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Aktien & Fonds

eToro Gebühren

Die Gründung des Brokers eToro geht auf das Jahr 2007 zurück. Trading war zu diesem Zeitpunkt hauptsächlich aus Film und Fernsehen bekannt und für die breite Bevölkerung nicht greifbar. eToro kreierte ein User-Interface in Form einer Desktop-Plattform und einer App, auf welchen Kauf- und Verkaufsaufträge an der Börse von jedermann durchgeführt werden können.

Der Online-Broker fungiert als Mittelsmann und nimmt Orders der Kundschaft entgegen und setzt diese um. Neben dem Handel mit Finanzinstrumenten kann man sich auf der Plattform ebenfalls mit anderen Tradern verbinden oder deren Strategie imitieren.

eToro zählt heute zu den führenden Anbietern im Bereich Social Trading und erfreut sich weltweit großer Beliebtheit. Das in Zypern registrierte Unternehmen besitzt einen Kundenstamm von mehr als 20 Millionen Menschen und ist beständig am Wachsen. Die Dienstleistungen von Trading Plattformen sind jedoch nicht kostenlos. Für den guten und umfangreichen Service der Plattform werden Gebühren erhoben.

Im folgenden Artikel geben wir einen Überblick über das Gebührenmodell beim Aktienhandel auf eToro und verraten Ihnen, mit welchen versteckten Kosten Sie rechnen müssen.

 

Gebühren bei eToro – Das Wichtigste im Überblick

  • eToro verzichtet auf das Erheben von Ordergebühren
  • Der Anbieter verlangt Aktien Gebühren, die in Form von Spreads beglichen werden müssen
  • Bei Auszahlungen oder bei längerer Inaktivität entstehen Kosten

Wodurch zeichnet sich eToro aus?

Die Brüder Yoni Assia und Ronen Assia schlossen sich im Jahr 2007 mit David Ring zusammen und riefen das RetailFX in Tel Aviv ins Leben. Da der Hauptsitz des Unternehmens in Zypern liegt, wird die Regulierung über die zypriotische CySEC abgewickelt. Diese Einrichtung hat die EU-Richtlinien von Brüssel als Vorbild, wodurch sich eToro als ein seriös agierender Anbieter positioniert. Weiterhin ist auch eine Meldung bei der deutschen Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) erfolgt.

In der Welt des Aktienhandels gilt eToro als Pionier des Social Investings. Denn im Jahr 2010 hatten die Assia Brüder und Ring eine Plattform gestartet, die sich auf Copy-Trader als Zielgruppe spezialisiert. Die dort angebotenen Funktionen wurden im Laufe der Zeit beständig erweitert, wodurch sich eToro zu einer festen Größe auf dem deutschen Aktienmarkt etabliert hat.

Im Jahr 2022 schnitt der Online Broker sogar als Testsieger auf diversen Vergleichsportalen ab. Das liegt daran, dass die Dienste via Desktop, Web-App oder Mobile App verfügbar sind und in insgesamt 140 Ländern angeboten werden. Als Handelswerte werden Aktien, ETFs, Kryptowährungen, Rohstoffe, Indizes und Forex angeboten. Auch der CFD-Handel ist möglich.

Was ist bei eToro kostenlos?

Das Angebot von eToro muss sich im Vergleich mit der Konkurrenz keinesfalls hinter anderen Online-Brokern verstecken. Die Trading-Plattform bietet eine Reihe von Leistungen an, auf welche die Trader kostenlos Zugriff haben.

So kann bei eToro kostenlos ein Konto eröffnet werden und auch für den Kauf von Finanzwerten wird man bei dem Online-Broker nicht zur Kasse gebeten. Im Gegensatz zu anderen Plattformen verlangt eToro keine Entschädigung für Verwaltungs- und Managementaufgaben und verzichtet auf Provisionen und Ticketgebühren.

Wird Social Trading betrieben – das bedeutet, dass man sich an den Investitionen von erfolgreichen Händlern orientiert oder auf CopyPortfolios zurückgreift – wird dies ebenfalls nicht in Rechnung gestellt.

