Der digitale Zwilling – eine von vielen Lösungen für die Smart Factory

Eine Kopie der Realität
Der digitale Zwilling ist das virtuelle Abbild eines realen Objekts oder Systems. Dabei kann es sich um ein Produkt, eine Anlage oder um eine Dienstleistung handeln. Mithilfe von Sensoren werden zum Beispiel die Abläufe in einer Anlage aufgezeichnet und auf den digitalen Zwilling im virtuellen Raum übertragen. Zunächst wird also nur die Realität abgebildet. Es geht aber noch weiter, denn die digitale Kopie ist in der Lage, verschiedene Prozesse zu analysieren, Prognosen zu tätigen und das laufende System zu überwachen. Um einen digitalen Zwilling zu erschaffen, können sich Unternehmen an echte Experten auf dem Gebiet Smart Factory wenden und sich von diesen umfangreich zu den Möglichkeiten beraten lassen. Auch Schulungen durch die Digitalisierungsprofis sind möglich, sodass die Mitarbeiter an das Thema herangeführt werden.
Frühe Fehlererkennung dank Prozesssimulation
Das digitale Abbild ist weitaus mehr als eine technische Spielerei. Es kann den Planungsprozess in Unternehmen deutlich vereinfachen und außerdem kostengünstiger gestalten. Umfangreiche Testläufe lassen sich in Form von Prozesssimulationen umsetzen, sodass viele Fehler und Knackpunkte schon auffallen, bevor die Anlage in Betrieb genommen wird. Das kann eine enorme Kostenersparnis bedeuten, denn durch die frühe Fehlererkennung kommt es in den späteren Phasen des Projekts seltener zu großen Verzögerungen. Für Unternehmen bedeutet das mehr Sicherheit in der Planung. Durch den Wegfall zahlreicher Fehlversuche, die sonst bei der Entwicklung einer Anlage oder eines Produktes anfallen würden, lassen sich Projekte schneller umsetzen. Außerdem kann eine bessere Termintreue gegenüber Kunden realisiert werden. Genauso gut kann der digitale Zwilling verwendet werden, um eine bereits laufende Anlage zu optimieren oder auf neue Aufgaben vorzubereiten. Mögliche Szenarien können einfach simuliert und die dadurch gesammelten Daten gewinnbringend genutzt werden.
Unterstützung auf dem Weg zu nachhaltigeren Prozessen
Die Einsparung von Energie sowie von CO² nimmt für Unternehmen immer mehr an Bedeutung zu. Mit Blick auf die steigenden Energiekosten und die 2021 eingeführte CO²-Bepreisung für bestimmte Unternehmen ist das schon allein aus ökonomischen Gründen sinnvoll. Ein digitaler Zwilling kann dabei helfen, eine Anlage oder die Herstellung eines Produktes nachhaltiger zu gestalten, denn er ist imstande, zahlreiche Daten zu sammeln und so verschiedene Optimierungsmöglichkeiten aufzuzeigen und zu simulieren. Die Verantwortlichen können dann schon am virtuellen Modell sehen, welche Energieersparnisse durch welche Maßnahmen erreicht werden.
Produktivität und Effizienz steigern
Nicht nur, wenn es um Nachhaltigkeit geht, liefert ein digitaler Zwilling wertvolle Informationen. Er kann auch dazu eingesetzt werden, um eine Anlage effizienter und schneller laufen zu lassen. Er erkennt, wo Engpässe vorliegen, sodass an genau diesen Stellen für Veränderung gesorgt werden kann, sodass die Prozesse anschließend reibungsloser laufen. Außerdem behält das Unternehmen jederzeit den Überblick über den Zustand der Anlage und kann Wartungsintervalle mit dem digitalen Zwilling planen.
- Titelbild: Foto von JESHOOTS.COM auf Unsplash
VerbraucherDer moderne Arbeitsalltag findet für viele Menschen fast nur noch im Sitzen statt. Stundenlanges Arbeiten am Bildschirm und eine starre Haltung prägen den Tag im Büro oder im Homeoffice. Diese mangelnde Bewegung bleibt selten ohne Folgen. Früher oder später reagiert der Körper mit Verspannungen oder Schmerzen. Für Unternehmen ist das eine ernste Herausforderung, denn kranke Mitarbeiter bedeuten immer auch wirtschaftliche Einbußen und Störungen im Betriebsablauf. Ein gut durchdachtes Gesundheitsmanagement im Betrieb ist deshalb kein Luxus, sondern eine sinnvolle Investition. Es hilft dabei, die Leistungsfähigkeit im Team langfristig zu erhalten und teure Ausfallzeiten spürbar zu senken.
ArbeitslebenDie Anforderungen an den modernen Arbeitsplatz haben sich gewandelt. Lange Zeit galt das Büro primär als funktionale Betriebsstätte ein Ort, an dem Schreibtische und Computer für die tägliche Aufgabenerledigung bereitstanden. Durch die Etablierung flexibler Arbeitsmodelle und des Homeoffice hat der physische Raum jedoch eine andere Bedeutung erhalten. Er ist heute mehr als eine reine Produktionsstätte. Das Büro entwickelt sich zu einem zentralen Begegnungsort, der Identifikation stiften und die Zusammenarbeit im Team fördern soll. In Zeiten des Fachkräftemangels stehen Unternehmen vor der Herausforderung, qualifizierte Mitarbeiter nicht nur zu gewinnen, sondern auch langfristig an sich zu binden. Hierbei spielt die physische Umgebung eine wichtige Rolle. Ein durchdacht gestaltetes Büro transportiert die Werte eines Betriebes und macht die eigene Kultur greifbar. Wer Arbeitswelten schafft, die Wohlbefinden und Wertschätzung vermitteln, legt ein solides Fundament für eine loyale Belegschaft. Qualität, die man spürt – Materialien als Ausdruck von Wertschätzung
HandelDie Welt der Dienstleistungen verändert sich spürbar. Lange Zeit ging es in der Wirtschaft vor allem um Schnelligkeit, standardisierte Prozesse und sinkende Kosten. Effizienz war für viele Betriebe das oberste Ziel. Doch dieser Fokus verschiebt sich. In einer Zeit, in der viele Angebote digitalisiert und dadurch austauschbar sind, suchen Menschen wieder nach persönlicher Nähe und maßgeschneiderten Lösungen. Reine Standardprogramme reichen oft nicht mehr aus. Gefragt sind Dienstleister, die aufmerksam zuhören und flexibel auf die persönlichen Bedürfnisse eingehen. Die emotionale Begleitung wird zu einem zentralen Faktor bei der Entscheidung für einen Anbieter.
