Frauen an den Start: Gründerinnen gesucht

Gründerinnen sind in Deutschland noch immer eher die Ausnahme als die Regel. Um sie bei ihrem Projekt zu unterstützen, hat die IU Internationale Hochschule (IU) gemeinsam mit Partnern das Online-Programm „How to become a Female Founder“ ins Leben gerufen. Nach einem erfolgreichen Start im letzten Jahr geht es am 2. Februar 2022 mit einem erweiterten Veranstaltungsangebot in die zweite Runde. Der Schwerpunkt des Programms liegt dieses Mal auf nachhaltigem Gründen. Gründungsinteressierte Frauen werden dazu aufgerufen, sich noch bis zum 26. Januar 2022 für das kostenlose Online-Programm zu bewerben.
Das sechsmonatige „How to become a Female Founder“-Programm ist eine gemeinsame Initiative der IU, der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT), dem Strascheg Center for Entrepreneurship (SCE) und StartinFOOD, die sich alle im Food Start-up Inkubator Weihenstephan (FSIWS) zusammengeschlossen haben. Das Programm wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz und dessen EXIST-Programm – „Existenzgründungen aus der Wirtschaft“.
Der FSIWS möchte mit dem explizit auf Gründerinnen zugeschnittenen Programm dazu beitragen, die Sichtbarkeit von Frauen mit innovativen Geschäftsideen zu steigern und die Anzahl der Gründerinnen zu erhöhen. In Deutschland gibt es mit 84 Prozent nach wie vor deutlich mehr männliche Unternehmensgründer.
„Gründerinnen erhalten weniger Kapital, da potenzielle Investoren Frauen oft schlechter bewerten. Allerdings zeigen Studien, dass Gründerinnen im Durchschnitt höhere Umsätze generieren und dass Frauen tendenziell in gesellschaftlich relevanten Bereichen wie dem Gesundheitswesen gründen. Zudem setzen sie häufiger auf soziale und nachhaltige Geschäftsmodelle. Daher finde ich, dass es mehr Gründerinnen braucht“, sagt Prof. Dr. Alexandra Wuttig, Kanzlerin der IU und Professorin für Entrepreneurship, Innovation und Recht.
Die Gründerinnen können sich im Rahmen von „How to become a Female Founder“ über Ihre Ideen austauschen, sich gegenseitig ermutigen und wichtige Kontakte knüpfen. Vor allem werden sie von Expertinnen aus Bereichen wie Unternehmertum, Start-up-Investment, Gründungs- und Unternehmensberatung, Medien und Marketing oder Recht und Finanzen mit dem nötigen Wissen ausgestattet und individuell begleitet. In regelmäßigen Workshops, Feedback- und Frage-Runden über Zoom sowie aufgezeichneten Webinaren erfahren die Teilnehmerinnen alles zu gründungsrelevanten Themen wie Funding, Rechtsgrundlagen, Selbstdarstellung und Vermarktung. Außerdem erhalten sie wertvolle Tipps und Einblicke für ihren Weg in die Selbständigkeit. Am finalen „Pitch Day“ haben sie die Möglichkeit, ihre Ideen beziehungsweise Start-ups den Expertinnen zu präsentieren.
Das Programm von „How to become a Female Founder“ ist hier abrufbar.
Bewerbungen können an diese Adresse geschickt werden: info@we-female-founders.de
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HandelIn vielen Branchen ist die berührungslose Identifikation von Produkten und Gegenständen Pflicht oder zumindest sinnvoll. Wenn du selbst die Entscheidungsgewalt hast, wirst du irgendwann vor der Frage stehen, ob Barcodes oder RFID-Etiketten die sinnvollere Lösung für dich und dein Business sind. Beide Möglichkeiten haben einen Mehrwert, unterscheiden sich aber deutlich voneinander. Für welche Lösung du dich entscheidest, hängt von deinen Bedürfnissen und von der jeweiligen Industrie ab. Das sind die größten Unterschiede zwischen RFID und Barcode Um die richtige Wahl zu treffen, musst du zunächst die Unterschiede zwischen den beiden Systemen kennen. Während der klassische Barcode auf optischer Erkennung basiert, nutzt RFID (Radio Frequency Identification) elektromagnetische Wellen. Das hat massive Auswirkungen auf deinen Arbeitsalltag.