Darüber hinaus ist der Download der Trading App und die Anmeldung auf der Desktop-Version kostenlos. Die offerierten Weiterbildungsangebote können gratis in Anspruch genommen werden. Wer sich mit dem Aktienkauf noch nicht gut auskennt, kann sich somit ein stabiles Grundwissen aufbauen und die gewonnene Expertise im kostenlosen Demokonto auf die Probe stellen.

 

Welche Mindesteinzahlung ist bei eToro nötig?

Um auf dem Aktienmarkt tätig zu werden, benötigen die Verbraucher ein eToro Konto. In der App oder im Browser kann man sich mittels Facebook und Google Account oder dem Anlegen eines Benutzerkontos anmelden. Nach der erfolgreichen Bestätigung der Identität ist eine Einzahlung notwendig, um das Konto freizuschalten.

Die Einzahlungsmöglichkeiten auf eToro sind breit gefächert. Da Geld kann via Banküberweisung transferiert werden oder beispielsweise mit PayPal übermittelt werden. Entscheidet man sich in Deutschland allerdings für die Überweisung vom Bankkonto, liegt der Mindestbetrag bei 500 US-Dollar. Entscheidet man sich für eine andere Variante, reichen 50$ aus. Diese Angaben beziehen sich auf Privatkunden. Firmenkunden müssen höhere Mindesteinzahlungen tätigen.

Achtung

Die genannten Mindesteinzahlungen beziehen sich auf Überweisungen in Deutschland. Wird Geld aus einem anderen Land transferiert, können sich die Einzahlungen unterscheiden. In Israel wird beispielsweise ein Minimum von 10.000 Euro gefordert und Bewohner von Algerien, den Malediven, dem Libanon oder Venezuela müssen 5.000 Euro vorstrecken.

Wie verdient eToro Geld?

eToro kann als Dienstleister verstanden werden, der für den erbrachten Service Gebühren erhebt. Dementsprechend fallen Kosten beim CFD Handel an. Es werden Gebühren für das Führen von CFD Konten und auch eine Provision fällig. Zudem erlaubt sich eToro 5 US-Dollar bei Abhebungen zu verlangen und Inaktivitätsgebühren zu erheben.

Die zweite Art und Weise, wie eToro Geld verdient, ist mittels STP-NDD Hybridmodell als Market Maker Broker. Der Geldfluss erfolgt in Form von Verlusten, die vom Online-Broker ausgeglichen und auf ihre Korrektheit überprüft werden. Fairness wird bei eToro großgeschrieben!

eToro Spreads

Forex & CFD Broker gehen alle nach dem gleichen Prinzip vor. Es wird ein Spread pro ausgeführten Trade verlangt, was als Haupteinnahmequelle des Brokers dient. An dieser Strategie orientiert sich auch eToro.

Hinter dem Begriff Spread verbirgt sich eine Zusatzgebühr, die auf den Marktpreis aufgeschlagen wird. Es handelt sich jedoch nicht um eine feste Provision, die unveränderlich ist. Der Spread steht in Abhängigkeit zum gehandelten Wert und der aktuellen Marktsituation. Für den Trader bedeutet dies, Trades in erster Linie bei ruhiger Marktlage zu tätigen, um von geringen Spreads zu profitieren. Mit steigender Volatilität nimmt auch der Kurs des Spreads zu. Die Schwankungen sind so unvorhersehbar und wechselhaft, dass sich innerhalb einer Mikrosekunde alles ändern kann. Der Wunschpreis ist demnach keinesfalls garantiert.

Ist eToro teuer?

Rang und Namen erhielt eToro in erster Linie durch das Konzept des Social Tradings. Das Kopieren der Strategie von erfahrenen Tradern und der Zugriff auf bereits ausgearbeitete Handelspläne kommt bei den Kunden mehr als gut an. Weiterhin besticht der Online-Broker mit Kosten, die im Vergleich mit den Wettbewerbern sehr günstig ausfallen.

Abhängig von dem gewählten Asset variiert die Höhe der Gebühren. Nichtsdestotrotz können sich die Trader keinesfalls über die angebotenen Konditionen beklagen, die zu den besten und niedrigsten auf dem Markt gehören.

Mit welchen Gebühren muss man bei eToro rechnen?

