Gender Pay Gap beginnt schon bei der Stellenanzeige

Für 90 Prozent der Arbeitnehmerinnen ist das Gehalt einer der wichtigsten Faktoren bei der Entscheidung für einen Job. Doch nur rund jeder fünfte Arbeitgeber erwähnt das Gehalt in seinen Stellenanzeigen – und das meist nur in Form vager Formulierungen wie „marktüblich“ oder „überdurchschnittlich“. Das sind Ergebnisse einer Studie der Jobplattform StepStone, für die insgesamt 28.000 Menschen in Deutschland befragt wurden und die repräsentativ für die Erwerbsbevölkerung ist.
Gehälter sind immer noch ein Tabuthema
Während Gehaltsangaben in Stellenanzeigen die Seltenheit sind, werden Bewerber*innen häufig aufgefordert, ihre Gehaltsvorstellungen schon im Anschreiben zu äußern. „Dieses Vorgehen stellt ein krasses Ungleichgewicht dar. Der Arbeitgeber erwartet, dass Bewerber*innen sich klar positionieren, während er oder sie sich selbst noch nicht in die Karten schauen lässt. Das führt dazu, dass viele Bewerber*innen sich wie Bittsteller fühlen und unter ihren Möglichkeiten bleiben“, sagt Kerstin Rothermel, Chief People Officer bei StepStone. „Gerade Frauen sind davon überdurchschnittlich betroffen. Unsere Marktforschung zeigt zum Beispiel, dass sie sich deutlich unwohler fühlen als Männer, wenn es um Gehaltsforderungen geht. Wir beobachten auch, dass Studentinnen schon vor dem Eintritt in den Arbeitsmarkt deutlich niedrigere Gehaltserwartungen als Studenten haben.“ Laut StepStone Gehaltsreport verdienen Frauen im Laufe ihres Berufslebens in der Regel immer noch rund 150.000 Euro weniger als Männer – bei vergleichbarer Qualifikation und Position.
Equal Pay Day: StepStone veröffentlicht Gehälter in Stellenanzeigen
Die Studie zeigt auch: Acht von zehn Arbeitnehmerinnen wünschen sich schon bei der Suche nach dem richtigen Job mehr Gehaltsinformationen. 96 Prozent der befragten Frauen würden sich eher auf ein inhaltlich passendes Jobangebot bewerben, wenn es konkrete Gehaltsangaben enthalten würde. „Bewerber*innen und Unternehmen wünschen sich gleichermaßen einen Umgang auf Augenhöhe im Bewerbungsprozess“, sagt Rothermel. „Dazu gehört auch ein offener Umgang mit Gehaltszahlungen. Wir sind davon überzeugt, dass davon nicht nur die Beschäftigten, sondern auch die Unternehmen profitieren. Denn mehr Gehaltstransparenz führt langfristig zu mehr Lohngerechtigkeit zwischen Männern und Frauen.“ Damit Jobsuchende sich schon vor dem Bewerbungsprozess ein Bild von den Gehaltschancen machen können, veröffentlicht die Jobplattform ab dem 10. März Gehaltsspannen bei den Stellenangeboten auf StepStone.de. Die Gehaltsangaben berücksichtigen alle relevanten Faktoren wie beispielsweise Unternehmensgröße, Branche, Position und den Standort, um eine möglichst exakte Orientierung zu geben. Basis sind mehr als 600.000 aktuelle Gehaltsdatensätze. Insgesamt verfügt StepStone über mehr als 3 Millionen Gehaltsdaten.
HandelIn vielen Branchen ist die berührungslose Identifikation von Produkten und Gegenständen Pflicht oder zumindest sinnvoll. Wenn du selbst die Entscheidungsgewalt hast, wirst du irgendwann vor der Frage stehen, ob Barcodes oder RFID-Etiketten die sinnvollere Lösung für dich und dein Business sind. Beide Möglichkeiten haben einen Mehrwert, unterscheiden sich aber deutlich voneinander. Für welche Lösung du dich entscheidest, hängt von deinen Bedürfnissen und von der jeweiligen Industrie ab. Das sind die größten Unterschiede zwischen RFID und Barcode Um die richtige Wahl zu treffen, musst du zunächst die Unterschiede zwischen den beiden Systemen kennen. Während der klassische Barcode auf optischer Erkennung basiert, nutzt RFID (Radio Frequency Identification) elektromagnetische Wellen. Das hat massive Auswirkungen auf deinen Arbeitsalltag.
IT & SoftwareIn den letzten Jahren hat sich das Homeoffice als Standard etabliert. Mal eben per Fernzugriff auf den Büro-PC einwählen, eine Excel-Tabelle bearbeiten oder eine E-Mail versenden was in der Verwaltung reibungslos funktioniert, verleitet viele Industriebetriebe zu einem gefährlichen Trugschluss. Sie nutzen dieselbe Standard-Software, die für den Zugriff auf Laptops konzipiert wurde, auch für die Wartung tonnenschwerer Produktionsanlagen. Doch die Vernetzung der Werkshalle folgt völlig anderen Gesetzen als das Büro-Netzwerk. Während ein Absturz im Homeoffice lediglich ein Ärgernis darstellt, kann eine unsichere oder instabile Verbindung zu einer CNC-Fräse oder einem Roboterarm fatale Folgen für Mensch, Maschine und Material haben. Wer industrielle Fernwartung mit „Homeoffice für Maschinen“ gleichsetzt, ignoriert die massiven Sicherheitsrisiken der modernen Produktion.
WirtschaftDer erste Eindruck ist für die Wahrnehmung eines Unternehmens maßgeblich. Das Foyer fungiert dabei als architektonische Visitenkarte und prägt das Bild, das sich Gäste und Geschäftspartner innerhalb weniger Augenblicke von einem Betrieb machen. Ein Kaminofen stellt in diesem Zusammenhang ein wirkungsvolles Gestaltungselement dar. Er bricht die oft sachliche Atmosphäre moderner Bürogebäude auf und schafft einen Ort der Ruhe. Durch das sichtbare Flammenspiel wird eine unmittelbare Behaglichkeit erzeugt, die Beständigkeit ausstrahlt. So verwandelt sich der Empfangsbereich von einer reinen Durchgangszone in einen einladenden Raum, der bereits vor dem ersten Gespräch eine wertschätzende Atmosphäre vermittelt.
