Die Rechtsform der GmbH gehört zu den häufigsten Formen der Kapitalgesellschaft

Ein Gründungskapital von mindesten 25.000 Euro ist für eine GmbH notwendig
Eine GmbH (GmbH Definition) haftet grundsätzlich nur mit dem tatsächlich vorhandenen Firmenvermögen. Das Vermögend er beteiligten Privatpersonen wird also bei einem Konkurs nicht berücksichtigt und ist somit geschützt. Für die Gründung einer GmbH müssen mindestens 25.000 Euro an Startkapital vorhanden sein. Ist dies nicht der Fall, kann eine UG (Rechtsform UG) gegründet werden. Das ist bereits ab einem Startkapital von 1 Euro möglich.
Einer oder mehrere Gründer können zur GmbH gehören
Grundsätzlich spielt es keine Rolle, wie viele Gründungsmitglieder es bei einer GmbH gibt. Sowohl einer als auch mehrere Gesellschafter (Gesellschafter Definition) können die Gründung vollziehen. Notwendig ist in jedem Fall ein notariell beglaubigter Vertrag , in dem alle Gesellschafter explizit genannt werden. Das müssen nicht nur natürliche Personen sein, sondern auch juristische Personen sind möglich. Die eingetragenen Gesellschafter repräsentieren dann die GmbH nach Außen hin und sind in letzter Instanz verantwortlich für alle Geschäftsvorgänge. Auch die Geschäftsführung wird von den Gesellschaftern bestimmt, wobei die Geschäftsführer für eventuelles Fehlverhalten rechtlich belangt werden können.
Wie man Fehler bei der GmbH-Gründung vermeidet, lesen Sie in diesem Beitrag: Fünf folgenschwere Fehler, die bei der Gründung einer GmbH häufig passieren
Die wichtigsten Gründungsvoraussetzungen im Überblick
Eine GmbH in Deutschland zu gründen kann einfach vollzogen werden, sofern die folgenden Punkte erfüllt werden:
- ein oder mehrere Gesellschafter müssen im Vertrag eingetragen sein
- das Startkapital der GmbH muss mindestens 25.000 Euro betragen
- ein notariell beglaubigter Gesellschaftsvertrag muss vorliegen, in dem auch die Bestellung der Geschäftsführung festgeschrieben wird
- bei der Namensgebung ist alles möglich, allein der Zusatz GmbH muss im Firmennamen explizit geführt werden
Eine GmbH bietet sich vor allen Dingen für eine Existenzgründung im Bereich Handelsgewerbe an und sichert die Gesellschafter vor einem möglichen Verlust ihres Privatvermögens ab. Lediglich die Starteinlage muss erstattet werden. GmbH gründen: von A-Z kostenlos erklärt!
BusinessDie Künstlersozialkasse ist für viele Selbstständige in Musik, Kunst, Medien und Publizistik ein zentraler Baustein der sozialen Absicherung. Ihr besonderer Stellenwert liegt darin, dass sie selbstständige Künstler und Publizisten in die gesetzliche Sozialversicherung einbindet, ohne dass diese den gesamten Beitrag allein tragen müssen. Gerade für Berufsgruppen mit schwankenden Honoraren, projektbezogener Arbeit und unregelmäßigem Arbeitseinkommen macht das einen erheblichen Unterschied. Zugleich ist das Thema rechtlich anspruchsvoll. Wer in den Kreis der Versicherten fällt, entscheidet sich nicht nach Bauchgefühl oder Berufsbezeichnung, sondern nach der tatsächlichen Tätigkeit, der wirtschaftlichen Ausrichtung und den Voraussetzungen des Künstlersozialversicherungsgesetzes. Deshalb lohnt ein genauer Blick auf Aufbau, Leistungen und Systematik der Künstlersozialversicherung. Was die Künstlersozialkasse eigentlich macht
KarriereWer Feuerwehrmann werden will, braucht körperliche Belastbarkeit, technisches Verständnis, Disziplin und einen realistischen Blick auf den Berufsalltag. Der Einstieg führt in Deutschland in vielen Fällen über den mittleren feuerwehrtechnischen Dienst, teils auch über kombinierte Ausbildungsmodelle bei der Berufsfeuerwehr oder über die Werkfeuerwehr. Entscheidend sind dabei nicht nur die formalen Voraussetzungen, sondern auch die persönliche Eignung. Der Beruf besteht dabei nicht nur aus Brandeinsätzen. Zum Dienst gehören ebenso Hilfe bei Unfällen, technische Einsätze, Arbeit mit Fahrzeugen und Geräten, Schichtdienst, Rettungsdienst und der Umgang mit Menschen in akuten Notlagen. Wer sich mit der Frage beschäftigt, wie man Feuerwehrmann wird, sucht meist nach einem verlässlichen Überblick: Welcher Schulabschluss wird verlangt, wie läuft die Ausbildung ab, was passiert im Einstellungstest und wie sieht der spätere Dienst wirklich aus? Genau darum geht es in diesem Beitrag.
KarriereWer Berufsschullehrer werden möchte, wählt einen Berufsweg mit besonderer Nähe zur Praxis. Anders als an vielen allgemeinbildenden Schulen geht es hier nicht nur um Fachwissen und Unterricht, sondern auch um den Bezug zur Arbeitswelt, zu Betrieben und zu ganz unterschiedlichen Bildungswegen. Der klassische Weg führt in der Regel über ein Studium für das Lehramt an beruflichen Schulen, anschließend in den Vorbereitungsdienst und danach in den Schuldienst. Je nach Bundesland, Fachrichtung und Vorbildung gibt es daneben weitere Möglichkeiten, etwa über den Seiteneinstieg. Wer sich für das Berufsschullehramt interessiert, sollte deshalb früh unterscheiden: Welche Schularten kommen infrage? Welche Fachrichtung passt? Und führt der eigene Weg über ein reguläres Lehramtsstudium oder über einen späteren Einstieg mit beruflicher oder akademischer Vorqualifikation? Genau diese Fragen entscheiden darüber, wie die Ausbildung aufgebaut ist und wie lang der Weg bis in das Klassenzimmer dauert. Was macht ein Berufsschullehrer im Alltag?