Handelt es sich um den klassischen Aktienhandel oder um ETFs, verzichtet eToro auf das Erheben von Transaktionsgebühren. Entscheidet man sich allerdings dafür, im Bereich CFDs tätig zu werden, fordert eToro CFD-Spreads ein. Darunter wird die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufssumme von CFDs verstanden.

Wie bereits erläutert, sind die eToro Gebühren vertretbar und erhalten durch Zusatzangebote wie den Blog, das Demokonto und die kostenlosen Weiterbildungsangebote einen Mehrwert. Bei anderen Online-Brokern muss für die Breitstellung des Fachwissens von Anlageprofis teures Geld gezahlt werden.

eToro Gebühren bei Kryptowährungen

Fokussiert man sich auf das Trading mit Kryptowährungen, fallen Handelsgebühren an. Wird eine Position eröffnet oder geschlossen, sind diese Kosten bereits im Preis inbegriffen. Die Gebühren für Bitcoin, Ethereum, Tether und Co. sind somit mit der Mehrwertsteuer vergleichbar. Im Gegensatz zu der Steuer wird allerdings nur ein Prozent von eToro erhoben. Der Prozentsatz wird auf den Marktpreis addiert und somit direkt dem Spread hinzugefügt.

In der Vergangenheit war eToro beim Handel mit Kryptoassets anders vorgegangen. Zuvor hat der Online-Broker ausschließlich den Spread für das jeweilige Asset verlangt und die zu erwartenden Kosten in einer Auflistung veröffentlicht.

Händler, die sich auf einen Deal mit der Trading-Plattform einlassen, können den eigenen Bestand an Kryptowährungen anreichern. Beim Staking stimmt der Anleger zu, die eigenen Kryptoassets über einen fest definierten Zeitraum hinweg zu halten. Die Renumeration wird mittels Coins gehandhabt. Doch auch für dieses Entgegenkommen fordert eToro einen Teil des Gewinns ein. Abhängig vom Rang des Mitglieds werden zwischen 75 und 90 Prozent des Gewinns ausgeschüttet.

eToro Gebühren bei Aktien & ETFs

Beim Handel mit Aktien und ETFs zeigt sich das Alleinstellungsmerkmal von eToro. Die Online-Plattform erhebt beim Trading mit diesen Finanzinstrumenten keine Gebühren für Tickets oder Verwaltungs- und Managementdienste. Eine wahre Seltenheit auf dem Aktienmarkt. Beim Aufgeben einer Order werden lediglich 0,09 Spreads verlangt – ein Prozentsatz, den Händler gut verschmerzen können.

In puncto ETFs und Aktien ist eToro breit aufgestellt. Der israelische Anbieter macht insgesamt 12 Börsen auf der gesamten Welt für die Trader zugänglich und bietet eine Auswahl an 1.300 verschiedenen Aktien.

Die Vielfalt an ETFs ist keinesfalls mit der Fülle an Aktien vergleichbar. Dennoch können Trader auf 145 ETFs zurückgreifen. eToro positioniert sich somit in dieser Kategorie im Mittelfeld der Anbieter. Die ETFs können auf verschiedenen deutschen und internationalen Börsen eingesetzt werden. Das israelische Unternehmen erlaubt weiterhin auch den außerbörslichen Trade. Zudem besteht bei eToro die Möglichkeit, die Fonds zu bündeln und im Gesamtpaket zu handeln. Der Spielraum auf der Trading-Plattform ist somit relativ umfangreich.

Eine Einschränkung zeigt sich bei den ETF-Sparplänen. So sind Trader nicht in der Lage, monatliche Zahlungen in ETF-Sparpläne zu tätigen, da diese im eToro-Portfolio nicht vorhanden sind.

