Gemeinsame Investmentkraft für eine grünere Zukunft -„Greentech ist auch für die Finanzbranche überlebenswichtig“

Forscherinnen und Forscher machen trotz der neuen Klimaziele der EU und der Bundesregierung immer wieder darauf aufmerksam, dass es deutlich mehr Anstrengungen und auch Investitionen benötigt, um diese Ziele zu erreichen.„Selbst wenn alle Klimaschutzmaßnahmen wie geplant umgesetzt werden, wird das globale 1,5-Gradziel laut Forschern nicht erreicht. Dafür müssten bis 2030 die Emissionen halbiert werden!“, schreibt das Handelsblatt Anfang Mai 2021. Dazu will die vor zwei Jahren gegründete Bullfinch AG einen Beitrag leisten: Bullfinch bringt Anleger und Investoren, Kommunen und Immobilienentwickler mit den Anbietern und Entwicklern „grüner Technologie“ zusammen. Das Ziel: Investitionen in eine nachhaltige und dezentrale Energieversorgung einfacher und sicherer machen.
Ohne neue Finanzierungsmodelle wird es keine Klimaneutralität geben
„Eine Welt nur mit sauberer Energie“ ist das erklärte Ziel des Frankfurter Unternehmens. Der Gründer der AG, Robin Haack: „Nachhaltigkeit in der Finanzbranche ist kein nice-to-have, sondern eine immens wichtige Strategie“. Die Folgen einer Klimakatstrophe würden schließlich keine Branche verschonen. Ohne, dass es für die Produktion klimaneutraler Energie oder schadstoffneutralem Beton neue Technologien gibt, wird es schwer für Deutschland, bis 2050 klimaneutral zu sein. Gar keine Schadstoffe mehr, das ist nicht nur eine technologische Herausforderung, dafür werden auch neue Finanzierungswege wie die von Bullfinch gebraucht.
Bullfinch schließt eine Lücke: Finanzierungen für die dezentrale Energiewende
Glaubt man dem weltweit renommierten Analyse-Institut Gartner, dann hätte die Gründung von Bullfinch kaum zu einem besseren Zeitpunkt erfolgen können: Die grundlegenden Technologien für Cleantech sind entwickelt und die Preise für Hardware wie Solar- oder Windanlagen dramatisch gefallen. Dies ermöglicht auch immer mehr kleinere Projekte, die im Fokus von CEO Haack stehen: „Wir mussten feststellen, dass es in Kontinentaleuropa keinen Vermögensverwalter gab, der das kleinteilige und profitablere Geschäft der dezentralen Energiewende abdecken kann“. Sein Unternehmen ist in diese Lücke gesprungen. Die neue Plattform, die die Bullfinch AG entwickelt hat, bietet sowohl Großinvestoren als auch Privatanleger die Chance, in grüne, nachhaltige Energie- und Infrastrukturprojekte zu investieren. Wirklich vergleichbare Asset-Plattformen für Greentech gibt es nicht.
Eine kleine Revolution: Saubere Technologie zum Leasen oder Mieten
Bis auf ganz wenige Ausnahmen haben alle Regierungen und Nationen erkannt, dass dem Planeten ohne saubere Energie früher oder später die Luft ausgeht – also wird investiert. Über Bullfinch in ganz konkrete Projekte und Produkte. „Wir geben unseren Partnern die Möglichkeit, ihre Hardware wie Solarzellen, Wärmepumpen, Batterien oder Ladesäulen in verschiedensten Investitionsformen zu vertreiben – etwa in Form von Miet-, Leasing- oder Kreditprodukten. Das ermöglicht es einerseits Großinvestoren, in Kleinprojekte zu investieren. Andererseits können Kleininvestoren ihr Kapital auch in Großprojekten platzieren“, erläutert der Vorstandsvorsitzende.
Gemeinsame Investmentkraft für eine grünere Zukunft
Der fünftgrößte Energieversorger Deutschlands, die EWE, investierte Ende vergangenen Jahres einen Millionenbetrag in die gerade mal zwei Jahre alte AG. Das erste gemeinsame Projekt: EIGENSONNE, die Tochtergesellschaft des 6 Milliarden Euro Umsatz-Giganten, bietet mit „Solarmiete“ ein Mietmodell für Solaranlagen an. Für eine passende Finanzierungslösung dieses Mietmodells arbeitet die EWE-Tochter mit Bullfinch zusammen. Diese Partnerschaft entspricht genau dem Modell von Bullfinch: Als Mittler zwischen Technik-Betreiber und Investoren ist es finanzkräftigen Anlegern nun möglich, sich ohne großen eigenen Aufwand an einem vergleichsweise kleinen Projekt zu beteiligen. Auf der anderen Seite können kleinere Investoren in Projekte wie Offshore-Windparks oder Solarparks zu investieren.
Wie sehr immer mehr Investmentgesellschaften, -verwalter und Energiekonzerne erkannt haben, dass sie gemeinsam für eine grünere und nachhaltige Zukunft kooperieren müssen, zeigt auch das neue Joint Venture Vehicle der Bullfinch AG mit dem Investmentmanager Aquila Capital. Die beiden Unternehmen bündeln dabei ihre Expertisen und Netzwerke und gaben bekannt, in den nächsten zwei Jahren über 200 Millionen Euro zu investieren. Man arbeite so an der gemeinsamen Vision „einer Welt, die ausschließlich von grüner Energie versorgt wird“, heißt es in einer Pressemitteilung.
Die Investitionen in saubere Zukunftstechnologien nehmen weltweit massiv zu
Das Interesse, Geld in die saubere Energie der Zukunft zu investieren, ist in den vergangenen 24 Monaten massiv gewachsen. Dies spiegelt der wichtigste Index für die Aktienkurse von Herstellern grüner Energietechnologie wider: Robert Wilders „Wilderhill Clean Energy Index“ hat sich in den vergangenen 12 Monaten verdreifacht. Dieser Index genießt eine hohe Glaubwürdigkeit bei Anlegern, denn Wilder, Umweltschützer und Finanzexperte, baute den Index bereits 2004 auf – lange vor jedem Boom dieser Branche. Von fast allen Börsen wurde sein Index inzwischen kopiert. Übrigens: Der wirtschaftlich überaus erfolgreiche Index-Erfinder dokumentiert seinen privaten Energieverbrauch auf einer Website und leitet ehrenamtlich eine Waldschutz-Organisation. Die Finanzbranche hat nach Wilders Vorbild die Nachhaltigkeit nicht nur entdeckt, sondern treibt die grüne Revolution durch Unternehmen wie Bullfinch maßgeblich mit voran.
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