und Kuhmist. Im Unterschied dazu ist der Anbau nachwachsender Rohstoffe zur Energieerzeugung eher umstritten. In Entwicklungsländern könnte dadurch beispielsweise Nahrungsknappheit drohen.
- Blockheizkraftwerke: Wie Biomasse erzeugen Blockheizkraftwerke sowohl Strom als auch Wärme. Indem sie die gesamte Abwärme zur Energiegewinnung nutzen, sind sie besonders effizient. Andererseits betreibt man kleinere Blockheizkraftwerke in der Regel mit fossilen Brennstoffen. Dadurch verschlechtert sich ihre CO2-Bilanz.
- Titelbild: Bild von Bruno /Germany auf Pixabay
ArbeitslebenCornelia Haufe-Zierden führt seit 1996 einen etablierten Umzugsbetrieb in Wuppertal und Umgebung. Im Gespräch erklärt die Geschäftsführerin, warum Büroumzüge heute anders geplant werden müssen als früher, welche Fehler kleine und mittlere Unternehmen immer wieder machen und warum der Faktor Zeit oft unterschätzt wird. business-on.de: Frau Haufe-Zierden , viele Unternehmer schieben den Büroumzug so lange wie möglich hinaus. Warum eigentlich? Cornelia Haufe-Zierden: Weil ein Umzug im laufenden Betrieb nach Aufwand aussieht, den niemand haben will. Verträge kündigen, Technik abbauen, Mitarbeiter mitnehmen, Kunden informieren das läuft alles parallel zum Tagesgeschäft. Was viele unterschätzen: Je später Sie planen, desto enger wird es meist auch beim Preis. Wer mehrere Monate Vorlauf hat, kann Termine, Fuhrpark und Personal in Ruhe koordinieren. Wer erst wenige Wochen vorher anruft, muss oft Kompromisse bei Terminen und Ablauf machen.
ExpertentalkOb kommunale Grünflächen, weitläufige Privatgrundstücke, Sport- oder Golfanlagen: Wer große Rasenflächen bewirtschaftet, steht regelmäßig vor der Frage, welche Maschine wirklich zum Einsatzprofil passt. Im Interview erläutert ein Fachhändler aus Sachsen, worauf Entscheider achten sollten, welche Rolle Service und Ersatzteilversorgung spielen und warum die Auswahl eines Aufsitzmähers heute deutlich mehr ist als ein reiner Preisvergleich. Rasentraktoren als Wirtschaftsfaktor: Worum geht es beim Kauf wirklich? Ein Interview von unserer Redaktion mit Claudia Arold, Geschäftsführung der Arold Service & Vertrieb GmbH.
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