[Infbox „Achtung“ einfügen]: Bei ETFs und ETF-CFDs handelt es sich um zwei völlig unterschiedliche Finanzprodukte. Beim Investment in Indexfonds erkauft sich der Anleger einen Teil des ETFs. Im Gegensatz dazu wird beim Handel mit ETF-CFD der ETF nicht gekauft, sondern ausschließlich eine Sicherheitsleistung getätigt. Sollte eToro irgendwann pleite gehen, würden Anleger die ETF-CFDs verlieren, wohingegen die ETFs weiterhin im Besitz des Investors verweilen.

eToro Gebühren bei CFDs

Der Forex- und Devisenhandel bedient sich an Pips, um Spreads zu messen. Pips steht für „Percentage in Point“ und repräsentiert die Preisänderung eines Währungspaares. Er ist die kleinste Einheit, die von Plattformen vermerkt werden kann. In der Regel handelt es sich beim Pip um einen Zuwachs oder eine Reduktion um eins an der vierten Nachkommastelle des Wechselkurses.

Mit der Hilfe einer Formel kann der Pip berechnet werden. Der Pip wird als Dezimalzahl wiedergegeben und durch den aktuellen Kurs dividiert, um auf den Wert zu schließen. Wem das Teilen nicht liegt, kann sich mit dem Pip-Rechner helfen, der bei eToro verfügbar ist. Dadurch erfolgt die Bestimmung des Werts für einen einzelnen Pip wie von Kinderhand.

eToro hat darauf geachtet, sehr populäre Währungspaare mit einem recht kleinen Pip auszustatten. Euro und US-Dollar besitzen beispielsweise lediglich einen Spread von drei Pips. Bei ungewöhnlichen Paarungen hingegen muss man tief in die Tasche greifen und teilwiese 50 Pips hinnehmen. Für Rohstoffe wie COCOA werden 650 Pips und für Palladium unglaubliche 20.000 Pips fällig.

Auf der Webseite von eToro finden sich Tabellen, welche die aktuellen Spreads und Pips listen. Ein Blick auf die Auflistung kann sich lohnen, um die tagesaktuellen Gebühren abzuschätzen.

Weitere eToro Gebühren

Abgesehen von den bereits erwähnten Gebühren, können bei eToro weitere Kosten entstehen. Die Rede ist von folgenden Gebühren:

  1. Übernacht- und Wochenendgebühren
  2. Inaktivitätsgebühren
  3. Auszahlungsgebühren
  4. Währungsumwandlungsgebühren
  5. eToreo Gebühren für Signalgeber

Übernacht-und Wochenendgebühren

Tatsächlich geht es auf der Börse manchmal wie im Hotel zu. Denn beim Handel mit CFDs und beim Social Trading fallen sogenannte Übernachtgebühren an. Diese Kosten können als eine Art Zinszahlung gesehen werden. Sie sollen die Ausgaben für den Hebel decken, der sich aus jeweiligen Position der Devise ergibt. Leider sind die Übernachtgebühren keine Fixkosten. Die täglichen Bewegungen der Börse übertragen sich auf die Kosten, wodurch starke Preisschwankungen entstehen.

Die Zahlungen erfolgen in US-Dollar und werden pro Nacht berechnet. Während das Trading mit CFDs dauerhaft den Übernachtgebühren unterliegt, müssen Anleger beim Social Trading nur in die Tasche greifen, wenn der Trade in der Nacht nicht geschlossen wurde. Die Kosten sind am unteren Rand des Handelfensters einsehbar, wenn ein neuer Trade geöffnet wurde.

Gleiches gilt für die Wochenendgebühren. Sie entsprechen den Übernachtgebühren, beziehen sich allerdings auf das Halten der Position über das Wochenende hinweg. Da das Wochenende drei Nächte besitzt, wird das Dreifache der Übernachtgebühr verlangt. Die Berechnung erfolgt am Mittwoch oder Freitag.

Info

Der Hebel wird als temporärer Kredit verstanden, der dem Anleger vom Broker bereitgestellt wird. Der Trader hat somit die Möglichkeit, ein kleines Budget zu nutzen, um einen größeren Trade zu verwirklichen. Der Hebel ist in Form eines Multiplikators dargestellt, der den Wert einer Position im Vergleich zur Investition verdeutlicht.

Inaktivitätsgebühren

eToro blickt mit großem Stolz auf die Millionen Kunden, die sich regelmäßig in ihr Benutzerkonto einloggen und am regen Trading an der Börse teilnehmen. Leider verlieren immer wieder Nutzer das Interesse am Online Handel oder werden von Verlusten demotiviert. Nicht selten kommt es somit vor, dass User der Plattform tage-, wochen- oder sogar monatelang keinen Besuch mehr abstatten und dem Trading mit eToro den Rücken zukehren.

