Börsenprofi Alexander Schneider über nachhaltige Geldanlage – „An der Börse führt kein Weg vorbei“

Alexander Schneider weist auf Gefahren der Realzinsfalle hin
Wie eine aktuelle Studie der Marburger Philipps-Universität im Auftrag von Union Investment zeigt, wuchs das Vermögen der deutschen Sparer innerhalb der letzten 20 Jahre um 95 Prozent. Dieses Plus ist allerdings nicht durch Renditen erwirtschaftet worden, sondern das Ergebnis konsequenten Sparens. Das bedeutet, dass der Großteil der Deutschen sein Kapital zwar nominal vergrößert, real aber Verluste verzeichnet hat. Diese beliefen sich laut Studienautor Oscar Stolper allein 2019 auf 380 Euro pro Person.
Verantwortlich dafür ist vor allem das Anlageverhalten der deutschen Sparer. Insgesamt sind 1,9 Billionen Euro des deutschen Sparvermögens auf Sichteinlagen verteilt. Deren Realverzinsung war in den letzten Jahren fast durchgängig negativ. Zwar erhalten die Sparer nominal minimale Renditen, durch die Inflation werden diese aber schnell wieder aufgezehrt.
Noch deutlicher zeigt sich das Problem, wenn man sich den Anteil der Sichteinlagen und des Bargelds am gesamten Geldvermögen vor Augen führt. Seit 2000 hat er sich von 10 auf 28 Prozent fast verdreifacht. Das entspricht allein in den letzten zehn Jahren einem Verlust von 130 Milliarden Euro.
Alexander Schneider empfiehlt den Börsenhandel als Alternative zu inflationsanfälligen Investments
An der Entwicklung wird deutlich, dass Sparer gut daran tun, ihr Vermögen in Werte zu investieren, die einerseits gegen Inflation geschützt sind, andererseits aber auch Möglichkeiten für lukrative Renditen eröffnen. Börsen spielen dabei eine wesentliche Rolle. Hier kann man sowohl sichere Werte wie Aktien von Blue Chips als auch spekulativere Assets wie Derivate und Zertifikate kaufen.
Vor allem Aktien sollten in keinem Portfolio fehlen. Da es sich dabei um Unternehmensbeteiligungen handelt, erwirbt der Anleger reale physische Werte, die in deutlich geringerem Ausmaß von Inflation bedroht sind als Papier- und Buchgeld. Darüber hinaus bestehen zusätzliche Renditepotenziale in Form von Dividendenzahlungen.
Dennoch sollte nicht außer Acht gelassen werden, dass der Börsenhandel sehr komplex ist und sich Kurse in Abhängigkeit von vielfältigsten Parametern ständig verändern. Entsprechend wichtig ist es, sich vor einer Investitionsentscheidung genau mit dem Thema zu beschäftigen und seine Anlageentscheidung sorgfältig abzuwägen. Zu beachten sind dabei vor allem harte Unternehmenskennzahlen, die Portfolio-Streuung und psychologische Effekte.
Wichtige Unternehmenskennzahlen berücksichtigen
Welche Anlagestrategie man auch wählt, ihr sollte eine genaue Kenntnis der ausgewählten Werte zugrunde liegen. Dabei sind nicht nur fundamentale Kennzahlen wie das KGV und der Cashflow zu berücksichtigen. Auch Aspekte wie das Marktumfeld, Devisen- und Arbeitsmarkt sowie die Konjunkturentwicklung haben einen relevanten Einfluss auf die Entwicklung von Kursen. Erst mit diesem Wissen lassen sich Prognosen über die Entwicklung der Marktkapitalisierung von Unternehmen abgeben.
Mit der Vorarbeit geht natürlich ein gewisser zeitlicher Aufwand einher. Deshalb nutzen Privatanleger oft Orientierungshilfen wie professionelle Börsenbriefe und Indizes wie den DAX oder den Dow Jones. Auch gemanagte Fonds erfreuen sich großer Beliebtheit. Hier stellen erfahrene Anlageexperten eine unter Risiko- und Renditegesichtspunkten optimale Wertverteilung sicher.
Angemessene Risiko-Strategie – ein Eckpfeiler der Alexander-Schneider-Strategie
Ein weiterer zentraler Aspekt bei der langfristigen Anlage ist das Thema Risikodiversifizierung. Grundsätzlich empfiehlt es sich, in verschiedene Länder, Unternehmen und Branchen zu investieren. Treten in einem Bereich Kursverluste auf, können diese durch Gewinne in anderen Segmenten wieder ausgeglichen werden.
Sicherheitsbewusste Anleger sollten einen größeren Teil ihres Portfolios in solide Werte wie Blue Chips investieren. Stehen hingegen höhere Renditen im Fokus, investiert man in Futures, Hebelzertifikate oder Aktien junger innovativer Startups. Hier eröffnen sich mitunter Potenziale für überproportionale Gewinne.
Letztlich ergibt sich der langfristige Erfolg beim Börsenhandel aus einer Kombination beider Ansätze, wie sie auch bei der Alexander-Schneider-Strategie zentral ist. Indem parallel in sicherheitsorientierte Aktien und spekulative Hebelscheine investiert wird, holt man das meiste aus seinem Investment heraus. Grundlage ist dabei stets eine gewissenhafte Marktrecherche.
