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2. August 2022

Was Landwirte beim Weidezaun beachten müssen

In diesem Artikel zeigen wir, was Landwirte beim Thema Weidezaun beachten müssen, welche Alternativen es zu Elektrozäunen gibt und welches Material die meisten Vorteile bietet.

Ein Weidezaun als Schutz vor Ausbruch und Einbruch

Ein Weidezaun oder Koppelzaun erfüllt zwei Aufgaben: Zum einen werden Pferde, Kühe oder andere Tiere davon abgehalten, auszubrechen. Zum anderen schützt ein guter Zaun den Kulturbestand auch vor Wildtieren, wie Wildschweinen oder Rotwild, die auf die Weide vordringen könnten.

Deshalb gilt es als Landwirt, auf individuelle Koppelzäune zu setzen – je nach Tierbestand und Bedarf. Besonders wichtig dabei ist es, auf die richtigen Abstände zwischen den Latten und Pfählen sowie auf eine passende Zaunhöhe zu achten. Das Ziel muss sein, dass kein Tier über den Zaun oder zwischen den Querlatten hindurchschlüpfen kann.

Elektrozäune möglichst vermeiden

Um die Weide sicher einzufassen, können Landwirte Elektro-Drähte verwenden. Wie oben schon erwähnt bergen Elektrozäune allerdings immer auch Risiken: Für den Landwirt selbst, für Spaziergänger – aber auch für die den Tierbestand. So sind Elektrozäune auch für Pferde nicht ganz ungefährlich. Denn Pferde sind Fluchttiere, die unter Angst oder Stress einen Elektrozaun übersehen und sich verletzen könnten

Wenn es also irgendwie möglich ist, sollten Landwirte Elektro-Zäune eher vermeiden und stattdessen auf Alternativen setzen. Einzäunungen, beispielsweise aus Holz, Metall oder Kunststoff bieten sich dafür an.

Welches Material hat sich bei Weidezäunen bewährt?

Ein kurzer gedanklicher Ausflug in die ländlichen USA: Endlose Weiten, Felder und Viehherden prägen das Bild. Und immer hat man diese typischen, weißen Koppelzäune vor dem geistigen Auge. Früher wurden die berühmten Koppelzäune, die in den USA auch als Ranch-Zäune oder Bonanza-Zäune bezeichnet werden, ausschließlich aus Holz hergestellt. In trockenen Gegenden ist dies nach wie vor sinnvoll.

Die klimatischen Bedingungen in Deutschland sind jedoch etwas anders: Hier regnet es deutlich mehr, was das Holz schneller faulen lässt und die Pflegeaufwand deutlich erhöht. Bei deutschen Landwirten oder Pferdebesitzern setzt sich deshalb immer mehr Kunststoff als Material der Wahl für Weidezäune durch: Es ist robust und benötigt keinerlei Instandhaltung.

Worauf sollten Landwirte bei einem Koppelzaun achten?

Landwirte und Pferdebesitzer leiden unter chronischem Zeitmangel. Kein Wunder, wenn man weiß, wie viel Arbeit jeden Tag bei einer Landwirtschaft anfällt. Wohl deshalb entscheiden sich immer mehr Landwirte für PVC als Material für den Koppelzaun. Denn damit entstehen keinerlei Kosten oder zeitlicher Aufwand für die Pflege des Zauns.

Allerdings sollte man bei der Anschaffung eines guten Koppelzauns aus Kunststoff auf folgende Punkte achten:

  • Entscheiden Sie sich für ein hochwertiges Produkt. Der Kunststoff sollte UV-beständig sein und nicht verblassen. Vor allem für Pferde ist dies wichtig, weil ein guter Kunststoffzaun eine perfekte optische Barriere bildet, an der sich die Tiere orientieren können.
  • Stellen Sie sicher, dass das Material wieder vollständig abbaubar ist und deshalb keine Belastung für die Umwelt darstellt.
  • Achten Sie darauf, dass die Pfosten einen integrierten Stahlkern aufweisen. Nur so ist der Zaun richtig stabil.
  • Die Pfosten sollten sich in den Untergrund einschrauben oder einbetonieren lassen.
  • Auf dem Markt gibt es mittlerweile Zäune in ganz individuellen Maßen, Größen und Höhen, die sich leicht montieren lassen. Stellen Sie sicher, dass Sie die richtigen Dimensionen für Ihren Viehbestand wählen.

Fazit

Bei Weidezäunen sollten Landwirte Elektrozäune vermeiden, wenn es möglich ist. Ein Koppelzaun aus Holz oder Kunststoff ist in vielen Fällen die bessere Wahl.

Bei Zäunen aus PVC ist der Vorteil, dass keine Kosten oder zeitlicher Aufwand für die Instandhaltung – wie bei einem Holzzaun – entstehen. Allerdings sollte man bei der Anschaffung auf eine gute Qualität des Kunststoffs achten.

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