Um sich das auf dem Konto zur Verfügung stehende Guthaben nicht durch die Finger gleiten zu lassen, zieht eToro seinen Vorteil aus der Inaktivität. Loggt sich der Nutzer für mehr als ein Jahr nicht mehr über seinen Account auf der Online-Plattform ein, droht die Inaktivitätsgebühr. Diese beträgt 10 Euro pro Monat, die direkt vom Guthaben abgezogen werden. eToro schließt weiterhin keine offenen Positionen, wodurch sich beispielsweise auch Übernachtgebühren ergeben können. Der Geldverlust ist allerdings sehr einfach zu stoppen, indem man sich regelmäßig bei eToro anmeldet. Ein einziges Login alle 12 Monate reicht bereits aus, um die Inaktivitätsgebühren zu vermeiden.

Auszahlungsgebühren

Verzeichnet man Gewinne, möchte man den Profit natürlich nicht auf dem eToro Konto lassen, sondern auf das persönliche Girokonto überweisen. Die Transaktion wird von dem Online-Broker allerdings nur gewährt, wenn es sich um einen Mindestbetrag von 30$ handelt. Diese Zahlung entfällt, wenn sich der Kunde entschließt, das eToro-Konto ein für alle Mal zu schließen.

Das Abheben des Geldes ist außerdem nicht kostenfrei. eToro erlaubt es sich, eine Auszahlungsgebühr in Höhe von 5$ zu erheben. Diese Gebühr wirkt zwar auf den ersten Blick nicht besonders hoch, schmälert aber dennoch den Gewinn. Aus diesem Grund rentiert es sich, eine hohe Summe anzusammeln, bevor das Geld transferiert wird.

Währungsumwandlungsgebühren

Einzahlungen sind bei eToro kostenfrei. Dennoch schmälert sich der Kontostand beim Transfer der Euros auf den persönlichen Account beim Online-Broker. Dies hängt damit zusammen, dass eToro mit der Währung US-Dollar handelt. Werden Einzahlungen in Pfund oder zum Beispiel Euro getätigt, wandelt die Plattform die Beträge automatisch in US-Dollar um. Die Konvertierung ist mit einer Umrechnungsgebühr verbunden, die nach der Zahlungsweise und Währung richtet.

Deutsche User müssen beispielsweise bei der Banküberweisung 50 Pips verschmerzen, bei der Einzahlung mittels Kreditkarte oder Paypal 150 Pips und bei der Auszahlung 50 Pips abgeben. Infolgedessen wird die Ein- und Auszahlung bei eToro zwar als gebührenfrei beworben, in Wahrheit wird dennoch eine Währungsumwandlungsgebühr verlangt.

eToro Gebühren für Signalgeber

eToro setzt auf die Kooperation mit Signalgebern, um den Trading-Einsteigern Orientierung und Unterstützung zu bieten und das eigene Angebot attraktiver zu machen. Als Signalgebern profitiert man bei eToro von einer hohen Vergütung. Die Experten greifen auf eine Gewinnbeteiligung von bis zu 2,5 Prozent zurück. Dieser lukrative Verdienst wird allerdings nur Signalgebern zuteil, welche sich auf der Plattform verifizieren konnten. Hierfür sind Fachkenntnisse und Handelserfolge notwendig, die schwarz auf weiß vorhanden sind.

Sobald der Nachweis erfolgt ist, wird der Signalgeber in das Popular-Investor-Programm aufgenommen. Dieses teilt sich in unterschiedliche Stufen ein:

  • Kadett
  • Champion
  • Elite
  • Elite Pro

Signalgeber, die sich den Titel „Champion“ erarbeiten konnten, erhalten monatlich zwischen 400 und 800 $. Sie müssen allerdings ein verwaltetes Vermögen von mindestens 50.000 USD und ein Eigenkapital von mindestens 5.000 USD besitzen. In der höchsten Klasse „Elite Pro“ gewinnen die Signalgeber zwischen 2 und 2,5 Prozent pro Monat. 10 Millionen US-Dollar AMU und 50.000 US-Dollar Mindesteigenkapital sind hierfür die Voraussetzung.