BusinessEin Gewerbe abmelden zu müssen, wirkt auf den ersten Blick wie ein rein formaler Behördengang. In der Praxis entsteht der größte Fehler aber meist schon davor: Nicht jede Veränderung im Betrieb führt automatisch zu einer Gewerbeabmeldung. Entscheidend ist, ob der Gewerbebetrieb endgültig aufgegeben wird, ob sich die Rechtsform ändert oder nur Daten des Unternehmens angepasst werden müssen. Seit dem 1. November 2025 gilt außerdem bei der Verlegung in einen anderen Meldebezirk ein vereinfachtes Rückmeldeverfahren, das die Abläufe an einem wichtigen Punkt verändert hat. Gerade für kleinere Unternehmen, Einzelunternehmen und wachsende Betriebe mit mehreren Standorten ist diese Unterscheidung wichtig. Wer die falsche Anzeige wählt, riskiert Rückfragen der Behörde, unnötige Doppelwege oder im schlechtesten Fall eine verspätete Meldung. Deshalb lohnt sich ein Blick auf die Fälle, in denen eine Abmeldung tatsächlich erforderlich ist, und auf die Konstellationen, in denen stattdessen eine Gewerbeummeldung oder eine neue Gewerbeanmeldung vorzunehmen ist. Wann muss ein Gewerbe tatsächlich abgemeldet werden?
IT & SoftwareObject Storage rückt im Mittelstand aus einer Nische in das Zentrum der IT-Planung. Der Grund liegt nicht in einem kurzfristigen Trend, sondern in einer strukturellen Veränderung: Unternehmen speichern heute deutlich mehr unstrukturierte Daten, sichern mehr Systeme gleichzeitig und wollen Daten später auch für Analysen, Automatisierung und KI nutzen. Klassische Speicherkonzepte geraten dabei oft an Grenzen, weil sie auf Dateipfade, feste Hierarchien oder teure Primärspeicher angewiesen bleiben. Object Storage setzt an genau dieser Stelle an und schafft eine skalierbare Grundlage für moderne IT-Architekturen. Was Object Storage grundsätzlich anders macht Object Storage speichert Daten nicht als klassische Dateien in Ordnern und Unterordnern, sondern als eigenständige Objekte. Jedes Objekt enthält die eigentlichen Daten, Metadaten und eine eindeutige Kennung. Dadurch entsteht im Kern keine starre Verzeichnisstruktur, sondern ein flacher, sehr gut skalierbarer Datenraum, in dem Anwendungen Objekte über Schnittstellen wie HTTP, HTTPS und REST finden und abrufen können. Einige Plattformen ergänzen dieses Prinzip heute zwar um filesystem-nahe Funktionen wie hierarchische Namespaces oder NFS-Zugriff, die Grundlogik von Object Storage bleibt aber objektbasiert. Genau dieser technische Unterschied macht das Modell für den Mittelstand interessant, weil es mit wachsenden Datenmengen besser umgeht als viele traditionelle Ansätze. Bilder, Videos, Backups, Logdaten, E-Mails, Sensordaten oder Archivbestände lassen sich in großen Mengen verwalten, ohne dass bei jeder Erweiterung das gesamte Speicherkonzept neu gedacht werden muss. In der Praxis steht hinter Object Storage deshalb nicht nur ein weiterer Speicherort, sondern ein anderer Ansatz für den Umgang mit unstrukturierten Daten. Wer moderne Anwendungen, verteilte Standorte oder hybride Infrastrukturen betreibt, profitiert besonders davon, dass Metadaten sehr gezielt ausgewertet und Richtlinien automatisiert auf große Datenbestände angewendet werden können.