Vorsicht vor psychologischen Effekten
Beim Handel an der Börse spielen aber nicht nur nackte Zahlen eine Rolle. Vor allem hat die psychologische Komponente einen erheblichen Einfluss auf die Entwicklung von Kursen. Gerade in Zeiten der Hochkonjunktur lassen sich viele Börseneinsteiger von der allgemeinen Euphorie anstecken und kaufen Aktien, die längst überbewertet sind. Oft ist auch zu beobachten, dass Anleger Aktien während kurzer Abwärtstrends abstoßen, obwohl die dahinterstehenden Unternehmen solide Kennzahlen aufweisen. Hier empfiehlt es sich grundsätzlich, sich nicht von anderen Anlegern nervös machen zu lassen und sich bei der Bewertung von Aktien auf fundierte Werte zu verlassen.
Über Alexander Schneider
Alexander Schneider ist ein erfahrener Börsenexperte, der Einsteigern und Fortgeschrittenen professionelle Anlagestrategien mit seinen erfolgreichen Publikationen zugänglich macht. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Kombination sicherheitsorientierter Aktien mit spekulativen Hebelscheinen zur Performance-Optimierung. Dabei setzt Alexander Schneider auf eine intensive Marktbeobachtung und den Einsatz innovativer Analysetechniken, die Anlegern verschiedenster Kategorien neue Renditepotenziale eröffnen.
BusinessEine Wohnungsauflösung ist selten eine Angelegenheit, die sich nebenbei erledigen lässt. Oft stehen hinter ihr ein Umzug, ein Todesfall oder die Entscheidung, eine Immobilie zu verkaufen. Dann müssen innerhalb kurzer Zeit Möbel ausgeräumt, persönliche Gegenstände gesichtet und mitunter Jahrzehnte an Hausrat sortiert werden. Gerade in München kommt eine ganz praktische Schwierigkeit hinzu: Wie lässt sich eine komplette Wohnung räumen, wenn der nächste Parkplatz weit entfernt ist und das Treppenhaus kaum Platz für sperrige Möbel bietet? Levis Entrümpelung hat sich auf solche Aufgaben spezialisiert. Das Unternehmen übernimmt Entrümpelungen und Haushaltsauflösungen im Großraum München und in Oberbayern und verbindet die Räumungsarbeiten mit der Bewertung und Verwertung gebrauchter Gegenstände. Ein regionales Unternehmen mit Erfahrung in der Wohnungsauflösung Hinter Levis Entrümpelung steht Marko Levis Lukacevic, der das Unternehmen gemeinsam mit seinem Team führt. Seit mehr als zehn Jahren ist der Betrieb nach eigenen Angaben in der Region tätig. Penzberg ist der Hauptsitz, hinzu kommt eine Niederlassung in der Münchner Maxvorstadt. Von dort aus betreut das Unternehmen Privatkunden, Hausverwaltungen, Immobilienbesitzer und gewerbliche Auftraggeber. Auch Erbengemeinschaften und Nachlassverwalter gehören zum Kundenkreis.
BusinessWenn eine Ehe oder Partnerschaft endet, denken die meisten zuerst an das Sorgerecht für die Kinder, die Wohnung oder die Aufteilung des Hausrats. Wer ein Unternehmen führt oder selbstständig tätig ist, muss jedoch noch eine zweite Ebene bedenken: die eigene Firma. Wie wirkt sich die Trennung auf den Betrieb aus, welche Rolle spielt der Unternehmenswert bei der Vermögensauseinandersetzung, und wie lässt sich der Geschäftsbetrieb stabil halten? Diese Fragen sind für Unternehmer, Selbstständige und Gesellschafter keine Randnotiz, sondern entscheiden im Ernstfall über die wirtschaftliche Zukunft des Betriebs. Warum eine Trennung für Unternehmer mehr als eine private Angelegenheit ist Bei Angestellten lässt sich das Einkommen vergleichsweise klar beziffern. Bei Selbstständigen und Firmeninhabern sind private und betriebliche Finanzen dagegen oft eng verflochten: Einzelunternehmen, Gesellschaftsbeteiligungen, betrieblich genutzte Immobilien, Darlehen und private Entnahmen können für die rechtliche Einordnung im Trennungsfall relevant werden. Hinzu kommt, dass der Wert eines Unternehmens selten auf den ersten Blick erkennbar ist Bilanzen, stille Reserven und Verbindlichkeiten müssen einzeln betrachtet werden.
StartupOb Neubau, Umbau oder Innenausbau: Bauvorhaben scheitern selten an einer einzelnen Fachleistung. Häufiger entstehen Verzögerungen und Mehrkosten an den Übergängen etwa wenn Entwurf und Ausführungsplanung nicht aufeinander abgestimmt sind, wenn Terminpläne nicht mit der Kostenkontrolle zusammenlaufen oder wenn unklar bleibt, wer in welcher Projektphase welche Verantwortung trägt. Für private Bauherren, Unternehmen und öffentliche Auftraggeber stellt sich deshalb zunehmend die Frage, ob Planung, Steuerung und Umsetzung aus einem koordinierten Ansatz kommen sollten. Dieses Firmenporträt ordnet ein, wie die AdoPlan GmbH aus Laufach diesen Ansatz strukturiert und welche Kriterien Auftraggeber bei der Auswahl eines Planungspartners ohnehin klären sollten. Wenn Bauprojekte an Schnittstellen kompliziert werden