Die Hinweise der Profis können die eigene Haushaltskasse um ein Vielfaches aufstocken, weswegen die Bildungsprogramme und Trading-Ideen der Signalgeber keineswegs kostenlos zur Verfügung stehen. Die Kosten werden bei eToro offen dargelegt und zeugen von höchster Transparenz.

Gibt es versteckte Gebühren bei eToro?

eToro hat sich in den vergangenen Jahren eine großartige Reputation erarbeiten können. Diese ist auf Ehrlichkeit und Offenheit aufgebaut. Denn bei der Trading-Plattform existieren keine versteckte Kosten.

Für wen eignet sich eToro?

eToro wirbt damit, die perfekte Online-Plattform für Trading-Anfänger zu sein. Doch trotz der umfangreichen Weiterbildungsmöglichkeiten und der Option, auf die Hilfe von Signalgebern zurückzugreifen, ist eToro in erster Linie für erfahrene Anleger geeignet. Die Benutzeroberfläche zeichnet sich durch einige Eigenheiten aus, die nicht leicht zu durchschauen sind. So müssen Aktien und ETFs über das amerikanische Ticker-Symbol gefunden werden und nicht wie üblich mittels Internationaler Wertpapierkennnummer. (ISIN)

Gefahr besteht zudem, Übernachtgebühren zu kassieren, da Trades manuell geschlossen werden müssen, um nicht in einen spekulativen Leerlauf zu verfallen. Durch die große Auswahl an Kryptowährungen und ETFs wirkt eToro – trotz der kleinen Abweichungen vom klassischen Online-Broker – sehr attraktiv.

Vorteile & Nachteile von eToro

Vorteile:

  • Seriösität
  • unkomplizierte Anmeldung und Verifizierung
  • Schneller Handel
  • Großes Angebot an Finanzprodukten
  • Viele Funktionen
  • umfangreiches Angebot an Weiterbildungsmöglichkeiten
  • Demo-Konto
  • Social Trading
  • Signalgeber
  • keine Orderkosten
  • Provisionsfrei
  • keine versteckten Gebühren

Nachteile:

  • ungewöhnliche Benutzeroberfläche
  • Kursschwankungen
  • Mindesteinzahlung
  • manuelles Schließen von Trades notwendig

Welche Steuern fallen bei einer Auszahlung an?

Gewinne, die durch Kapitalerlöse verzeichnet werden, müssen in der Steuererklärung angegeben werden. Da der Sitz von eToro aber nicht in Deutschland ist, müssen von dem Unternehmen spezielle Steuerdokumente angefordert werden, die beim Finanzamt eingereicht werden können.

Häufige Fragen zu den eToro Gebühren

Was kostet eine Order bei eToro?

Die Ordergebühr auf eToro wird zum Nulltarif angeboten.

Ist eToro seriös?

Ja, eToro ist ein angemeldetes Unternehmen, das von verschiedenen Kontrollinstanzen überprüft wird.

Was kostet ein Pip bei eToro?

Die Kosten für einen Pip unterliegen ständigen Schwankungen.

Was kostet ein Trade bei eToro?

Die Ausgaben für einen Trade richten sich nach der Anlageklasse.

Wie lange dauert eine Auszahlung bei eToro?

Die Bearbeitungszeit für Auszahlungen bei eToro liegen bei wenigen Minuten bis maximal zwei Werktagen.

Das Fazit – eToro als fairer Broker

eToro verzeichnet seit Jahren große Erfolge, was auf die hohe Kundenfreundlichkeit und den provisionsfreien Aktienhandel zurückzuführen ist. Die Gebühren sind fair und werden offen und ehrlich kommuniziert. Durch den Blog, das kostenlose Demokonto und Weiterbildungsangebote entsteht ein Mehrwert, der mit Geld nicht zu bezahlen ist. Unerfahrene Trader können sich am Leitfaden der Signalgeber orientieren und deren Beispiel folgen. eToro hat sich seine Spitzenposition als Online-Broker somit mehr als verdient.

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